Sie sind nicht angemeldet.

aTünnes

unregistriert

1

Montag, 11. August 2014, 13:35

Ein Arbeitsunfall

Ein Arbeitsunfall




Sicherheit am Arbeitsplatz

oder man sollte auch loslassen können!
Ein Unfallbericht von Zürich Kosmos im Original (wirklich passiert!)
Der folgende Brief eines Dachdeckers ist an die SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) gerichtet und beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung:

"In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich "ungeplantes Handeln" als Ursache angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte.

Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief. Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und belud die Tonne.

Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunterzulassen. Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht-Formulares nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen.

Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde. Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein. Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest.

Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel wog die Tonne nun etwa 25kg. Ich beziehe mich an dieser Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes Körpergewicht von 75 kg. Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib. Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei Wirbel.

Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor. Ich lies das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst herunterkam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach.

Wer sich jetzt nicht den Bauch hält vor Lachen, ist nicht normal. Ich bedauere den Zwischenfall sehr und hoffe, Ihnen mit meinen präzisen Angaben dienen zu können. Für genaue Auskünfte bitte ich Sie, mich anzurufen, da es mir manchmal schwer fällt, mich schriftlich auszudrücken.

Soviel zum Thema: Sicherheit am Arbeitsplatz...


(Dank an Marco Krzyzynski)













[71]

cornelius

unregistriert

2

Dienstag, 4. November 2014, 04:57

:P

3

Dienstag, 4. November 2014, 15:37

Und das ist wirklich passiert? 8| Der arme Kerl.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 4. November 2014, 16:28

Und das ist wirklich passiert?

Das weiß ich nicht.

Aber manchmal werden solche Antworten auch von Krankenkassen/Berufsgenossenschaften provoziert.

Meine Tochter war auf der Straße in eine Scherbe gefallen.

Unfall! Die Frage fragte nach dem Verursacher (Regress). Ich schrieb eine ähnliche Antwort.

Anderer Fall. Ich wurde Karfreitag 2013 mit einer (1) lebensnotwendigen Pille aus dem Krankenhaus entlassen. Karsamstag, Ostersonntag, Ostermontag, am Dienstag hatte ich eine bakterielle Infektion.

5

Dienstag, 4. November 2014, 20:33

Ah ja, willkommen in Absurdistan. :)

6

Dienstag, 4. November 2014, 21:15


Und das ist wirklich passiert?
Diese Meldung zieht sich seit Jahr und Tag durch alle geeigneten und ungeeigneten Medien. Nix ist unmöglich!


Mein Beitrag dazu (gemeldete Verletzungen: Brandwunden am Hintern und ein gebrochenes Bein :wipe: ):
Eine Kolonne Anstreicher bearbeitet eine Wohnung. Aus schierer Bequemlichkeit landen Farb- und Terpentinreste in der Toilette. Ein Anstreicher nutzt den Lokus zu seinem eigentlichen Zweck, liest die Tageszeitung und raucht dabei eine Zigarette. Letztere wirft er nach vollendetem "Geschäft" ins Klo - was zur Verpuffung des dort angesammelten Terpentins führt und dem Anstreicher Gesäß und sonstige, etwas edlere Körperteile grillt.

Die Kollegen rufen den Rettungsdienst, dessen Sanitäter den Verletzten fassungslos fragen, wie denn diese Malaise nur möglich war. Der Anstreicher erzählt dern Hergang, während die Sanitäter ihn auf der Bahre im Treppenhaus nach unten befördern. Dabei muss einer der Sanitäter dermaßen lachen, dass ihm die Bahre aus der Hand gleitet. Der verletzte Anstreicher begibt sich samt Bahre auf einen ungewollt flotten Weg nach unten, wobei er sich noch ein Bein bricht.

Ist das nicht viel zu absurd, um doch irgendwo vorgefallen sein zu können?
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

7

Dienstag, 11. November 2014, 09:06

Das Leben ist tatsächlich oft absurd. Bei dem Maler war das wohl frei nach dem Motto "kleine Sünden bestraft ..." :P

cornelius

unregistriert

8

Dienstag, 11. November 2014, 21:57

Nun, als Maler sollte man eigentlich um die Gefährlichkeit von Lacken und Farben wissen.

Auch Karbid kann gefährlich sein. Das musste ein Freund im Alter von 12 Jahren feststellen. Er hatte das Bein voller Glasscherben.

Ich werfe nie einen glimmenden Zigarettenstummel in einen Gulli oder ein Gitter am Boden. Die schweren Kanaldeckel können Meter hoch fliegen. Gase sammeln sich unten. Ich rauche auch in keiner Garage oder an einer Tankstelle. Ich bin nicht lebensmüde.

Nachgefragt

unregistriert

10

Montag, 10. Dezember 2018, 16:41

Zitat

berlin
Kaiser aller Tiere - gottähnlich

Montag, 3. Dezember 2018, 08:59
neue Spielregeln im Forum

Ich muss leider mit einer alten Tradion brechern und auch zu löschen anfangen.

Wir sind ein deutsches Forum. Ausländische TEXTE KANN ich als Betreiber nicht verantworten.



"König der Tiere" als Rang ist albern. Es zeigt nur, dass der Schreiber kein Wort Deutsch versteht. Einen Rang kann jedes Mitglied Im Profil selbst festlegen.


Billige Reklame werde ich ebenfalls LÖSCHEN. Sie nimmt nur Speicherplatz weg, den ich teuer bezahlen muss.

Ich bin großzügig, aber kein Idiot. Dä!


Wann macht der Betreiber seine Ankündigung wahr?
?(

Ähnliche Themen

Counter:

Hits heute: 5 155 | Hits gestern: 8 597 | Hits Tagesrekord: 44 306 | Hits gesamt: 6 823 942 | Klicks pro Tag: 8 458,91