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Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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Freitag, 15. Juli 2016, 07:29

Unsere Jugend hats gut


Axel R Göhring

unregistriert

2

Freitag, 15. Juli 2016, 07:35

„Die Welt wächst zusammen“ – das klingt erst mal nett.
Nur eines dürfen wir dabei nicht vergessen: Es ist die akademische Oberschicht eines Landes, die „wächst“. Frisösen und Klempner machen meist keine Auslandsjahre. Diese bilden aber die Basis unserer Wirtschaft.


Daher müssen wir klar sehen, daß das „globale Zusammenwachsen“ eine Trennung der westlichen Völker in oben und unten beschleunigt. Die polyglotte und kosmopolitische Oberschicht wird der Basis des eigenen Wohlstandes entfremdet und identifiziert sich eher mit der Oberschicht anderer Länder. Das führt zur Illusion des „Weltbürgertums“.
Ein Bekannter, der sich als ein solcher Weltbürger sieht, definierte sich auf Nachfrage von mir durch Internetnutzung, Reisen und Arbeit. Lächerlich, meinte ich, Du bist ein globalisierter Konsument, sonst nix.


Das eingebildete „Weltbürgertum“ wiederum führt zu einer Vernachlässigung und Ablehnung der eigenen kulturellen Basis. Was juckt es mich, wenn Deutschlands Metropolen islamisiert werden, wenn ich zwischen New York, London, Berlin und Kuala Lumpur pendle? Die Slums gibt es auch da, und die gucke ich mir nicht an.

So jemandem kann ich nur sagen: A….l..h! Die Leute, die Dir eine schöne Kindheit in einer friedlichen Umwelt beschert haben, und die Dein Studium mitfinanziert haben, sind ihrem Land auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Den Gedanken könnte ich eigentlich mal bei Tichys ausführen….

labrador12

unregistriert

3

Freitag, 15. Juli 2016, 07:40

Lieber Herr Göhring

Die Trennung „westlicher Völker in oben und unten“ wird zunehmend ein Problem. Charles Murray hat das schon in 2012 in „Coming apart“ für die USA analysiert.
Manches davon trifft für Mitteleuropa nicht zu (keine Campus-Universitäten)
Anderes wie etwa die sich immer weiter auseinander entwickelnde Nutzung der Medien oder der BMI dürften auch für Europa gelten.
Wieder Anderes lässt sich nicht auf das von Herrn Kelle angeführte Reisen zurückführen Weder Merkel noch Juncker werden in ihrer Jugend soviel gereist sein, dazu sind beide zu alt.

Wenn der Taxifahrer nicht weiß wie ein Verfassungsrichter lebt ist es egal, aber wenn der Verfassungsrichter keine Ahnung mehr hat, wie ein Taxifahrer lebt und ein Urteil fällt, das den Taxifahrer betrifft, dann kracht es im Gebälk.

Ich denke, dieses Weltbürgertum kommt nicht sosehr von einem „Studien oder Arbeitsaufenthalt“ im Ausland, als vom Überschätzen der eigenen Bedeutung und dem Unterschätzen der (oft weniger bemittelten) Anderen.

4

Freitag, 15. Juli 2016, 07:46

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Leute, welche andere Gegenden auf unserem Globus intensiv bereist und „studiert“ haben, die durchaus überzeugenden Vorteile, die unser (noch) schönes und ziemlich beeindruckend organisiertes Land mit seinen zumeist doch recht liebenswerten (jawohl!) Menschen bietet, erst richtig zu schätzen lernen. Natürlich erscheint das Gras jenseits des Zaunes erst einmal so viel grüner als diesseits. Es braucht eben seine Zeit und Erfahrung, um festzustellen, dass dem in Wirklichkeit meist nicht so ist. Allerdings fürchte ich, dass – wenn wir darin nachlassen, gut auf unser Land aufzupassen – solche Vergleiche eines Tages eher zu Ungunsten Deutschlands ausfallen werden. Das wäre unendlich schade.

Axel R. Göhrings Ausführungen überzeugen mich. Sehr treffend.

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5

Samstag, 24. September 2016, 00:48


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6

Sonntag, 2. Oktober 2016, 07:44

1951 fuhr ich mit 2 Freunden in einem Jugend-Sonderzug (Veranstalter unbekannt) (nur Jugendliche um die 15 - 20) von Köln nach Nürnberg. Dann im Kreis von 100 km mit dem Fahrrad um Nürnberg herum. 1 Station war Regensburg, letzte Ansbach. Wir schliefen in Gepäcknetzen, auf Bänken und auf dem Boden. Morgens um 6 kamen wir in Regensburg an und holten zuerst unsere Fahrräder vom Gepäckwagen (hinten) ab.

Margot Weber

unregistriert

7

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 13:40

70 er Jahre ....große gelb/braune Kreise auf der Tapete .....der tolle Flokati....( viel größer durfte er nicht sein , sonst ging er nicht mehr in die Waschmaschine, so schmutzempfindlich wie der war)....ein Glastisch auf den man jeden morgen neue Zeichnungen in den Staub malen konnte ....aber ...schee..war es doch.....

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9

Montag, 26. März 2018, 00:42

Zitat:

Deswegen arbeite ich derzeit in Teilzeit mit 20 Wochenstunden – übrigens zählen zu diesen 20 Stunden nur die, in denen ich vor der Klasse stehe, nicht die, in denen ich den Unterricht vorbereite und korrigiere. Viele vergessen gerne, dass Lehrer am Nachmittag keinesfalls frei haben.

Hm, die Klassenarbeiten durchsehen, das kann man sehr genau oder schludrig machen. Ich hatte beide Typen von Lehrern.

Und Vorbereitung? Das macht man pro Thema nur einmal. Wenn es einmal sitzt und man sich einen Spickzettel erstellt hat, dann ist man vorbereitet. Ich könnte heute noch aus dem Stand einen Vortrag über die Aufgaben eines Fernmeldezeug- oder Fernmeldeamtes halten.

Schwieriger ist es, die Klasse wachzuhalten bzw. zur Mitarbeit anzuregen.

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10

Montag, 2. April 2018, 00:44

Alle Feldballspieler hatten die Rückennummer von 1 bis 11.12 oder 24 gab es nicht.

1=Torwart. 2=linker Verteidiger, 3= rechter Verteidiger, 4 = linker Läufer, 5 = Mittelläufer, 7 = Linksaußen, 9 = Mittelstürmer

11

Montag, 16. April 2018, 16:00

Gibt immer Vor- und Nachteile jeder Zeit..

berlin

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12

Montag, 16. April 2018, 18:19

Wo es bei der Rückennummer Vor- und Nachteile gibt, verstehe ich nicht.

Bei der Germania 87 in Berlin (Basketball) fing ich mit der rÜCKENNUMMER 14 an. Ich war beleidigt.

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ausland, Kinder, praktika, reisen, schule

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