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1

Donnerstag, 23. Juli 2015, 13:18

Verrechnungsscheck

Verrechnungsschecks sind ganz komplizierte Gebilde.

Mein Rechtsanwalt hat einen - auf mich ausgestellten- Verrechnungsscheck bekommen. Die Bank in Troisdorf weigerte sich ihn einzulösen. Also bekam ich den Scheck. Ich fragte die Sparkasse. Wenn meine Haushälterin Vollmacht habe, ginge es.

Das war mir zu blöd. Ich googelte:
denn einen Verrechnungsscheck kann eigentlich jeder einlösen, ohne dass nach einer Berechtigung gefragt wird. (Internet)

Es steht auch “oder Überbringer” drauf.

Rechtsanwalt heute: Aha.
Sparkasse heute: Aha.

Amateure haben die Arche Noah gebaut, Fachleute die Titanic.

Es gibt 3 Dinge, die in den Ruin führen:

1. Wetten,
2. Weiber
3. Das Befragen von Fachleuten.




Nachtrag: Für diesen Beitrag habe ich 2 Stunden gebraucht.(dreimal neu schreiben). Das WBB3-System spinnt.

2

Dienstag, 28. Juli 2015, 13:54

Das Befragen von Fachleuten.

ist völlig sinnlos. Denn die Geschichte geht weiter. Seit Tagen schon ist der Scheck auf meinem elektronischen Kontoauszug angezeigt. Buchungstag 24.7. Wertstellung 28.7., also heute. 4 Banktage war mir auch telefonisch erklärt worden.

Heute Morgen rief ich die Zweigstelle an. Es meldete sich die Zentrale. Ich nannte mein Konto und fragte, ob ich nun über das Geld verfügen könne.

Die Angestellte wurde schnippig: "4 Banktage." Ich: "Das ist heute." - Angestellte schnippisch: "Sie hören mir nicht zu. 4 Banktage." - Ich: "Das weiß ich. Also heute." Angestellte: "Sie hören mir überhaupt nicht zu. 4 Banktage, außer sonntags." - Ich : "Also heute?" Angestellte schnippisch: "4 BANKTAGE." Ich brach das Gespräch ab und rief wieder die Filiale an. Die Beraterin war im Gespräch, sie rufe zurück. Ich kenne das, das kann 2 Tage dauern. Aber nach einer halben Stunde rief die Beraterin an. Ich: "4 Banktage sind heute rum." Frau P.: "Wertstellung hat überhaupt nichts zu sagen. Die Firma kann immer noch zurückziehen. Sie müssen bis Freitag warten."

Merke: Banktage kennt die Rechtschreibprüfung nicht, Bankangestellte sind doof und verstehen keine Bankgeschäfte.


Also Vorsicht bei Verrechnungsschecks.

Die Geschichte geht weiter. Jetzt also Freitag, 0 Uhr oder 24 Uhr? :( :(

Früher ... waren Fachleute noch höflich und kompetent.

3

Dienstag, 28. Juli 2015, 16:09

Schon bei der Frage, wer einen Verrechnungsscheck einlösen könne (jeder oder nur mit Vollmacht), bekam ich von der Sparkasse unterschiedliche Antworten.

So was hätte man bei der Post als Lehrling gelernt.



O tempora o kokolores oder so.

4

Mittwoch, 29. Juli 2015, 19:36

Ach ja, Sparkassen können auch Sparbücher ins Minus bringen.

5

Donnerstag, 30. Juli 2015, 06:05

Wichtig ist der Begriff Wertstellung

Ich bin davon ausgegangen, dass das der Tag ist, an dem tatsächlich über das Geld verfügt werden kann. "Nöö, nöö, "sagt die Sparkasse, "jetzt muss erst noch geprüft werden, ob der Scheck gedeckt ist.

Ich weiß nicht, wie Prüfung vor sich geht, ob die Banken sich gegenseitig Briefe schreiben oder ob jemand persönlich nach Paderborn reist, aber ich nehme an, dass im ZEITALTER des Internets die Prüfung elektronisch passiert. Nummer der Bank eingeben, Betrag eingeben, Schecknummer eingeben, und 5 Sekunden später steht das Ergebnis fest.



Hallo, ihr Banken, die Zeit der Postkutschen ist vorbei! Heute geht das - wie in diesem Forum - sekundengenau. Warum muss ich also bei Wertstellung 28.7. bis Freitag 31.7. warten???? Lichtgeschwindigkeit= 300.000 km in der Sekunde. Maaht ens vörran.

6

Donnerstag, 30. Juli 2015, 17:42

Ich habe inzwischen - neben all der anderen vielen Arbeit - :P :P auch noch die Ausbildung der Bankangestellten übernommen. :(

Auf dem elektronischen Kontoauszug steht "Wertstellung", aber hinter Scheck ein "E.V." -> Eingang vorbehalten.

Wird der Scheck morgen nicht eingelöst, dann wird die Gutschrift gelöscht und das Guthaben entsprechend verkleinert.

Ist Deckung vorhanden, dann verschwindet das "E.V.".

Ich werde es morgen prüfen, denn erzählen kann man (die Sparkasse) mir viel.

Das Leben ist spannend.

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