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Die letzten 10 Beiträge

112

Freitag, 4. Dezember 2015, 13:49

Von Turm 61

Anmerkung am Rande:

Seit Monaten scheint (nicht nur hier) der Ukraine-Konflikt bedeutungslos geworden zu sein.

Die (Medien-)Herde hat neue Weiden gefunden. Wen juckt es da noch, dass auch hier noch ein Konflikt schwelt?

111

Montag, 6. April 2015, 15:01

Von Tims Struppi

Seit Jahresbeginn hält eine rätselhafte Serie von bisher sechs Todesfällen die Ukraine in Atem. Zuletzt verunglückte sein Sohn Wiktor jr. unter bisher ungeklärten Umständen tödlich. Der 33-Jährige war bis Oktober 2014 Parlamentarier. Die Serie begann am 29.01.2015 mit dem Tod von Alexej Kolesnik, Regierungschef der Regionalverwaltung des Oblast Charkiw, der wie alle späteren Opfer Mitglied der

'Partei der Regionen' des geflüchteten Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch war. Am 22.03. haben 40 bewaffnete Männer in grünen Kampfanzügen, Gesichtsmasken und ohne Hoheitsabzeichen den Firmensitz des staatlichen Pipeline-Unternehmens UkrTransNafta besetzt. Geleitet wurde die Aktion von dem Gouverneur des süd-ostukrainischen Gebietes Dnjepropetrowsk, Igor Kolomoiski, dem auch das größte ukrainische Kreditinstitut, die Privatbank, gehört.


Der Milliardär Kolomoiski wollte die Absetzung des ihm loyalen Managements verhindern. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko reagiert auf den Vorgang, indem er Freiwilligenbataillone unter striktere Regierungskontrolle bringen und keine Privatarmeen zulassen will. Am 25.03. hat Poroschenko den ursprünglich als Bollwerk gegen Russland installierten Oligarchen Kolomoiski als Gouverneur entlassen . Aus russischer Sicht gilt Kolomoiski als Gefahr für den Friedensprozess in der Ostukraine.

110

Montag, 6. April 2015, 14:54

Von Tims Struppi

Bereits vor dem politischen Umschwung (etwa ab 2005) versuchten ausländische Investoren und heimische Oligarchen, Profit aus der fruchtbaren Ukraine zu schlagen. Laut Oakland-Institute wurden seit Anfang 2002 1,6 Mio. Hektar Land multinationalen Unternehmen übertragen, bzw. werden Agrarflächen in besagter Größenordnung von diesen inzwischen kontrolliert. Die Bundesregierung meldet, dass inzwischen etwa 50% der landwirtschaftlichen Nutzfläche von großen Holdings bewirtschaftet werden. Mehr als 10 Mio. ha Agrarfläche befinden sich in Staatseigentum. Das Institut befürchtet die Fortsetzung einer neoliberalen Ausrichtung und Deregulierungspolitik in der Ukraine. Mit den Krediten des IWF habe man die Ukraine westlichen Interessen geöffnet. Das Institut befürchtet zudem, dass Konzerne wie Monsanto über die Hintertür Ukraine gentechnisch verändertes Saatgut im eurasischen Raum einführen könnte. Gentechnisch veränderte Sorten sind in der Ukraine bis dato nicht erlaubt.

109

Freitag, 3. April 2015, 18:41

Von Tims Struppi

Sahra Wagenknecht ('dieLinke') hat sich für Sanktionen gegen die USA und Großbritannien ausgesprochen , da die Entsendung von Militärberatern in die Ukraine sowie der Verkauf von amerikanischen und britischen Waffen an Kiew hinderlich sei, den Konflikt friedlich zu lösen. Wagenknecht hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Absicht kritisiert, Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verlängern.

108

Mittwoch, 11. März 2015, 17:42

Von berlin

Peer Steinbrück

rettet die Ukraine

Wir alle können beruhigt weiterschlafen.

107

Sonntag, 1. März 2015, 16:00

Von Tims Struppi

Mit dem Versuch, Russland aus Europa heraus zu drängen, könnten die USA zu hoch gepokert haben und das Gegenteil erreichen. Mit ihrem Abenteuer Ukraine könnten die USA den ersten Schritt auf einem Weg gemacht haben, der zum Verlust Europas führt. Dieses Abenteuer könnte sogar damit enden, dass sich die Europäer aus wirtschaftlichem Eigeninteresse aus der NATO zurückziehen, wenn Moskau die Welt davon überzeugen kann, dass die Ära der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Industriestaaten vorbei ist und Russland niemand militärisch bedroht.


Warum sollte sich Europa dann noch in einen zweiten Kalten Krieg hineinziehen lassen? Damit die geopolitische Strategie der USA Erfolg hat, müssten die Ukraine, Russland und das übrige Europa gegen ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen handeln. Wie lange wären sie wohl bereit, dieses Opfer zu bringen? An welchem Punkt werden die wirtschaftlichen Interessen eine Entscheidung zwischen alten geopolitischen Militärbündnissen und politischer Loyalität gegenüber dem eigenen Staat erzwingen?

106

Donnerstag, 26. Februar 2015, 13:12

Von Tims Struppi

In Südeuropa ist Austerität gescheitert. Jetzt soll die Ukraine alle Fehler wiederholen. Die Wirtschaft der Ukraine ist im freien Fall. Im vergangenen Jahr ist die Wirtschaftsleistung nach Angaben der ukrainischen Notenbank um 7,5% geschrumpft. Das ist der schlimmste Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise 2008/09. Hinzu kommen die Zerstörungen des Krieges, geschätzte 450'000 Binnenflüchtlinge, die auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren können, und eine beginnende Krise am Arbeitsmarkt. Eine Staatsverschuldung, die eine Refinanzierung nicht mehr am Anleihenmarkt, sondern nur noch über IWF-, EBRD- und EU-Hilfspakete zulässt.


Am 31.01.2015 berichtete Gründer der soziologischen Forschungsfirma Research & Branding Group, Yevgeny Kopatko, in Kiew: "Laut dem Migrationsdienst des Bundes sind 2 Millionen 430 Tausend Staatsbürger der Ukraine jetzt in Russland, einschließlich 1 Million 172 Tausend Männer im Militäralter." Wenn die Männer über die Grenze wollen, werden sie entweder von den ukrainischen Grenzern zurückgewiesen oder gleich von der Militärpolizei in die nächste Kaserne verfrachtet.



Mit mehr als 32 Mio. Hektar fruchtbaren Ackerlands entsprechen die Anbauflächen der Ukraine einem Drittel der gesamten Landwirtschaftsfläche in der EU. Nun soll auf der Basis des EU-Assoziierungsabkommens die Nutzung der Biotechnologien erweitert werden. Die Gentechnik-Konzerne Monsanto, Cargill und DuPont haben schon Milliarden investiert in Landkäufe und in die Errichtung von Industrieanlagen für Pflanzenschutzmittel, Saatgut, Düngemittel, Getreidelagerung, Tierfutter. die Ukraine wird zukünftig mit diesen dann zunehmend gentechnisch veränderten Nahrungsgütern sowohl die eigene Bevölkerung als auch den Weltmarkt versorgen. Wohl bekomms ...

105

Dienstag, 24. Februar 2015, 01:32

Von checkmate

Pawtucket (dpo) - Der Spielwarenhersteller Hasbro hat heute eine neue Variante des Strategie-Klassikers "Risiko" vorgestellt, die ab Frühling 2015 im Handel erhältlich sein wird. Bei "Risiko Ukraine" können bis zu vier Spieler (Russland, USA, NATO, EU) einen Stellvertreterkrieg auf dem Schlachtfeld Ukraine führen, sich in endlosen Würfelorgien um die Halbinsel Krim, den Donbass sowie ein Freihandelsabkommen mit der EU streiten.

Die größte Besonderheit von "Risiko Ukraine" (59,99 €) ist, dass weder die Regierung in Kiew noch die Separatisten als eigene Macht am Spiel teilnehmen. Stattdessen dienen sie nur als Spielfiguren (Soldat=1, Panzer=5, Grad-Raketen-Batterie=10), die gnadenlos von den tatsächlichen Mächten im Hintergrund gegeneinander ausgespielt und verheizt werden.


Eine von insgesamt 25 Missionskarten
Risiko-Fans werden schnell mit der Spiel-Mechanik vertraut sein. Viele Regeln wie etwa Angriff und Verteidigung unterscheiden sich kaum vom Original. Neu ist lediglich, dass pro besiegter Soldaten-Einheit fünf ukrainische Zivilisten-Einheiten vom Spielfeld genommen werden müssen.
Das Spiel endet dann, wenn es keine Ukrainer mehr gibt. Gewonnen hat nach einer Risiko-typischen Spieldauer von rund 37 Stunden diejenige Macht, die am meisten Gewinn aus dem Bürgerkrieg gezogen hat. Mögliche Missionsziele, die zu Beginn des Spiels verdeckt gezogen werden, sind Profilierung im eigenen Land, strategischer Zugang zu Bodenschätzen, Vergrößerung der Einflusssphäre, Stärkung der heimischen Waffenindustrie oder halbinselförmige Gebietsgewinne.
Sollte Risiko in der Ukraine-Edition auf dem Brettspielmarkt gut angenommen werden, will Hasbro weitere Klassiker mit Bezug auf aktuelle Ereignisse entwickeln. Denkbar wären etwa die griechische Monopoly-Variante "Akropoly" (alle Spieler starten mit horrenden Schulden), "Cluedo Ferguson" (der Schwarze ist stets der Mörder) oder "IS-Schach" (mit verhüllter Dame, die immer ein Feld hinter dem König hergehen muss; Kamele statt Pferde; acht Selbstmordattentäter-Bauern). (Postillon)

104

Dienstag, 24. Februar 2015, 01:24

Von berlin

Brettspielklassiker "Risiko" jetzt auch als Ukraine-Edition erhältlich (postillon)

103

Sonntag, 22. Februar 2015, 08:00

Von checkmate