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Donnerstag, 9. Juli 2015, 08:51

Stechfliegen und Nah-Tod-Erfahrung

Manchmal , wenn man eine bösartige Attacke dieser Bestien überlebt hat, erscheint einem normalen Menschen die Rückkehr in die Stadt wie ein Wiedereinzug ins Paradies. Neulich machte ich bei einem Spaziergang im Königsforst leider den Fehler, eine Route zu wählen, die am Rather Weiher entlang führt. Als ob es nicht genügt, dass sich im See bereits ausgewachsene
Schnappschildkröten tummeln, nein die sonst übliche Wasserfläche war zur Hälfte ausgetrocknet und mehrere Riesenbatallione Stechfliegen stürzte sich auf mich. Meine Hose war stellenweise schwarz vor Fliegen.

Trotz der leichten Panik, die mich zu ergreifen drohte, machte ich dennoch sehr aufschlussreiche Entdeckungen. Die eine: Auch unter diesen Minimonstern scheint es extrem mutige und total verängstigte Exemplare zu geben. Während sehr sehr viele dieser Ungeheuer sich einem Kamikaze-Piloten gleich sofort auf ein scheinbar lohnendes Opfer stürzen, umkreisen andere erst einmal ängstlich und äußerst vorsichtig ihr potentielles Opfer. Zur Not legen sie sogar eine Pause auf einer nahen Pflanze ein, um die Gefährlichkeit der Situation und ihre Überlebenchancen vernünftig einzuschätzen.

Die andere Entdeckung: Haben mehrere Ungetiere erst einmal einen vermeintlich angenehmen Landeplatz auf meiner Haut erobert, scheint einigen von Ihnen die gewählte Stelle nicht gut genug zu sein. Sie beginnen sich nach besseren Stellen umzuschauen und verraten damit ihre Anwesenheit. Sie sind absolute Todeskandidaten, denn die Hand des Hautbesitzers erwischt sie umso zuverlässiger. Andere Ungetüme landen und stechen sofort zu. Der Hautbesitzer schlägt nach ihnen, ist durch den erlittenen Schreck aber bereits nicht mehr allzu zielsicher. Bei einer weiteren Pechsträhne überleben sie zwar den
Erstschlag, bleiben aber dann mit ihrem Stachel in der Haut stecken. Das ist dann auch absolut tödlich.


Aber es gab auch Einige, die von meinen Notwehrschläge zwar getroffen wurden, aber der Schlag führte lediglich zu einem Absturz oder einem wackligen Weiterflug. Hier dürfte die Gefahr bestehen, dass diese Kandidaten ihre Kenntnisse der
nachfolgenden Generation weitergeben und sich im nächsten Jahr neue, wesentlich vorsichtigere Bestien dem arglosen Spaziergänger nähern. Die sogar unbemerkt in die Hand stechen. Fast hat man das Gefühle, sie beißen die Hand, die nach
ihnen schlägt. Aber wie schon erwähnt, schön ist es dann, wieder im Stadtgebiet von Köln zu sein! Fast frei von
Ungeheuern!

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Verwendete Tags

Fliegen, natur, Schnaken, Sommer

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