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Freitag, 20. März 2015, 19:18

Der ungerechte Lohn ? warum verdienen Frauen weniger?

Am Sonntag bei Jauch


Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, scheint hierzulande noch lange nicht selbstverständlich zu sein. Frauen verdienen deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen: im Schnitt 22 Prozent. Die Bundesregierung will der ungleichen Bezahlung nun gesetzlich entgegenwirken.
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Unsere Gäste

Am Sonntagabend spricht Günther Jauch in Berlin mit Manuela Schwesig, Thomas Sattelberger, Elisabeth Niejahr, Marcus Wöhrl und Roland Tichy.
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Mail an die Redaktion

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - welche Erfahrung haben Sie mit (un)gerechter Lohnverteilung gemacht? Sollte die Lohngestaltung stärker gesetzlich geregelt werden?
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Forum zum Thema

Warum verdienen Männer und Frauen noch immer unterschiedlich? Brauchen Frauen gesetzliche Rückendeckung? Oder sollte sich der Staat aus der Lohngestaltung raushalten?
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Samstag, 21. März 2015, 12:14

Eine ganze Serie nicht funktionierender Verlinkungen. :(

Trotzdem: das Thema ist ein völlig sinnloser Aufreger. Ich stehe seit 35 Jahren im Berufsleben, hatte mehrere Arbeitgeber, war in verschiedenen Branchen tätig, habe auch (nebenberuflich) als freier Mitarbeiter (Dozent) meinen Dienst geleistet. Nirgends, nie und unabhängig von den Begleitumständen der jeweiligen Tätigkeit war es das Geschlecht, das eine unterschiedliche Entlohnung begründete.

Sehr wohl aber war stets nachvollziehbar, dass Familie bzw. (und vor allem) Kinder den beruflichen Weg der Kolleginnen (natürlich, wenn das heute auch nicht der Gemengelage des ungeistlichen Gender-Zeitgeistes entspricht) entscheidend beeinflussten. Sehr gern wurden die Kolleginnen später wieder in die Betriebe aufgenommen - aber dass es präzise im vorherigen Spektrum sein würde, konnte man nie gewährleisten.

Wie auch? Ich entsinne mich meines einzigen 4-Wochen-Urlaubs. Ich verpasste (das war allerdings in der Urlaubszeit auch sehr unglücklich terminiert) die Umstellung eines für meinen Bereich wesentlichen EDV-Systems und fühlte mich bei Wiederantritt der Arbeit zunächst wie ein Berufsanfänger. Überraschend?

Ich finde nicht. Wie aber soll in einem klassischen Betriebsumfeld mit Präsenzpflicht sicher zu stellen sein, dass nach einem, zwei oder drei Jahren die Arbeit unverändert geblieben ist; konnte man etwa das Arbeitsfeld für diese Zeit ruhend stellen, nur um einen Wiedereintritt zu gewährleisten? Was geschieht dann mit der Kraft, die den Job übernommen hat?

Die Diskussion wird von welt- und (vor allem) betriebsfremden Theoretikern entfacht und geführt.

Vom Gegenteil lasse ich ich gern überzeugen. Ein (wirklich nur ein!) Beispiel reicht. Aber bitte aus der produktiven Welt und nicht aus dem ideologisch durchgeistigten Komplex der Gesellschaftsklempner.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (21. März 2015, 13:10)


berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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Samstag, 21. März 2015, 23:56

@ Turm

Schreib das an Jauch.

Ich bin deiner Meinung.




Man kann ungelernte Verkäuferinnen nicht mit Staatssekretären vergleichen.

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Montag, 23. März 2015, 18:50

Wir müssten uns Gedanken über neue Arbeitsmodelle machen. ich denke da in Richtung Jobsharing. Wir wollen mehr Frauen in den Vorstand bringen, schaffen es aber nicht, dem lieben Kindersegen Willens für geeignete Arbeitszeitmodelle zu sorgen. Das ist doch ein schlechter Witz das Ganze!

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Donnerstag, 9. April 2015, 07:26

http://agensev.de/content/lohn-l%C3%BCcken-l%C3%BCge

An diesen Beitrag bin ich zufällig auf Umwegen heran gekommen. Ein Schelm... :evil:
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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Donnerstag, 9. April 2015, 08:42

Ich war in den 70ern selbst Mitglied einer Kommission, die sich mit Personalbemessung und -Bewertung beschäftigte.

Wir haben Daten gesammelt und abgeliefert. Noch und nöcher. Als vom Ministerium verfügt wurde, der Personalbedarf wird wegen Geldmangel pauschal um 5 Prozent gekürzt oder erhöht, habe ich unter Protest meine Mitarbeit eingestellt.

Was sollte ein Straßenkehrer im Vergleich zu einer Nachtschwester dienen? Nachtschwestern sind alle weiblich. Ein paar männliche Hebammen (3?) gibt es.

Was tut ein Stellenvorsteher einer Organisationsstelle bei der Telekom? Post lesen und verteilen, Mitarbeiter motivieren, Streit schlichten, über Verbessrungen nachdenken, rauchen und Kaffee trinken, Personalzuschläge für Behinderte festsetzen, an Besprechungen teilnehmen, Briefporto mit der Gelben Post abrechnen.

Wie viel sollte eine normale Schreibkraft bei der Telekom, bei der Stadtverwaltung, bei einem Zeugamt, bei Siemens oder der Firma Viktor Günther in Porz verdienen. Bei Viktor Günther war meine Lebensgefährtin. Sie nannte sich Chefsekretärin, konnte Englisch (mit Italien), kaufte und schmierte Brötchen, schrieb Briefe und Rechnungen, telefonierte, meckerte mit dem Chef, kochte Kaffee, usw.

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Verwendete Tags

Frauen, gleich, Lohn

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