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1

Mittwoch, 24. Juni 2015, 15:40

deutsche Militäreinsätze

Bismarck und das Kosovo



Auch Hitler "übte" erst mal Krieg (Legion Condor).

2

Sonntag, 28. Juni 2015, 19:54

Legion Condor?

Ich bin keine Freundin der deutschen Militäreinsätze. Warum am Hindukusch Deutschland verteidigt wird, leuchtet mir nicht ein.

Der Unterschied zum Einsatz der Legion Condor besteht meiner Meinung nach darin, dass hier eine nationalsozialistische Diktatur einer rechtsgerichtetenen Putschjunta unterstützte. Das war kein Einsatz im Rahmen einer supranationalen Organisation.


Was nicht bedeutet, dass supranationale Organisationen immer nur demokratische Ideale vertreten.

3

Donnerstag, 6. August 2015, 03:00

Afghanistan

Ich habe eben Auslandseinsätze der Bundeswehrim Ersten gesehen.

Ich war nie Soldat im II. Weltkrieg, nie bei der Bundeswehr, nie in Afghanistan.

Afghanistan, ein ödes Land, am Arsch der Welt.

Junge Leute, Mädchen und Jungen, alle bis an die Zähne bewaffnet. Und immer in großer Angst vor Taliban.

Afghanistan, nur Staub und Geröll, keine Wiesen, keine Bäume.

Woran erkennt man einen Taliban? Taliban, Dorfälteste, Zivilisten, alle sehen gleich aus. Sobald ein fremder Mensch auftaucht, Großalarm. Vorsichtshalber mal schießen. Wenn man sich geirrt hat, sorry, Kollateralschaden.

Und 24 Stunden am Tag wird geraucht. Auch im Schützenloch. Weiß die Bundeswehr nicht, wie gefährlich Nikotin ist?

Und auch bei Temperaturen wie hier Stahlhelm, dicke Schals, Tornister, Winterkleidung, Soldaten schwitzen nicht, die kämpfen.

Dazu eine fremde Sprache, eine andere Religion.

Ein Acker Weizen bringt 600 Dollar, ein Acker Mohn 12.000 Dollar. Spezialeinheiten der Amerikaner brennen die Mohnfelder ab.

4

Sonntag, 4. Oktober 2015, 01:19

Afghanistan

Kundus ist gefallen

deutsche Wertarbeit

5

Sonntag, 4. Oktober 2015, 01:44

Dass sich, nach Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan, alles wieder auf Los begeben würde, musste jedem, der bis drei zählen kann, von Anfang an klar sein. Ich habe mich deshalb über die oft geäußerte Hoffnung auf eine friedlichere und vor allem „modernere“ Zukunft dieses seit Jahrzehnten geschundenen Landes im Anschluss an den Truppenabzug immer gewundert.

Als studierte Ethnologin, allerdings ohne Abschluss (immerhin bin ich so ehrlich und gebe dies, im Gegensatz zu manchen Polit-Größen, wenigstens zu) frage ich mich allerdings immer öfter, ob es denn Sinn macht, ob es überhaupt vertretbar und zu rechtfertigen ist, wenn die westliche Welt wo immer sie Bedarf vermutet, mit allen möglichen Mitteln anderen Ländern und Kulturen ihre Vorstellungen bezüglich Herrschafts-, Gesellschafts- und möglichst auch Wirtschaftsform angedeihen zu lassen, ja aufzuzwingen. Ich mag dieses Vorgehen, das erfahrungsgemäß eher zu Unheil und Chaos als zu – wiederum im westlichen Sinne – geordneten und nachhaltig funktionierenden Staatswesen führt, längst nicht mehr gutheißen.

Im Falle Afghanistans wurde uns zudem vermittelt, dass gar die Sicherheit Deutschlands (oder ganz Europas?) am Hindukusch verteidigt werden müsse. Auch diese Alternativlosigkeit suggerierende Äußerung von Herrn Struck hat sich im Nachhinein als wenig zutreffend erwiesen.

Warum kann man Ethnien nicht respektvoll auf Augenhöhe begegnen und sie auf die ihnen jeweils sehr eigene Weise leben lassen; sein lassen, im wahrsten Sinne des Wortes? So lange es uns notorisch ungeduldigen Westlern vielleicht auch scheinen mag: wenn die Zeit für Veränderungen in diesen Ländern irgendwann einmal reif sein sollte, werden die Menschen sich selbst für die von ihnen gewünschten Korrekturen stark machen und diese letztlich dann auch herbeiführen. Oder eben nicht. Die Hybris der so genannten Ersten Welt gegenüber anderen Völkern und deren ureigenem Recht, ihr Dasein in all seinen Aspekten nach eigenen Traditionen, Erfahrungen und Wünschen zu gestalten, ist inakzeptabel. Von außen induzierte Veränderungen oder Umbrüche stellen fast immer eine Verletzung der Selbstbestimmung einer Bevölkerung dar. Somit sind sie abzulehnen. Die Welt jenseits von Europa und Amerika ist wahrlich kein Kindergarten, indem man sich nach Belieben austoben darf.

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6

Sonntag, 4. Oktober 2015, 02:02

Im Roman "Palast der Winde" von M. M. Kaye wurde schon geschrieben, dass die Afghanen ein eigenartiges Volk sind. Die Briten und Russen (Olympia-Boykott 1980) haben schon eine Eroberung versucht. Die Afghanen wollen nicht von der westlichen Lebensart "beglückt" werden.

Lasst den Kölnern ihren Karneval und den Bayern ihr Oktoberfest und den Afghanen ihre Stammesfürsten.



Ebenso wird es den Islamisten nicht gelingen, Europa mit Allah zu beglücken.

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7

Freitag, 16. Oktober 2015, 16:33

Kundus

von wegen aus Versehen

Friendly fire gab es immer schon. Nun gut, Truppen schießen Leuchtsignale ab. Das Krankenhaus war auf eine Bombardierung nicht gefasst. Tragisch, da muss jemand total auf dem Schlauch gestanden haben.

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8

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 22:32

Jeder, der gebürtige Afghanen nach Afghanistan abschieben will, sollte mal eine Woche ohne Polizei- oder Bundeswehrschutz in Afghanistan verbringen.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=36288#more-36288

9

Samstag, 24. Juni 2017, 17:33

Facebook findet heute dieses Thema von berlin bemerkenswert.
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