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1

Samstag, 17. September 2016, 15:46

die Nase voll

haben auch prominente Poltiker

Schade, dass ich mich nicht zur Wiederwahl stellen kann. Ich kann auch nicht aus der Kirche austreten, ich bin schon ausgetreten.

2

Samstag, 17. September 2016, 15:59

Ich weiß nicht, wer von Ihnen gestern Abend die Öffentlich-Rechtlichen eingeschaltet hatte. Wenn, wie dort bei Report Mainz berichtet und an konkreten Beispielen belegt, der Wahlkampf ( und momentan geht es „nur“ um Wahlen auf Landesebene ) derart eskaliert und in Gewalttätigkeiten ausartet, so ist der in dem o.a. Artikel beschriebene Rückzug so manches Politikers nicht verwunderlich.



Konkret wurde berichtet, wieviele Straftaten im Wahlkampf in den fünf Bundesländern, in denen dieses Jahr Landtagswahlen stattfanden/ stattfinden werden, politisch motiviert waren.
Im Einzelnen: MeckPom: 552, Berlin 259, Sachsen-Anhalt: 360, RP: 196, BW: 492. Insgesamt 1859. Enthalten sind Sachbeschädigung, Bedrohung, Körperverletzung. „Entfernung von Gewaltbereitschaft“ hieß es dort.
„Unbekannte legen Schweinskopf vor Merkels Wahlkreisbüro“.
„AfD-Chef Meuthen mit tiefgefrorener Torte beworben und am Kopf verletzt“.
„Brandanschlag auf Haus von Schweriner Justizminister“. usw usw.


Drei der fünf Länder ( RP, BW, Berlin ) trennen diese Straftaten fein säuberlich nach „motiviert von links“ und „motiviert von rechts“.

Interessant:
„Von rechts“: 63.
„Von links“: 284.


Linke „Aktivisten“ feiern ihre „Erfolge“ im Internet, wird berichtet. ( Da fragt sich Otto Normalverbraucher, wo denn HIER unser umtriebiger Justizminister Maas bleibt … )
Prof. Hans-Gerd Jaschke, Politikwissenschaften aus Berlin, warnt, man müsse sich schon angesichts der derzeitigen Gewaltexzesse in Wahlkämpfen an die Gewalt vor rund 100 Jahren in der Weimarer Republik und die Folgen erinnern.


Mir persönlich ist es völlig gleichgültig, ob die Gewaltexzesse von links oder von rechts kommen. ICH WILL GAR KEINE GEWALT – weder in Wahlkämpfen noch in „normalen Zeiten“.
Aber wenn die sachlichen, im demokratischen Disput vorgetragenen Argumente ausgehen – sofern sie denn überhaupt vorhanden waren – wird halt die Faust oder der Baseballschläger herausgekramt.


Und ganz ehrlich: Welchem Politiker, egal welcher Partei, gehen persönliche Angriffe oder gar Morddrohungen am A…. vorbei ?
Wenn schon Bürgermeister kleinster Dörfer angegriffen und bedroht werden und um das Wohl ihrer Kinder, ihrer Familie und ihrer Häuser fürchten müssen, ist etwas oberfaul in diesem Land.
Politiker, die den „Stinkefinger“ salon- und nachrichtenfähig gemacht haben, sollten sich vielleicht auch einmal die eine oder andere Frage stellen …


Herr Schäuble hat übrigens heute verlauten lassen, er wolle auch 2017 wieder für den Wahlkreis Offenburg antreten.

Die Politiker, die besser bleiben und wieder antreten sollten, gehen. Und die, besser gehen sollten ( warum nur fallen mir hier Namen wie Merkel, Altmeier, Stegner, Oppermann, Roth, Künast, Göring-Eckhard und in Europa Juncker, Asselborn, Brok und noch einige mehr ein ? ) werden uns wohl noch länger „beglücken“ …

3

Samstag, 17. September 2016, 16:05

wo denn HIER unser umtriebiger Justizminister Maas bleibt … )
Es sollten 3 Vollzeitdienstposten (Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht) eingerichtet werden, die das Internet beobachten. Da werden die Straftäter quasi auf dem Präsentierteller serviert.

4

Samstag, 17. September 2016, 16:07

hier Namen wie Merkel, Altmeier, Stegner, Oppermann, Roth, Künast, Göring-Eckhard und in Europa Juncker, Asselborn, Brok
Vor allem de Maiziere, Maas.

Andreas Schneider

unregistriert

5

Samstag, 17. September 2016, 16:11

Die aktuelle Situation führt uns in aller Deutlichkeit die Bedeutung einer starken und aktiven Opposition vor Augen. Dürfen die Erfolge einer AfD überraschen, treffen doch auch die inhaltsleersten Sprüche ihrer Protagonisten den Nerv vieler Bürger nachhaltiger als die ebenso leeren, aber schon längst als überholt erkannten Phrasen der sog. Etablierten? Im Gefolge des sich abzeichnenden Merkel-Desasters werden wohl alle Altparteien Federn lassen. Wie sich die politische Bühne der Republik in zwei, drei Jahren präsentieren wird, mag ich mir nicht unbedingt vorstellen.

6

Samstag, 17. September 2016, 16:25

Warum überraschen Sie die Erfolge der AfD? So inhaltsleer (leerer oder gar leerst gibt es nicht) wie sie deren „Sprüche“ darstellen, sind diese meist nicht. Haben Sie sich mit dem Parteiprogramm der AfD schon einmal näher befasst? Es zeigt etliche Parallelen zu den Inhalten der „alten“ CDU sowie zu deren (noch?) Schwesterpartei CSU.

Angesichts einer sich stets noch unfähiger gerierenden politischen Führungsriege, die jüngst erneut(!) nichts anderes zu Wege gebracht hat, als – nach einem erneuten, mehrstündigen Parteiengipfel im Kanzleramt – zum ixten Male einen „Fahrplan“ (Absicht zu handeln) zu erstellen (wobei das weitaus brisanteste Thema noch dazu explizit ausgeklammert wurde!!!) werde ich auf keine der jetzt im Bundestag vertretenen Parteien als Opposition setzen. Wie sollte ich? Ich wohne in Bayern und würde, als Konservative, durchaus der CSU meine Stimme geben. Ein Dilemma nur, dass ich damit dazu beitrüge, Merkel für weitere vier Jahre auf ihrem Kanzlersessel fest zu zementierten. Und das geht – für mich jedenfalls – gar nicht. Ich lasse mir was einfallen.

Dass sich bisher nur so auffallend wenige Aktive aus dem unerträglichen Politzirkus verabschieden wollen, finde ich erstaunlich. Die überwältigende Mehrheit scheint sich mit dem irrwitzigen Treiben arrangiert zu haben. Hätte ich jemals in einer Partei reüssiert (war nie Mitglied), es gar bis zum Abgeordneten oder weiter gebracht (ohne bereits auf dem Weg dorthin an Frust und Ärger erstickt zu sein), hätte ich dem heutigen Politgeschehen schon wesentlich früher den Rücken gekehrt; wie immer sich danach meine Zukunft auch gestaltet hätte.

7

Samstag, 17. September 2016, 18:58

Als in einer Bundestagsdebatte über die Flüchtlingsfrage gesprochen wurde und ein CDU-Abgeordneter in seiner Rede das „Wir-schaffen-das“ auch nur andeutungsweise in Frage zu stellen wagte, wurde er von seinem Fraktionsvorsitzenden offen angeschrien „Du solltest dich was schämen !“

Noch Fragen ?

8

Sonntag, 18. September 2016, 17:05

ich warte auf den Zeitpunkt, wo man der AfD das erste Regierungs-Koalitions-Angebot macht. Der Zeitpunkt kommt bestimmt. Jede neue Partei ist bisher von den etablierten Parteien verteufelt worden.

Nach der nächsten Bundestagswahl wird das Parlament derart zerfleddert (bunt) sein, dass eine Regierungsbildung äußerst schwierig wird. Wir kriegen Weimarer Verhältnisse. Es muss ja keine Liebesheirat sein, aber Mehrheit ist Mehrheit, und in der Not frisst der Teufel Fliegen.

9

Sonntag, 18. September 2016, 17:08

Adenauer: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?"

10

Donnerstag, 22. September 2016, 22:34

# 8 Ich warte auf den Zeitpunkt, wo man der AfD das erste Regierungs-Koalitions-Angebot macht. Der Zeitpunkt kommt bestimmt. Jede neue Partei ist bisher von den etablierten Parteien verteufelt worden.


Gestern machte bei Maischberger der frühere CDU-Wahlkampfmanager schon diesen Vorschlag.

Schmuddelkinder: Unter Kaiser Wilhelm war es die SPD, unter Hitler die Kommunisten, unter Adenauer die Kommunisten, dann die Grünen (Turnschuh-Fischer und strickende Frauen), dann die Linken (Ypsilanti), jetzt die AfD.

Ich bin sicher, entweder zerlegt die AfD sich selbst oder sie sitzt in naher Zukunft in irgendeiner Regierung.

Argument: Die AfD ist doch demokratisch gewählt worden.

Frauke Petry hat 4 Kinder, Merkel keins. Merkel kennt also die Sorgen und den Ärger mit den Blagen nicht, das Problem von Alleinerziehenden kennt sie überhaupt nicht.

Was in der Sendung überhaupt nicht erwähnt wurde: Merkel hat keinen Plan, überhaupt keinen, egal zu welchem Thema.

Im Fußball gibt es Regeln, beim Militär, im Beamtentum, in der Rechtsprechung.

Bei Merkel würde die eine Mannschaft mit 15 Spielern und die andere mit 8 Spielern spielen.

Warum wehrt sie sich gegen ein Einwanderungsgesetz? Wäre das vor 5 Jahren beschlossen worden, dann wäre es heute ausgefeilt und erprobt.

Bei der Deutschen Bundespost wurde früher jedes neue Verfahren erprobt.

Früher gab es das Godesberger Programm, Ralf Dahrendorf hat für die FDP das Programm entwickelt. Die Grünen hatten das scheiß Rotationsverfahren. Hitler hatte auch einen Plan: die Ukraine, die Kornkammer Europas. Das war auch ein falscher Irrtum. Die Industrie im Ruhrgebiet, das Silikon-Valley entscheiden über die Machtverhältnisse, nicht der Kornbesitz. Selbst die DDR hatte einen Plan. Ich habe mit dem Forum auch einen Plan.

Nur Merkel hat keinen Plan. Wahrscheinlich hat das mit ihrer DDR-Vergangenheit zu tun. In der FDJ war vorgeschrieben, was zu tun war. Da lief man einfach mit.

Ein Firmenchef (Regierungschef) muss klare Vorstellungen haben, wohin die Reise gehen soll.

Das muss nicht immer richtig sein. Kaiser Wilhelm II. träumte von der Weltherrschaft mit Segelschiffen. Bismarck hatte klare Vorstellungen: das Deutsche Reich. Hitler schrieb "Mein Kampf" und ließ das Buch an alle Haushalte verteilen.

Nur Merkel wuschtelt lieber. Da gibt es Alternativen.

Die eine ist die SPD, die Andere die AfD.

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