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berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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21

Montag, 17. August 2015, 09:58

Stein der Weisen

Der bayrische Innenminister hat den Stein der Weisen erfunden: Die Flüchtlinge sollen das Geld für die Schlepper lieber sparen, weil sie sowieso zurückgeschickt werden. Als Alternative bietet er großzügig an: Im eigenen Land bleiben und verhungern oder ermordet werden.

Ins Notizbuch des Ministers: Flüchtlinge kommen nicht aus Spaß oder weil Bayern so schön ist, diese Menschen sind in größter Not.



Er könnte auch Broschüren verteilen: Wie man reich wird. Die erste Million ist immer die schwerste.

Gut, der Minister kommt aus Bayern, wo die Römer die Fuß- und Geschlechtskranken zurückgelassen haben, als sie die Alpen mühsam überwunden hatten.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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22

Montag, 17. August 2015, 15:13

Nobelpreis

Vorschlag für den Friedensnobelpreis an einen 6jährigen:

Frage: Wie ist es denn im Kindergarten?
Antwort: Schön.
Frage: Habt ihr auch Ausländer?
Antwort: Nöö, wir haben nur Kinder.




@ Frau Merkel: hundert Mal abschreiben.

23

Dienstag, 18. August 2015, 08:50

an einen 6jährigen
Heißt das, dass die Diskussion auf dem Niveau Sechsjähriger geführt wird, berlin?

Wobei - wenn ich mir so manche Exzesse und deren Protagonisten anschaue, scheint dies tatsächlich der Fall zu sein. :thumbdown:
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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24

Dienstag, 18. August 2015, 14:29

Heißt das, dass die Diskussion auf dem Niveau Sechsjähriger geführt wird,


Da das Niveau von 6jährigen Knirpsen offensichtlich höher ist als das der Bundesregierung, ja, dann heißt das das.



Je suis Ausländer.

25

Dienstag, 18. August 2015, 16:39

Und da die sich "politisch" wähnende Kaste in unserem Lande schon lange infantile Züge zeigt, ideologischen Wolkenkuckucksheimen nachhechelt, zulässt (und unterstützt! :wipe: ) , dass in den Herkunftsländern völlig falsche Vorstellungen herrschen, klebt das Blut Abertausender Ertrunkener im Mittelmeer ebenso an ihren Händen wie das all Derer, die noch zu Tode kommen werden. Und Derer, die sich zu schlechter Letzt bei uns totprügeln werden.

Du hast meine mehrfach gestellte Frage immer noch nicht beantwortet: ab wieviel Millionen hier aufgenommener Flüchtlinge haben wir die Probleme der Herkunftsländer gelöst?

"Je suis Ausländer?" Ja. Ich auch. In jedem Land dieser Welt, außer Deutschland. Und (fast) jedes Land dieser Welt stellt ein Mindestmaß an Ansprüchen an Diejenigen, die seine Genzen - aus welchen Gründen auch immer - übertreten. Außer Deutschland.

DAS erkläre mir mal. Aber nachvollziehbar.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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26

Mittwoch, 19. August 2015, 07:14

Die Formblätter werden vervielfältigt und an Arbeitgeber und Agenturen verteilt.

@ # 15

Ich bin sicher, das geht heute so. Jeder Sachbearbeiter bekommt 100 Formblätter auf den Tisch, die er nach und nach abarbeitet.

Hallo, wir haben heute Internet. Die Angaben in den Formblättern werden von Flüchtlingen in eine Datenbank übertragen. 10.000 neue Arbeitsplätze.
Unter Umgehung des lebenswichtigen Datenschutzes werden die Angaben nach Qualifikationen sortiert und Arbeitgebern per DFÜ (Datenfernübertragung) zur Verfügung gestellt. Die Arbeitgeber picken sich die Rosinen heraus.

Alle Jugendlichen von 6 bis 15 werden Mitglied in einem Sportverein.

Der Bund der Architekten entwickelt innerhalb einer Woche eine DIN-Norm für Flüchtlingsheime. Eine neue Bau-Industrie entsteht. Arbeitskräfte zu basch. Hitler baute ups Autobahnen, Merkel baut Flüchtlingsunterkünftige. Neue Kirchen und Moscheen, Sportstätten Bibliotheken werden erforderlich. Der Spezialist Speer junior steht zur Verfügung.

Deutschland kauft Land im Ausland (wie Alaska von Russland und Guantanamo von Kuba)

Das Arbeitsverbot gilt nur noch für deutsche Politiker.

Und Merkel setzt sich mal eine Woche aufs Klo und schreibt auf, was wie zu tun ist. - klappt bei mir prima)

Heute ist Mittwoch. Bis Freitag will ich Ergebnisse sehen.

Das Büro-Aquarium bleibt geschlossen.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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27

Mittwoch, 19. August 2015, 21:07

geflüchtete Ärzte dürfen nicht arbeiten

Auch eine Methode, das Flüchtlingsproblem zu lösen. Jeder tote Flüchtling ist ein Problem weniger. :(

28

Donnerstag, 20. August 2015, 00:27

Du hast meine mehrfach gestellte Frage immer noch nicht beantwortet: ab wieviel Millionen hier aufgenommener Flüchtlinge haben wir die Probleme der Herkunftsländer gelöst?

Die Frage lässt sich nicht beantworten. Also nicht nur die Probleme bei uns, sondern auch noch die in den Herkunftsländern? Das können auch Milliarden werden. Ich bin nicht der liebe Gott, und selbst der scheint es nicht zu können.

Wenn in den USA das erste Atomkraftwerk in die Luft fliegt, komme die Amis.

Wenn die Amis gegen Russland einen Atomkrieg anfangen und den Amis der Erstschlag gelingt, kommen die Russen.

Wenn in China der Kommunismus abgelöst wird, kommen die Chinesen.

Wenn durch Arbeiten am Panamakanal der Golfstrom umgeleitet wird und eine neue Eiszeit anbricht, kommen alle nördlich von Hannover.

Wahrscheinlich kommen zuerst infolge des Klimawandels alle Afrikaner.

Guck Dir die Geschichte an. Die Hethiter, die Hunnen, Alexander der Große, die Kreter ...

Als während des Ersten Irak-Krieges in Kuweit die Ölfelder brannten und eine schwarze Wolke auf Europa zusteuerte, hatte meine Lebensgefährtin Visen für die USA und Kanada und genügend US-Dollars. Sie musste nur noch eine Maschine in den Niederlanden erreichen. Ich sollte mit Gasmaske in Deutschland bleiben und einmal im Monat zur Sparkasse gehen und ihre Rente überweisen. Ich sagte damals: "Du kommst nicht mal bis zur Militärringstraße. Dann haben sie dir mit einer Maschinenpistole das Auto abgenommen."

Das gegenseitige Totprügeln ist gar nicht so unwahrscheinlich. Wenn erst mal genügend Flüchtlinge da sind, beginnt ein Kampf um jeden Quadratmeter. Die Kölner fahren in Deine Heimat und schlachten die Dorfbevölkerung ab. Felder und Wälder, da kann man doch Wohnungen bauen.

Für mich besonders erschreckend ist, dass die Merkel so gar keinen Plan (Godesberger Programm) hat.

800.000 Flüchtlinge? Oh, die Zahl kannten wir Ostern noch nicht.

Der Fehler ist, dass wir eine Ossi als BuKa haben. Ossis waren gewöhnt, dass Moskau ihnen vorschrieb, was sie zu tun und denken hatten.

Merkel wartet erst mal ab, wer Nachfolger von Obama wird und was der meint.

29

Donnerstag, 20. August 2015, 06:58

Dass man mit so vielen Worten so wenig aussagen kann, checkmate.

Ein einziges Wort, eine einzige Zahl würde ausreichen: NULL. Es waren noch immer die Länder selbst, die ihre (!) Probleme zu lösen hatten. Jeder Eingriff von außen (und dazu gehört auch die willfährige Aufnahme von deren Bürgern) trägt letztlich zur Verschärfung der Lage vor Ort teil.

Dabei haben wir das historische Beispiel direkt vor Augen: unser eigenes Land. Nach den Kriegszerstörungen Unterstützung von den Ex-Feinden? Ja. Aufnahme deutscher Flüchtlinge? Nur, wenn diese im Einzelfall den Interessen des Einwanderungslandes diente. Alles Andere war eine Fage der Selbstveranwortung und Eigeninitiative.

Wieso nur legt man dermaßen großen Wert darauf, die Herkunftsländer der Flüchtlinge in dauerhafter Abhängigkeit und dauerhaftem Rückstand zu halten? Wer kann daran ein Interesse haben, checkmate? Schon mal darüber nachgedacht?
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

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30

Donnerstag, 20. August 2015, 08:56

Wer kann daran ein Interesse haben, checkmate? Schon mal darüber nachgedacht?



Nachgedacht, sehr oft sogar.

Unsere Wirtschaft hat das größte Interesse, dass die armen Länder arm bleiben. Wir verdienen auch an der Griechenlandkrise.



Waffenexporte, Verkauf von Überschuss an Lebensmitteln...

Deutsche Tomaten sind in Griechenland billiger als einheimische. Milchpulver für Afrika. Giftschrott an Afrikas Küste abladen.

What shell we do ... with the drunken Merkel?



Natürlich, die Ärzte, Ingenieure, Architekten, ITler, die wir aufnehmen, fehlen in den Herkunftsländern. Wir brauchen sie, die Herkunftsländer brauchen sie dringender.

Wir brauchen eine richtige neutrale UNO (Weltregierung) - mit Militär.

31

Donnerstag, 20. August 2015, 09:29

Taschengeld für Flüchtlinge

143 Euro im Monat halte ich auch für zu hoch - wenn Kost und Logis frei. Ich hatte in Berlin 110 DM für Untermiete, Essen und Freizeit. Als ich noch nicht rauchte, konnte ich sogar 20 DM im Monat sparen. Und ich konnte das Louis-Armstrong-Konzert im Sportpalast besuchen.

Aber besser wäre es, das Arbeitsverbot aufzuheben. Wer baut denn die Flüchtlingsheime? Flüchtlinge könnten KITAs bauen.

Merkel war auch keine Trümmerfrau.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »checkmate« (20. August 2015, 10:01)


32

Donnerstag, 20. August 2015, 09:54

@ Turm

Wer kann daran ein Interesse haben, checkmate? Schon mal darüber nachgedacht?

Ich denke immer!!! Wenn ich auf bin, wenn ich im Bett liege, wenn ich auf dem Klo sitze ...

Was ich als Nächstes tun soll, wie ich an mehr Schreiber komme, woher ich einen techn. Admin kriege, wie man die Welt verbessern soll, wie lange ich noch lebe, was ich heute koche, - wie man Merkel+Schäuble unschädlich machen kann - etwa in der Reihenfolge. :P

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »checkmate« (20. August 2015, 10:37)


berlin

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33

Freitag, 21. August 2015, 14:28

Afrikas Probleme

speziell für Turm

Natürlich ist es schwierig, aber es ist möglich. Die deutsche Wirtschaft braucht ein Modell, das sich rechnet. Statt nach Tschechien kann man auch Industrie nach Afrika verlagern. Uni-Wäsche auch in Afrika waschen lassen. Man könnte einen Stichkanal in die Sahara bauen lassen....

34

Freitag, 21. August 2015, 18:55

Statt nach Tschechien kann man auch Industrie nach Afrika verlagern.
Und wieso sollte sich ein Unternehmer auf dieses Hasardspiel einlassen, berlin? Nenne mir bitte einen triftigen Grund. Nur EINEN!

Aus dem prallen Wirtschaftsleben: nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und
den Grenzöffnungen war es en vogue, um der niedrigeren Lohnkosten willen
Produktion nach Osten (auch eben nach Tschechien) zu verlagern. Mit dem
(von mehreren mittelständischen Unternehmern bestätigten) Ergebnis, dass man nach
spätestens 3 Jahren das Abenteuer als gescheitert betrachtete und die
Fertigung wieder zurück holte. Allzu gravierend waren die Nachteile
durch Sprachprobleme, unzureichende Ausbildung der lokalen
Arbeitskräfte, Mängel der Infrastruktur. Der Geschäftsführer eines
heimischen Unternehmens - in dieser spezialisierten Sparte ein sog. "Hidden Champion",
ein heimlicher Weltmarktführer) - berichtete bei einer
Podiumsdiskussion über seine schlechten Erfahrungen. Als altes
Familienunternehmen in der Region tief verwurzelt, suchte man nach dem
Verlust von gut 5 Mio. DM wieder den Weg zurück. Er riet dringend an,
den Aspekt der heimischen Bindung und der um Längern größeren
beruflichen Qualifikation nicht zu unterschätzen.

Nimm weiterhin das Beispiel der Fa. Brandt. 1912 in Hagen gegründet, wurde der
Firmensitz 2002-2003 nach Ohrdruf in Thüringen verlegt. Stand man vor
der Pleite? Nein, es winkten fette Fördermittel im Rahmen des "Aufbau
Ost". Wann sonst hat ein Unternehmen schon Gelegenheit, sich auf
Steuerzahlerkosten quasi komplett neu aufzustellen?
Betriebswirtschaftlich machte dies nur Sinn, weil Fremdmittel
abgeschöpft werden konnten, volkswirtschaftlich war es ein
Nullsummenspiel, nimmt man die sinnlos verpulverten Steuermittel mal
aus. Vom Standort Hagen folgten nur 4 der 500 Mitarbeiter der
Verlagerung. Was hat das konkret gebracht?

Ein auf Luft- und Klimatechnik spezialisiertes Unternehmen an meinem Heimatort war nach
der "Wende" hocherfreut, dass sich Fachkräfte aus den "Neuen Ländern"
bewarben. Fachingenieure für Mess- und Regeltechnik sind
hochqualifiziert und offenkundig Mangelware (nicht meine Sparte). Die
Ernüchterung folgte auf dem Fuße. Die hochtrabenden Urkunden, mit denen
sich die beiden "Neuen" beworben hatten, waren ihnen von den Stadtwerken
einer "Ossi"-Kommune für 25 Jahre treuer Dienste als Mess- und
Regeltechniker verliehen worden. Tatsächlich verbarg sich dahinter ein
8-Stunden-Tag, bei dem des Morgens ein paar Ventile für die
Fernwärmeversorgung geöffnet und abends wieder geschlossen wurden. Zwei
der Pseudo-Arbeitsplätze,mit denen die DDR ihre Arbeitslosigkeit
kaschierte.

Ich schreibe hier fast nur über deutsch-deutsche
Befindlichkeiten, berlin. Nimm Dir diese Erfahrung zur Brust. Und dann
beantworte mir bitte meine eingangs gestellte Frage. Wie um alles in der
Welt will ein Mensch, der seine sieben Sinne beisammen hat, gerade in
Afrika die Lösungen von Problemen sehen, die selbst hier vor Ort
Existenzen gefährdeten? Und wer auch immer in Afrika investierte: zeig
mir bitte ein, nur EIN Beispiel auf, bei dem sich ein nachhaltiger Erfolg eingestellt hätte.

Wasnichts daran ändert, dass sich dieser Kontinent einem Postkolonilismus
der besonderten Art ausgesetzt sieht. Schäbig? Aber ja. Nur: wo auf
diesem Erdenrund hat jemals ein Eingriff von Außen Erfolg gezeitigt,
wenn dieser nicht auch im Inneren gestützt worden wäre? Auch dafür
reicht mir EIN Beispiel, berlin.

Ich nehme es vorweg: Du wirst erfolglos suchen.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Peter Vonnahme

unregistriert

35

Samstag, 22. August 2015, 00:46

Massenflucht

Massenflucht - Vorboten einer neuzeitlichen Völkerwanderung




in weitere Soziale Netzwerke verteilen
Ein nachdenklicher Zwischenruf eines ehemaligen Asylrichters
Allmählich dämmert es auch den eifrigsten Verfechtern eines kurzen Prozesses mit „Asylbetrügern“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“, dass es nicht damit getan ist, Ressentiments gegen Menschen in Not zu schüren. Denn was wir gerade beobachten können, ist nichts weniger als der Vorabend einer neuzeitlichen Völkerwanderung. Die Hunderttausende, die in unsere Städte und Dörfer strömen, sind nur die Vorhut. Viele Millionen stehen bereit, ihnen nachzufolgen. Der deutsche Innenminister musste deshalb die Jahresprognose für die in Deutschland ankommenden Asylbewerber kurzerhand von 450.000 auf 800.000 nahezu verdoppeln.






Peter Vonnahme, ehemaliger Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

Die europäische Geschichte ist reich an Beispielen für solche Menschenströme mit ihren unvermeidlichen Dammbrüchen. Wir tun gut daran, uns mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass diesen Zug nichts aufhalten wird, weder das Dampfgeplauder der Stammtische, noch die Militanz der Pegidaaktivisten und auch nicht die zum Ritual verkommenen Wir-haben-alles-im-Griff-Parolen der Politiker und deren Claqueure in dienstbeflissenen Medien. Wenn der CSU-Vorsitzende Seehofer beim Politischen Aschermittwoch mit heiserer Stimme tönt, dass er sich „bis zur letzten Patrone … gegen eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme“ sträuben werde, klingt das unerschrocken und heldenhaft. Es hat jedoch die gleiche Verlässlichkeit wie die Ankündigung eines durch Alkoholgenuss enthemmten Sprücheklopfers auf dem Marktplatz, er könne den bevorstehenden Sonnenuntergang aufhalten. Tatsache ist nämlich, dass es nichts mehr zum Aufhalten gibt. Denn die Zuwanderun g ist seit Längerem im Verlauf und wir sind ohnmächtige Zeugen derselben. Es wird kein Zurück in die Beschaulichkeit der letzten Jahrzehnte geben.

Menschen, die an ihren Wohnorten tagtäglich um ihr Leben fürchten müssen, sei es wegen Hungersnot oder wegen Kriegsgefahren, haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder sie bleiben und kommen (höchstwahrscheinlich) um oder sie begeben sich auf einen langen und risikoreichen Weg mit höchst ungewissem Ende. Millionen haben sich für letztere Variante entschieden. Sie nehmen Entbehrungen, Krankheiten und die Gefahr von Raubüberfällen auf sich, durchqueren zu Fuß oder per Anhalter Wüsten, Savannen und feindliche Stammesgebiete. Im Regelfall wandern sie nach Norden oder nach Westen, zumeist Richtung Meer. Wenn sie dann mit viel Glück nach Monaten entkräftet und ausgelaugt an einer Küste ankommen, dann beginnt die nächste, nicht minder gefährliche Etappe ihrer Wanderung. „Schlepper“ nehmen ihnen das Geld ab, das ihnen ihre Familien beim Abschied mit der dringenden Bitte anvertraut haben, sie am Ziel ihrer Wanderung nicht zu vergessen. Es beginnt die Zeit des Wartens. Wenn die Elendsflüchtlinge dann irgendwann bei Nacht in überladene und seeuntüchtige Boote gepfercht werden, können sie nur noch beten, dass sie lebend über das Meer kommen. Natürlich wissen sie um die Gefahren der Überfahrt, aber sie nehmen die Todesgefahr in Kauf, um dem fast sicheren Tod zu entgehen. Viele ertrinken, nicht zuletzt deswegen, weil die Länder ihrer Sehnsucht nicht das geringste Interesse daran haben, dass sie jemals dort ankommen.

Was wir derzeit in TV-Bildern sehen, sind Flüchtlingsströme von Arm nach Reich und solche aus Kriegsgebieten in vermeintlich sichere Zufluchtsorte. Wir, die alteingesessenen Bewohner der wohlhabenden und befriedeten Länder Europas, müssen diese Entwicklung nicht schön finden. Doch darauf kommt es überhaupt nicht an. Denn niemand fragt uns nach unserer Meinung. Die Elenden und Verzweifelten dieser Welt machen sich einfach auf den Weg. Auf Gedeih und Verderb,

Ende 2013 gab es nach dem Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) weltweit 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene; ein Jahr später waren es 10 Millionen mehr. Die Hälfte dieser Flüchtlinge sind Kinder. Etwa 20 Millionen Menschen leben heute im ausländischen Exil. Allein aus Afghanistan und Syrien flüchteten je ca. 2,5 Millionen, aus Somalia ca. 1,2 Millionen und aus dem Irak gut 400.000. Die meisten dieser Flüchtlinge leben heute in riesigen Lagern in der Türkei, in Pakistan, im Libanon und im Iran, somit in Ländern, die bereits vor Eintreffen der Flutwellen erhebliche wirtschaftliche und soziale Probleme hatten. Diese Aufnahmeländer haben nicht annähernd den Wohlstand der entwickelten europäischen Staaten. Gleichwohl müssen sie versuchen, die erdrückende Flüchtlingslast zu bewältigen. Die Lage in den Flüchtlingslagern ist oft katastrophal. Man kann es erahnen, wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten Deutschland, eines de r wohlhabendsten Länder der Welt, hat, weitaus weniger Flüchtlinge unterzubringen.

Ein Ende dieses Flüchtlingsstroms ist nicht in Sicht. Er folgt archaischen Verhaltensmustern. Wir können versuchen, Mauern aufzurichten, um unseren Reichtum zu verteidigen. Aber diese Mauern werden dem Andrang von Abermillionen auf Dauer nicht standhalten. Die besorgten Rufe nach neuen und schärferen Gesetzen werden die Probleme erst recht nicht lösen. Denn diese Rufe werden in den Kriegs- und Armutsgebieten Afrikas und des Nahen und Mittleren Ostens ungehört verhallen. Die Verzweifelten in Syrien, im Irak, in Afghanistan, Eritrea und Somalia und anderswo haben ganz andere Sorgen als unsere Asylgesetze zu lesen. Noch weniger interessiert es sie, ob das Taschengeld für Asylbewerber gekürzt wird (wie jüngst der bayerische Innenminister vorschlug) oder ob es durch Gutscheine ersetzt wird (so Bundesinnenminister de Maizière). All das ist den Kriegs- und Armutsflüchtlingen keinen Gedanken wert. Denn sie haben nur ein Ziel: Sie wollen ihr Leben retten, Taschengeld hin, Gutscheine her. Sie wissen, dass viele von ihnen umkommen werden wie bereits Tausende vor ihnen. Sie wissen auch, dass die Glücklichen, die es tatsächlich bis an unsere Grenzen schaffen, nicht mit offenen Armen aufgenommen werden, sondern dass ein beschwerlicher Weg mit viel Bürokratie und Unsicherheit auf sie wartet und dass Demütigungen und Anfeindungen ihre Wegbegleiter sein werden. Wenn sie sich dennoch auf den Weg machen, dann ist ihr Beweggrund nicht Abenteuerlust und der Traum von einem bequemen Leben in einem fernen unbekannten Land, sondern die verzweifelte Lage in ihrer Heimat. Wer verlässt schon leichten Herzens seine Familie, seine Freunde, seine Bekannten, sein vertrautes Dorf, seine Stadt? Und wer geht schon gern in ein Land, dessen Sprache er nicht spricht, dessen Kultur er nicht kennt und von dem er weiß, dass es ihn nicht haben will? All denen, die über Neuankömmlinge die Nase rümpfen und „den ganzen Haufen“ postwendend zurück schicken wollen, sei angeraten, sich in einer ruhigen Stunde zu überlegen, was sich in unserem Land verändern müsste, damit sie sich selbst zu einer hochriskanten Reise ins Ungewisse entschließen.

Es zeugt von wenig Nachdenklichkeit, all die Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen, in Kasernen, in Turnhallen und desolaten Wohnhäusern untergebracht sind, als Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger zu beschimpfen. Ihr Ziel ist im Regelfall nicht die viel beschworene „soziale Hängematte“, sondern das nackte Überleben. Ich habe in meiner langen Tätigkeit als Asylrichter die Schicksale vieler Asylbewerber kennengelernt. Die weitaus meisten wurden nicht als asylberechtigt anerkannt, weil sie nicht „politisch“ verfolgt waren. Entscheidend ist jedoch, dass nach meiner sicheren Erinnerung nahezu alle Asylbewerber einen überaus triftigen Grund für das Verlassen ihrer Heimat hatten. Das sollte all jenen zu denken geben, denen das Wort vom Asylbetrüger so leicht über die Lippen geht. Warum nennt man eigentlich die Asylsuchenden Betrüger? Kein Bauwerber, dessen Bauantrag abgelehnt wird, ist in unserem Sprachgebrauch ein Baubetrüger. Ebenso wenig ist ein Unternehmer, dessen Subventionsantrag abgelehnt wird, ein Subventionsbetrüger. Nur die erfolglosen Asylantragsteller sollen Betrüger sein? Das ist hetzerisch. Also belassen wir es beim „Asylanten“? Doch aufgepasst: Selbst das an sich wertfreie Wort „Asylant“ hat durch die Art und Weise, wie es von Stimmungsmachern in den letzten Jahren benutzt worden ist, eine Abwertung erfahren. Es erinnert im heutigen Sprachgebrauch an Simulant, Querulant, Demonstrant und Intrigant. Der Asylant ist somit auch sprachlich unversehens zu etwas Negativem geworden. Besinnung tut Not – und die beginnt mit der Sprache.

Es ist an der Zeit, ein realistisches Bild von der gegenwärtigen Lage zu gewinnen, ohne aber gleich in Hysterie zu verfallen. Wir müssen begreifen, dass wir am Beginn einer Entwicklung stehen, die das Potential zu einem Jahrhundertproblem hat, vergleichbar mit Klimawandel, Umweltzerstörung und Weltbevölkerungsexplosion. Untrügliches Indiz für die Größe eines Problems ist, dass es die Politik nur mit spitzen Fingern anfasst. Es besteht eine große Scheu, die Dinge beim Namen zu nennen. Man spricht von massenhaftem Asylmissbrauch statt vom Beginn einer Völkerwanderung. Die Politik begnügt sich im Wesentlichen mit der Organisation von Flüchtlingsunterkünften. An den Kern des Übels will sie nicht ran, weil andernfalls zentrale Inhalte der Politik verändert werden müssten.

Die Verantwortungsträger befassen sich lieber mit Zweit- und Drittrangigem, weil da schneller Erfolge zu erzielen sind. Das Missverhältnis wird deutlich, wenn man sich vergewärtigt, welch unerhörte Kraftanstrengungen für das vergleichsweise kleine Griechenland-Problem gemacht wurden. Das für unsere Zukunft viel wichtigere Flüchtlingsproblem wurde nie seiner Bedeutung entsprechend behandelt. Die Diskussionen blieben an der Oberfläche: Unterbringung, Taschengeld, Grenzschließung, Abschiebung. Wenn man dieses Problem in seiner ganzen Tragweite anpacken will, sind Weitsicht, Mut, Ehrlichkeit und Entschlusskraft vonnöten. Befund: Fehlanzeige!
Völkerwanderungen gibt es seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Die gegenwärtige Form der Migration hat jedoch Besonderheiten. Erstens gab es noch nie gleichzeitig so viel Bedrohliches für so viele Menschen. Zweitens hatten die Bedrohten noch nie so viel Kenntnis über die ungerechte Verteilung der Güter auf dieser Erd e: bittere Armut auf der einen und überbordenden Reichtum auf der anderen Seite. Und drittens war es noch nie so einfach, von einem Erdteil in einen anderen zu gelangen. Kommt all das zusammen, dann sind Massenwanderungen die logische Folge.


So einfach diese Analyse ist, so schwierig ist die Therapie. Klar ist nur, dass es strategisch ohne Wert ist, sich an den unerfreulichen Symptomen der Flüchtlingsströme abzuarbeiten, ohne gleichzeitig den Versuch einer Ursachenbeseitigung zu unternehmen. Bei der Suche nach den Fluchtursachen fällt sofort auf, dass die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus Ländern kommen, die in den letzten 20 Jahren Schauplätze von Kriegen waren: das ehemalige Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Äthiopien, Somalia. Nach einer Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren 2014 die genannten Staaten und ihre Zerfallsprodukte die 10 wichtigsten Herkunftsländer für Asylbewerber in Deutschland. Kennzeichnend für fast alle Kriege in den genannten Staaten sind völkerrechtswidrige Militärinterventionen, zumeist der USA und ihrer Bündnispartner. Das legt die Annahme nahe, dass diese Kriege hauptursächlich für die großen Fluchtbewegungen der Gegenwart sind. Diese Kriege bedeuteten Tod, Verarmung, Anarchie, Zerfall von Gesellschaften, religiös motivierte Massaker und Massenflucht. Nie gelang es, stabile Demokratien einzuführen oder gar Menschenrechte zu sichern. Wer also Massenflucht eingrenzen will, muss in einem ersten Schritt militärische Abenteuer unterbinden und Militärbündnisse wie die Nato auf reine Verteidigungsaufgaben zurückführen. Das Gesagte gilt auch für schwelende Konfliktherde wie etwa Iran oder Ukraine. Wenn auch von dort Flüchtlingsströme einsetzen würden, wäre das allein schon wegen des Bevölkerungsreichtums dieser Länder eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.

Leidtragende der Interventionskriege sind neben den gepeinigten und entwurzelten Menschen, den Flüchtlingen, insbesondere die Länder in der Peripherie der Fluchtstaaten. Das sind vor allem die ohnehin problembehafteten Staaten des Nahen Ostens und des südlichen Europas. Die USA, gut gesichert durch zwei Ozeane, bleiben von den Fluchtauswirkungen verschont. Ausbaden müssen ihre Kriege andere, auch die Bündnispartner. Der deutsche Beitrag muss deshalb primär darin bestehen, jede politische und militärische Unterstützung für Interventionskriege rigoros abzulehnen und eigene Waffenlieferungen in Krisenregionen einzustellen. Verstöße hiergegen bezahlen wir unweigerlich mit neuen Flüchtlingsströmen.

Außerdem werden wir uns mit dem Gedanken anfreunden müssen, den notleidenden Staaten echte Solidarität anzubieten. Wohlklingende Rhetorik und Almosen werden auf Dauer nicht ausreichen. Auch Entwicklungshilfe in der Form von Absatzmärkten für unsere Industrieprodukte ist keine wirkliche Hilfe für die Menschen, die am Rande des Existenzminimums vegetieren. Wir müssen uns daran erinnern, dass unser heutiger Wohlstand nicht zuletzt auf Kosten der Herkunftsstaaten der uns überrollenden Flüchtlingswellen begründet worden ist. Wir müssen lernen zu teilen. Das ist zwar nicht einfach, aber notwendig. Wenn wir es aufgrund eigener Einsicht nicht schaffen, dann werden sich die Benachteiligten dieser Erde ihren Anteil irgendwann holen. Denn im Vergleich zu früher wissen heute auch die Ärmsten viel über uns und unsere Lebensumstände. Die informierte Weltgemeinschaft wird Ungleichgewichte nicht auf Dauer hinnehmen. Die Alternative ist im Grunde sehr einfach: Entweder wir g eben den Armen so viel von unserem Wohlstand ab, dass sie glauben, es lohnt sich, in der Heimat zu bleiben oder, wenn wir dazu nicht fähig sind, dann werden sie sich ihren Anteil bei uns abholen. Diesen Vorgang bezeichnet man verniedlichend als Völkerwanderung.

Doch selbst das wäre nicht zwingend der Untergang des Abendlandes. Denn auch wir Deutsche sind bekanntlich das Produkt historischer Völkerwanderungen. Unserer Herkunft nach sind wir zumindest ein Mischvolk aus germanischen, keltischen und slawischen Bestandteilen. Diese Einflüsse haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind.

Wir Deutsche haben keinen Grund zur Kleinmut. Wir haben es geschafft, nach dem Zweiten Weltkrieg 12 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge einzugliedern und sie zum Teil unseres wirtschaftlichen Aufstiegs zu machen. Die Voraussetzungen waren damals denkbar schlecht: zerbombte Städte und Fabriken, zerstörte Infrastruktur, ein aufgeteiltes Land, Millionen Witwen und Waisen, eine demoralisierte und fremdbeherrschte Gesellschaft. Die Deutschen hielten jedoch solidarisch zusammen.

Wir müssen uns deshalb heute in Erinnerung an diese grandiose Gemeinschaftsleistung nicht ängstigen vor ein paar Hunderttausend Flüchtlingen, auch dann nicht, wenn deren Zahl noch weiter steigt. Wir müssen uns nur bemühen, aus der Not eine Tugend zu machen. Dazu brauchen wir Solidarität untereinander und Solidarität mit den Flüchtlingen. Sie wollen in ihrer großen Mehrzahl nicht schmarotzen, sondern ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten.

Mehr Anlass zur Besorgnis ist die fehlende Bereitschaft mehrerer EU-Staaten, einen angemessenen Anteil der in den Mittelmeerländern anlandenden Flüchtlinge aufzunehmen. Die Schließung von Grenzen löst kein Problem. Außerdem ist dieses Verhalten ein grober Verstoß gegen den Solidaritätsgedanken der europäischen Verträge. Wer sich so verhält, legt die Axt an die Grundmauern der Europäischen Union. Deutschland müsste hier eine entschlossene Führungsrolle übernehmen. Gleiches gilt für die unerlässliche Neuausrichtung der Militär-, Bündnis- Entwicklungs- und Einwanderungspolitik. Das ist kein Selbstläufer. Denn es betrifft höchst anspruchsvolle Politikfelder. Doch genau dort könnte sich die vom Bundespräsidenten unlängst angemahnte größere Verantwortung der deutschen Politik friedenstiftend entfalten. Vonnöten ist ein vertieftes Nachdenken jenseits der Tages- und Parteipolitik. Das bedarf eines langen Atems. Ich vermag Derartiges noch nicht zu erkennen. Vielleicht müssen noch mehr Flüchtlinge kommen, bevor Weitblick und Solidarität eine echte Chance bekommen. Wenn uns das zu anstrengend ist, dann müssen wir lernen, mit der Völkerwanderung zu leben.

Peter Vonnahme, ehemaliger Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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36

Samstag, 22. August 2015, 01:14

Besser kann man das nicht schreiben.

Und in wenigen Monaten beginnt der Winter.


Wir brauchen ein WHW (bei den Nazis Winter-Hilfswerk)

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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37

Sonntag, 23. August 2015, 13:46

zu # 20 und # 36

Der Pfarrer hat mich inzwischen angerufen. Den Plan, Nähmaschinen zu spenden, hat er in Umlauf gebracht.




Flüchtlingskinder am PC spielen zu lassen, hält der Pfarrer für bedenklich. Die Eltern hätten Bedenken, ihre Kinder zu Fremden gehen zu lassen. Gut.

Aber bald kommt der Winter.

Ich bin nicht auf Besuch eingerichtet. Aber warm und trocken ist die Wohnung. Fernsehen gibt es auch.

Aber wer schützt mich vor Gewalt, Vandalismus, Raub, Mord?

Es sind schon Flugzeuge abgestürzt, weil Mekkapilger im Flugzeug am offenen Feuer etwas braten wollten.

Wer setzt durch, dass DIE auch wieder gehen, wenn ich schlafen will???

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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38

Sonntag, 23. August 2015, 13:56

eine Studentin stellt Wohnung zur Verfügung

Aber wer bezahlt die Miete und was sagt der Vermieter dazu???

39

Sonntag, 23. August 2015, 14:00

Auch eine Möglichkeit. Ich würde eine Bahncard für eine Flüchtlingsfamilie spendieren.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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40

Sonntag, 23. August 2015, 16:41

Ich schlage ein großes Brainstormingvor.

Erst mal alle Ideen sammeln. Heute beim Internationalen Frühschoppen bei Phoenix wurde der Ankauf / die Anmietung von Enklaven im Ausland vorgeschlagen.

Man könnte auch auf dem platten Land (z.B. bei Waldbröl) um eine Großindustrie herum eine neue Großstadt gründen. So entstanden Wolfsburg (VW). Sinsheim (SAP), Dieburg (FHS), Kuchenheim (FZA).

Ideal wäre sogar, das Bundesinnenministerium in eine solche neue Großstadt zu verlagern. Hautnah am Elend, durch Internet und Videokonferenz ebenfalls hautnah mit der Bundesregierung verbunden. Natürlich mit Videokameras total überwacht. (eigener Fernsehkanal)

Warum übernimmt nicht irgendein Baulöwe die Massenproduktion von modernen Flüchtlingsstädten? REWE, Edeka, Lidl und Aldi kämen bei 30.000 Einwohnern sofort nach.

Die Polizei könnte Tausende wegen der Mehrsprachigkeit einstellen.

Flüchtlinge aus Rumänien, Albanien usw. sollten in Ostdeutschland angesiedelt werden. Ossis haben alle in der Schule fließend Russisch gelernt.

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