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Mittwoch, 13. Juli 2016, 13:33

"Silvester" in Köln

Von anderer Seite (ich lese den "Express" üblicherweise nicht) wurde mir http://www.express.de/koeln/koelner-silv…daten--24379910 angetragen.

Man mag darüber denken, wie es beliebt. Aber muss nicht mehr und mehr der Eindruck entstehen, dass eine "konzertierte Aktion" aus Medien, "Politik" und Behörden eine Vertuschungskampagne betrieben hat? ?(

Jawohl, dieser Eindruck mag falsch sein. Ein G'schmäckle bleibt trotzdem. Und wen kann es nun tatsächlich überraschen, dass eine AfD solchen Zuwachs an Zustimmung erfährt?
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (13. Juli 2016, 15:29)


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Mittwoch, 13. Juli 2016, 19:15

Ach Gott, Silvester! Wir haben heute den 13. Juli. Silvester habe ich ohne Frauen - sogar ohne Jahreswechsel - verschlafen. Es sind Frauen begrapscht oder sogar vergewaltigt worden. Die Täter waren Ausländer. Die Polizei hat zugesehen.

Heute bemüht man sich um Aufklärung. Schon. Die Polizei ist nur in zweiter Linie zur Aufklärung da. In erster Linie sollte sie Straftaten verhindern. Daran hatte sie nicht das geringste Interesse. Sie hat sogar Frauen zur Tätergruppe zurückgeschubst.

Warum war die Polizei untätig? Weil es Ausländer (Flüchtlinge?) waren? Mir liegt ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Köln vor, dass Straftaten (Internet-Betrug) von Ausländern nicht verfolgt werden. Verständigungsprobleme und hohe Reisekosten.

Und ich habe immer gedacht, dass vor dem Gesetz alle Menschen gleich seien.

3

Samstag, 16. Juli 2016, 00:46

Ich persönlich glaube, dass die Polizei in dieser Nacht völlig überfordert war. Deswegen glaube ich auch, dass diese ungewöhnliche Situation wirklich falsch eingeschätzt wurde. Es herrschte in dieser Nacht völliges Chaos und heilloses Durcheinander. Natürlich hört man auf Tonbandausschnitten und Videoaufnahmen falsche Aussagen in Bezug auf Einschätzungen und Kommandos. Polizisten und deren Vorgesetzte sind auch nur Menschen und wer hat in seinem Leben nicht auch einmal eine falsche Entscheidung getroffen.
Was die lieben Medien angeht. Die schreiben eh nur das, was ihnen ins Konzept passt. Heute sind's die bösen Flüchtlinge und morgen sind's die armen Vertriebenen. Die tollen, höchst zuverlässig recherchierten Berichte sollen doch nur die Meinung des größten Anteils der Bevölkerung beeinflussen. Für die Schmierfinken ist solch ein Tag wie die Silvesternacht ein gefundenes Fressen. Die ist hoffentlich bald mal vergessen. Das allerwichtigste ist für mich, dass Politik und Polizei daraus gelernt haben und sich dieser Vorfall nie wieder ereignet und dass die Täter ihre gerechte Strafen erhalten.
Die Schmierfinken von der Presse finden wieder eine neue Sau, die sie durchs Dorf treiben können.

Erinnern wir uns nur an den Vorfall in der Keupstrasse in Köln.
Nach dem Nagelbombenanschlag, wo eine Beate Tschäpe und ihre Komplizen noch gar nicht im Fadenkreuz der Polizei auftauchten, was wurde da von der Presse alles "im Sinne des Bürgers" berichtet. Fast alles gemutmaßt. Ja, ja, Bild und Express waren immer dabei. Da wurde nichts vertuscht, sondern vorverurteilt.
Die Muslime der Keupstrasse standen unter Generalverdacht, dass es ihre eigenen Landsleute gewesen sein sollten. Nach 10 Jahren entschuldigt man sich bei ihnen heuchlerisch und will auch noch ein Fest daraufhin veranstalten. Für mich alles Pharisäer.

Ich lese auch Bild und Express. Aber nicht um mich intellektuell weiterzubilden, sondern um beim Frühstück keine schwere Kost zu mir zu nehmen, sondern im Bilde darüber zu sein, in welche Richtung es für unsere Mitbürger diesmal wieder geht und um wieder einmal aufreisserisch informiert zu werden, wer wen umgebracht hat, wer sich von wem getrennt hat, welches Playmate den dicksten Busen hat usw. usw.

Was das Vertuschen angeht, sollten wir z.B. mal Edward Snowden, Bradly Manning oder Julian Assange ins Visier nehmen.
Wenn es sich doch nur um das Vertuschen handeln würde. Ich finde gerade hier muss der Bürger das Recht haben, über schwerwiegende Verfehlungen des "Staates", sei es z.B. Bespitzelung oder schiefgelaufene Kriegseinsätze, aufgeklärt zu werden.
Machen dann aber ein paar Leute den Mund auf, sind es Nestbeschmutzer und es ist Staatsverrat.
Sagen wir mal so, die ganz großen Schweinereien werden nicht vertuscht; da bekommen wir erst gar keine Nase dran.

Was die AfD angeht. Da hoffe ich doch, dass von denen in ein paar Jahren keiner mehr spricht. Wenn die so weitermachen, gilt dazu der Spruch: "Wir schaffen das"!
Die sind so machtbesessen, dass die sich ja schon in den eigenen Reihen niederknüppeln. "Die schaffen das"! Hoffen wir's!!!
Die Bürger, die die gewählt haben, sind genauso ahnungslos wie die Briten, die den Brexit gewählt haben. Aus Protest zu wählen, ist kein guter Ratgeber.
Was ich persönlich von der AfD denke, wenn die an die Regierung kämen:
Zuerst sind's die Flüchtlinge. Dann sind's die Ausländer im allgemeinen. Dann sind's die Reichen. Die Intellektuellen. Der Mittelstand. Die Schwulen. Die Lesben. Bürger mit nichtdeutschem Familiennamen
Ich habe vor längerer Zeit einen Rundfunkbeitrag mitverfolgt, in der ein AfD-Mitglied sogar von arischer Herkunft gesprochen hat. Dieser "Bösewicht" wurde aber aus den eigenen Reihen ausradiert.
Wenn die dran kämen, können wir alle nur noch sagen: "Da haben wir den Salat"
Dann müssen wir die Suppe bis zum bitteren Ende auslöffeln, denn Demokratie ist dann ein Fremdwort.

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