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Freitag, 26. August 2016, 10:40

Stimmt's ? Legenden im Test aus dem Buch von Christoph Drösser

In Brötchen befand sich früher ein Zusatz, der aus den Haaren von Chinesen gewonnen wurde???

STIMMT! Es klingt unglaublich, aber bis vor einigen Jahren musste der deutsche Verbraucher tatsächlich befürchten, dass sein knuspriges Frühstücksbrötchen Stoffe enthielt, die aus asiatischen Menschenhaar gewonnen wurden( wenn auch nicht, wie eine Boulevardzeitung das einmal überhöhte, aus den Schamhaaren thailändischer Prostituierter) Genauer gesagt, geht es um das so genannte Cystein, eine Aminosäure, die den Teig geschmeidiger macht- es hat also nichts mit dem Aroma zu tun, wie manchmal behauptet wird. Cystein kann man aus Tier- und Menschenhaaren gewinnen, und die Importhaare aus Indien oder China waren eben billiger als heimische Ware. Auf 100 kg Mehl gibt man etwa ein Gramm de Substanz.
Chemisch ist dagegen nichts einzuwenden. Cystein kann man auf natürliche und synthetische Weise herstellen, es ist immer der gleiche Stoff. Aber unappetitlich klingt es schon- man wil ja auch kein Wasser trinken, dass aus Urin destilliert wurde, auch wenn es chemisch rein ist. ( um ein drastisches Beispiel zu nennen) . Als die Sache mit den Haaren bekannt wurde, verpflichtete sich die deutschen Backmittelhersteller, auf den Import von Menschenhaar zu verzichten. Ganz sicher können die europäischen Brot-, Brötchen und Keksesser seit dem 01. April 2001 sein. Da trat nämlich eine EU- Richtlinie in Kraft, in der es zum Cystein ausdrücklich heißt: " Menschliches Haar darf nicht als Ausgangsmaterial für diese Substanz verwendet werden." Jetzt kann die Backzutat allenfalls noch aus Schweineborsten stammen.

Na, ob das die Vegetarier und Veganer hierzulande wissen :thumbsup:

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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2

Freitag, 26. August 2016, 11:02

Warum haben die Metzger hierzulande Nittribit in die Wurst getan? Weil das die Wurst so richtig scharf machte.

3

Freitag, 26. August 2016, 14:27

Nittribit

Dann ist ja endlich geklärt, was mit der passiert ist :D :D :D

4

Samstag, 27. August 2016, 01:35

Dreimal täglich Nittribitt hält sogar den Opa fitt.

5

Sonntag, 28. August 2016, 19:18

Stimmt's ? Neue moderne Legenden im Test

Ein Schnaps nach dem Essen ist gut für die Verdauung?


Stimmt! Der Hersteller eines berühmten Magenbitters ( ich vermute Underberg

6

Sonntag, 28. August 2016, 19:20

Na, das hat jetzt aber nicht geklappt mit dem Text :nose:

7

Sonntag, 28. August 2016, 19:25

Darauf einen Underberg.

Ich hatte mal eine Fleischvergiftung. Die Ärztin verschrieb mir Rizinus, und hinterher einen Underberg. Nach Wochen fragte sie nach dem Ergebnis. "Och, das Rizinus ging, ich kam kaum vom Klo runter. Aber den Underberg kriegte ich nicht runter."

Bah, ist das ein Sauzeug.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »checkmate« (28. August 2016, 22:25)


8

Sonntag, 4. September 2016, 19:23

Asiaten vertragen keine Kuhmilch- Stimmt's?

Stimmt. Und nicht nur die Asiaten: 75 % der erwachsenen Menschen auf der Erde können Milchzucker Laktose nicht richtig verarbeiten, weil sie nach der Kindheit das entsprechende Enzym Laktase verloren haben. Diese spaltet im Dünndarm den Doppel Zucker aus der Milch in einfachen Zucker. Wenn es fehlt, gelangt und unverdaute Laktose in den Enddarm und ist dort ein gefundenes fressen für Bakterien. Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall sind die Folge. Entwicklungsgeschichtlich gesehen, ist das nicht weiter schlimm. Die Frühmenschen verzehren nach der Kindheit keine Milchprodukte mehr, das Enzym war also überflüssig. Einst mit der Einführung der Landwirtschaft vor etwa 12.000 Jahren begannen auch Erwachsene, regelmäßig mich zu trinken. Dass ist die genetisch bedingte Laktase- Persistenz also die Fähigkeit auch im Erwachsenenalter Milch zu verdauen, vor allem in Nordeuropa durchsetzte, liegt wohl daran, dass wir besonders auf Milch als Lieferant für Kalzium und Vitamin D angewiesen sind. Während in unseren Breiten nur etwa 10 % der Menschen Laktose nicht vertragen, sind es im Süden Europas 60 %, in Schwarzafrika 95 % und in Ländern wie Thailand fast 100 %. Die genetische Ursache der Laktoseunverträglichkeit ist soeben weitgehend geklärt worden. Anfang 2002 berichteten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "nature Genetics" von zwei dafür verantwortlich genetischen Varianten, die sie in einer rein Untersuchung von finnische Familien ausgemacht haben.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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9

Donnerstag, 19. April 2018, 18:36

Sachen gibt's.

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