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Donnerstag, 6. August 2015, 01:14

Radikale gegen Flüchtlinge

Da mache ich doch letztes mal den Computer an und das erste was ich auf Facebook finde ist dieses Video: Video


Ich sehe es mir an und mir fällt direkt etwas auf. Die Frau fasziniert mich mit ihrem sozialen Denken. Vorab ich denke ebenfalls wie Sie mit kleinen Ausnahmen, denn diese Flüchtlinge haben die Hölle durchlaufen und wenn ich mir vorstelle das ich 300km durch die Wüste laufe um dann auch ein Marodes Boot zu kommen was mich Richtung Europa fährt, dann tut es mir umso mehr Leid, dass manchen ihr Asyl Antrag abgelehnt wird. Zudem kommen noch Radikale (Spinner) die denken das diese armen und völlig hilflosen Menschen an ihrem persönlichen Pech schuld haben und greifen die Flüchtlinge dann, zünden ihre Wohnungen an oder randalieren. Natürlich hat Deutschland nicht genug Platz auf einmal für alle Flüchtlinge. Auf der einen Seite ist man "verpflichtet" diesen Menschen zu helfen, denn wie oft haben wir von ihrer Lebenssituation profitiert (günstige Arbeiter etc.) - ja sie schon regelrecht ausgebeutet. Andererseits wollen wir nicht das unser altbekanntes Deutschland sich verändert, was in der Situation momentan ganz klar der Fall ist.


Den für mich treffendsten Kommentar den ich zu diesem Video gefunden habe ist dieser:
<spantn":"K"}'">"Und weist man darauf hin, dass Deutschland nicht die Größe von Kanada hat, dass Deutschland allein nicht die ganze Welt retten kann, dass Deutschland selbst einen Schuldenberg von 2,2 Billionen Euro vor sich herschieben, dass es lokale Probleme dadurch gibt, dass es mit Flüchtlingen doch ein gewisses Müll- und Ordnungsprobleme gibt, dass in vielen Großstädten es echte No-Go-Ariale gibt, dann hat man für viele bereits die Hakenkreuz-Flagge im Wohnzimmer aufgehängt. Eine total kaputte Denkweise gibt es auf beiden Seiten. Da schenken sich beide Seiten nichts."(Stephan B. / Facebook)
<spantn":"K"}'">

<spantn":"K"}'">Hinsichtlich der anderen Seite der Flüchtlingszuwanderung finde ich diesen Kommentar noch ganz gut:
<spantn":"K"}'">"<spantn":"K"}'">Ich habe genug von all den Medienberichten. Ich war vor Ort in einem Asyl Auffangeinrichtung. Es kommen Menschen zu uns, weil sie nichts mehr haben. Zerbombt, Beschlagnahmt oder gestohlen. Menschen die mehr als 300 km gelaufen sind, ohne Wasser und Essen bis zu 18 Stunden am Tag. Menschen die nur in Frieden leben wollen. Menschen die gearbeitet haben und es auch wieder wollen! !!! Diesen Menschen zündet ihr die Bude an? Werft Steinen nach ihnen? Schämt euch! !! Ich helfe so gut ich kann und diese Menschen danken es mir mit Gespräche und tiefer Dankbarkeit. Nicht jeder Asylant ist faul und dumm. So wie auch nicht jeder deutsche ein Mörder, Vergewaltiger oder Dieb ist. Redet mit diesen Menschen und ihr werdet merken wie normal auch ein Muslim sein kann."(Mattias J. / Facebook)

Klaus Kelle

unregistriert

3

Freitag, 7. August 2015, 16:17

abgelehnte Asylbewerber

Wer in Not ist, kann auf die Hilfe der Deutschen vertrauen

Niemand kann ernsthaft behaupten, wir Deutschen seien nicht hilfsbereit oder gar ausländerfeindlich. Wie es aussieht, werden wir in diesem Jahr mehr als 500.000 Flüchtlinge bei uns aufnehmen. Im Fokus der Medien stehen dabei immer Proteste vor Aufnahme-Einrichtungen, besonders wenn sich zu ehrlich besorgten Bürgern dumpfer und sogar gewaltbereiter Pöbel gesellt. Aber die gesamte Wirklichkeit ist anders. Die Deutschen sind bereit zu helfen, und sie helfen jetzt schon. Ich habe es in unserer Gemeinde selbst erlebt, wie aus der Bürgerschaft heraus alte Fahrräder wieder flott gemacht und einem Flüchtlingsheim für seine Bewohner zur Verfügung gestellt wurden. Andere geben unentgeltlich Deutschunterricht, wieder andere stiften Tassen, Teller und Töpfe, die auf ihren Dachböden in Kisten herumstanden. Ich bin sicher, die Unterstützung für die Flüchtlinge, die jetzt kommen, wäre noch größer, wenn wenigstens die Meisten der mehr als 400.000 abgelehnten Asylbewerber, die Deutschland gleichzeitig nach wie vor hier duldet, nach Hause geschickt würden. So aber empfinden es viele Leute als Ausnutzung ihrer Hilfsbereitschaft, wenn Menschen sogar aus EU-Beitrittskandidaten nach Deutschland kommen, um Asyl zu beantragen, obwohl sie schon bei der Einreise wissen, dass sie kein Recht darauf haben. Aber sie wissen eben auch, dass sie zumindest eine zeitlang bleiben dürfen. Heute kam eine Meldung aus dem schönen Ostwestfalen. Das Verwaltungsgericht Minden hat entschieden, dass ein wegen zahlreicher Drogendelikte verurteilter Mann aus Syrien nicht abgeschoben werden darf. Bis 2018 wird er in Deutschland geduldet, dann soll neu beraten werden. Ich habe die Begründung des Urteils natürlich noch nicht gelesen, aber Meldungen wie diese, die wir Tag für Tag in den Zeitungen lesen, beeinträchtigen die Hilfsbereitschaft in Teilen der Bevölkerung mehr, als irgendwelche braunen Ausländerfeinde.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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4

Freitag, 7. August 2015, 16:49

Das ist wie früher die Gewissensprüfung bei der Bundeswehr.

Früher wurde das Gewissen von einer Kommission geprüft, heute die Not. Von Leuten, die voll in Arbeit sind, in prächtigen Villen wohnen, ihr Geld in der Schweiz bunkern und 50 Prozent ihrer Lebensmittel wegwerfen.

Kein Deutscher weiß doch heute noch, was Not ist.

Kein Asylbewerber gibt freiwillig seine Arbeit und sein Heim auf und begibt sich in Todesgefahr, um hier den Sozialstaat zu schädigen.

Und der Winter kommt noch ...

5

Freitag, 7. August 2015, 18:12

kriminelle Asylanten

Wenn jetzt wie in Duisburg ausländische Klans offen eine Mafia betreiben, sieht die Sache natürlich wieder anders aus. Da muss hart durchgegriffen werden, Abschieben hilft da nicht, die "Brüder" sind morgen wieder da.

Man müsste eine Strafkolonie im Pazifischen Ozean (Australien) oder im Weltall (Raumschiff Orion) einrichten.


Ich erinnere an den Kalifen von Köln. Alles Weitere im Artikel.

Wenn das Sozialamt zig Nebenfrauen, dicke Limousinen und Goldvorräte bezahlt oder der Innenminister einen Tag nach dem Attentat in der Keupstraße erklärt, eine Fremdenfeindlichkeit sei auszuschließen, dann stimmt etwas an unserem System nicht.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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6

Samstag, 8. August 2015, 13:55

Ich sehe mit Freuden, dass sich die deutsche Bevölkerung überwiegend anders verhält als unsere Politiker.

In Troisdorfhaben Schulkinder ein Willkommensfest mit Flüchtlingskindern gefeiert.

Flüchtlinge sind Menschen in Not, die alles hinter sich gelassen haben und hier auf einen Neuanfang hoffen.

Kinder aller Welt vereinigt euch.

Gestern sah ich im Fernsehen, dass Asylbewerber abgewiesen werden und abgeschoben werden sollen, weil sie aus einem sicheren Herkunftsland stammen. Es waren Roma, also Zigeuner. Begründung der Behörde: Aber die Nicht-Roma in diesen Ländern sind sicher.

Na toll! Das Dritte Reich war auch sicher (für mich), außer für Juden, Slaven, Bibel-Christen, Roma und Nazigegner.

Unsere Behörden sollten noch mal entnazifiziert werden. Da ist das Braune Gedankengut immer noch zu Hause.

Klaus Kelle

unregistriert

7

Samstag, 8. August 2015, 22:24

Manipulation der Presse

Wenn demokratische Grundsätze erodieren, wird es gefährlich

Aus dem lippischen Detmold wird ein Vorgang bekannt, den man in einem freien Land zunächst für unmöglich hält. Zu verdanken, dass die Öffentlichkeit Kenntnis davon erhält, haben wir es einem engagierten Journalisten namens Christian Althoff und dem Westfalen-Blatt, für das er arbeitet. In einer Flüchtlingsunterkunft wurde danach im Juni ein 13-jähriges Mädchen aus einem asiatischen Land vergewaltigt. Zusammen mit ihrer Mutter war sie nach Deutschland geflüchtet, auch um sexuellen Übergriffen in ihrer Heimat zu entgehen. Nachbarn hatten von dem Verbrechen erfahren und die Polizei eingeschaltet. Das Opfer erhielt schnell psychologische Hilfe, der Täter wurde ruckzuck vom Sicherheitsdienst festgenommen und der Polizei übergeben. Was aber – anders als sonst bei Delikten aller Art üblich – nicht stattfand: Die Tat wurde nicht im Polizeibericht für die Medien mitgeteilt. Ganz offensichtlich war seitens der Behörde nicht erwünscht, dass die Öffentichkeit davon erfährt. (Artikel hier)



Die Kreispolizeibehörde hat wahrscheinlich in guter Absicht gehandelt, aber sie hat sich selbst und der Stimmung im Land einen Bärendienst erwiesen, ja sie liefert Wasser auf die Mühlen derjenigen, die „dem System“ und der „Lügenpresse“ nicht mehr vertrauen. Eine demokratische Gesellschaft funktioniert aber nur, wenn zwei Faktoren unumstößlich sind:

1) Dass jeder seine Meinung frei in Wort, Bild und Schrift äußern darf. Und
2) dass insbesondere der Staat seine Bürger über Fakten und Vorgänge frei von Manipulationen informiert.


Ich hätte noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten, dass ich das einmal schreiben würde, aber fast täglich mehren sich die Anzeichen, dass beide Grundsätze in unserem Land zunehmend unterlaufen werden. Die einen werden – wie jüngst der meinungsstarke Blogger Heinrich Schmitz – beleidigt und bedroht, so dass sie das Handtuch werfen. (mehr dazu hier) Andere sollen auf perfide Weise mundtot gemacht werden, indem man sie in Zusammenhänge stellt, in die sie nicht gehören. In verschiedenen linken Netzwerken wird bereits jetzt dafür mobilisiert, eine Veranstaltung mit der Familienrechtlerin Birgit Kelle in Düsseldorf zu verhindern. Man ruft dazu auf, Druck auf die Behörden auszuüben, ihr den (öffentlichen) Veranstaltungsraum zu entziehen. Man ruft auch zu Störaktionen auf. Und man betreibt unverhohlenen Rassismus, wenn etwa der „Freitag“ Jakob Augsteins über meine Frau schreibt: „Schon bald hatte sie sich den Ruf einer ‚rückständigen Ost-Europäerin‘, die mit modernen, westlichen Gesellschaftsstrukturen nicht zurecht kommt, eingehandelt.“ Wo sind eigentlich die lautstarken Antidiskriminierer, wenn so über eine Frau geschrieben wird, die in einem osteuropäischen Land geboren wurde?

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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8

Samstag, 8. August 2015, 22:41

Behörden

siehe # 6, letzter Absatz

Es ist vieles faul im Staate D.

Die Keupstraße war kein fremdenfeindlicher Anschlag, Generalbundesanwalt ermittelt gegen Blogger wegen Landesverrat, der Bund erlässt verfassungswidrige Gesetze (wenn auch nur wegen eines Formfehlers) ...

Nebenbei: Auf der Homepage des Verfassers darf ich auch nicht mehr schreiben. (juristisch in Ordnung, weil die Homepage privat ist).

9

Sonntag, 9. August 2015, 01:03

Behörden sollten vor Allem das tun, wofür sie da sind:

Straftaten (Flüchtlingsheime anzünden) verhindern, aufklären und abschreckend (nicht unter 10 Jahren bestrafen.


Auch rassistische Bemerkungen in Foren (die nehmen uns die Arbeitsplätze weg, die können nix, die haben gar kein Haus, das sind viel zu Viele, die brauchen wir nicht) sind Straftaten.

Man sollte auch Merkel, Schäuble und Gabriel zur Rechenschaft ziehen, die nur mit den Schultern zucken, wenn im Mittelmeer Menschen ertrinken.

Wer für Roma und Juden sichere Herkunftsländer definiert, gehört nicht in den öffentlichen Dienst.

Ich schäme mich, Beamter zu sein.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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10

Sonntag, 9. August 2015, 02:20

Landesverrat

Ich weiß nicht, warum mir in diesem Zusammenhang der Name Otto John, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, einfällt, der sich in den 50ern unter ungeklärten Umständen in die DDR absetzte und vom BGH wegen Landesverrats zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde.

13

Mittwoch, 12. August 2015, 19:25

Unsere Behörden sollten noch mal entnazifiziert werden. Da ist das Braune Gedankengut immer noch zu Hause.

Ich kannte den im Folgenden einkopierten offenen Brief bislang nicht. Ein alter Bekannter, den ich eher "links" orientiert einordnen würde, hat mir den Text zukommen lassen.

Der britische Autor Frederick Forsyth (Der Schakal", "Die Akte Odessa" u v. m.) hat ihn im Juli 2000 (!) an den damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel adressiert:



""Linientreue Zwerge"

Deutschlandlied: Offener Brief von Bestseller-Autor Frederick Forsyth an
CDU-Ministerpräsident Erwin Teufel

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

in deutschenZeitungen, die ich von Zeit zu Zeit lesen, habe ich entdeckt, daß einer Ihrer Kollegen,
ein Herr Günther Oettinger, in den Medien unter erheblichen Druck der deutschen Political
Correctness (PC) gekommen ist. Sein Vergehen war – sehr zu meinem Erstaunen –,
daß er mit seiner Studentenverbindung das Deutschlandlied gesungen hat, und zwar in
ganzer Länge. Ich mußte blinzeln und die Stelle mehrmals lesen, um mich zu versichern,
daß ich nicht irre! Meine Reaktion war und ist: Na und?


Als ich 1952 als Junge in Deutschland weilte, lernte ich rasch den Text des
Deutschlandliedes, und es wurde mir klargemacht, was der Dichter von Fallersleben gemeint
und wie man ihn auch hundert Jahre lang verstanden hat: Meine Treue schulde ich ...
"Deutschland, Deutschland über alles".


Natürlich hat dann Adolf Hitler für zwölf Jahre diese ursprüngliche Bedeutung in
eine Art Herrenrassen-Hymne verkehrt. Aber Hitler pervertierte alles, womit er in
Berührung kam: Recht, Gesetz, Geschichte, Kultur, Bildung und ursprünglichen
Patriotismus.


Alle diese Dinge sind in einer demokratischen Gesellschaft längst wiederhergestellt.
Warum aber nicht das Recht, sein Heimatland zu lieben und eben auch zu besingen?

Der Grund scheint die deutsche PC zu sein. Eine neue und absurde Religion, die die
Herrschaft in Ihrem Vaterland, Herr Ministerpräsident, übernommen zu haben scheint und
alle Züge einer Art aufkeimenden Neo-Faschismus‘ erkennen läßt.


Als Konservativer bin ich davon überzeugt, daß es gut und richtig ist, die bewährten
Traditionen, Sitten und Weisheiten unserer Vorväter zu bewahren, um die Gegenwart zu
erleuchten und die Zukunft zu bewahren. Ich glaube außerdem an Toleranz und an das Recht
auf legitimen Dissens und offene Debatte.


Ein bedeutender britischer Konservativer sagte einst zu einem politischen Gegner:
"Mein Herr, ich lehne alles ab, was Sie sagen, aber ich würde bis zum Tode für Ihr
Recht kämpfen, es sagen zu dürfen." Die PC-Fanatiker haben das ins Gegenteil
verkehrt: "Ich lehne alles ab, was Sie sagen, und ich werde bis zu Ihrem beruflichen
und politischen Tode kämpfen, wenn Sie auch nur versuchen sollten, es zu sagen."


Das ist, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, der Grund, warum ich heutzutage
beunruhigt bin, wenn ich nach Deutschland komme. Statt lebendiger und offener Debatte der
großen Fragen – etwa wie: Sollen wir die Deutsche Mark und vielleicht gar noch den
deutschen Staat abschaffen? – gibt es hier nur Friedhofsruhe.


Vor drei Jahren fragte ich in der deutschen Talk-Show "Cafe Europa" während
einer Werbepause den Gastgeber, warum man in Ihrem Land einen – na sagen wir mal
– reiferen Engländer ins Fernsehen einlädt, um die kommende Euro-Währung und die
drohende europäische Bundesstaatlichkeit zu diskutieren. Er antwortete: "Herr
Forsyth, Sie sind der einzige namenhafte Mensch, den wir finden konnten, der bereit war zu
sagen, was Sie eben offen gesagt haben." Bedenkend, daß ich nicht mehr gesagt hatte,
als daß ich die Abschaffung der D-Mark für voreilig und unklug hielte, schien mir das
eine sehr armselige Erklärung.


Als Konservativer schmähe und verachte ich die drei politischen Extreme, die ich in
meinem Leben kennengelernt habe: Nazismus, Faschismus und Kommunismus. Alle drei sind
pervertierte Abkömmlinge des Sozialismus. Alle drei sind brutale und grausame
Glaubensbekenntnisse. Auch sonst haben sie viel gemeinsam; sie sind einer Political
Correctness verpflichtet und der Bestrafung eines jeden, der von der vorgeschriebenen
Lehre abweicht. So funktioniert auch die PC von heute. Somit sind alle diese vier
politischen Orthodoxien dem Konservatismus diametral entgegengesetzt.


Ich lehne die Political Correctness auch deshalb ab, weil sie sich als
Glaubensbekenntnis der Toleranz vorzustellen versuchte, doch zum genauen Gegenteil
pervertiert ist.


Auf diese Weise können die PC-Fanatiker ihre Orthodoxie – das Glaubensbekenntnis
intellektueller Wichte – anderen aufbürden und jeden bedrohen, der es wagt zu
widersprechen.


Lassen Sie mich nun einige rhetorische Fragen stellen. Wissen denn diese
parteilinientreuen Zwerge nicht, daß Deutschland seit vielen hundert Jahren existiert,
nicht nur die zwölf Hitlerjahre? Wissen sie nicht, daß der Beitrag der Deutschen zur
Weltzivilisation tatsächlich unschätzbar ist? Haben sie eine Ahnung von der Länge der
Liste der Staatsmänner, Wissenschaftler, Mathematiker, Künstler, Dichter, Musiker,
Entdecker, Reformer, Philanthropen und Philosophen, die das deutsche Volk jenseits der
zwölf Nazi-Jahre hervorgebracht hat? Wissen sie, daß sich etwa kein britischer Student
der Philosophie zuwenden kann, ohne Hegel, Fichte oder Kant zu begegnen; oder der
Wissenschaft, ohne Planck, Roentgen, Hahn, Hertz oder fünfzig andere Ihres Landes
kennenzulernen; oder der Militärgeschichte, ohne den Genius des Alten Fritz oder Carl von
Clausewitz‘ zu bestaunen?


Bemerken sie denn nicht, daß obwohl wir gegen Euch gekämpft haben, wir Briten immer
die Größe hatten, den Mut eines Richthofen, Immelmann oder Boelckes zu würdigen? Oder
daß nach 1945 etwa Euer Fliegeras Adolf Galland ein naher und persönlicher Freund
unseres Asses Standford Tuck wurde?


Ist Ihnen nicht bekannt, daß wir bis heute Erwin Rommel respektieren und achten, weil
er unsere Kriegsgefangenen so völlig korrekt behandelt hat? Oder daß wir immer noch
Männer bewundern wie Pastor Niemöller, Gördeler, von Stauffenberg und all jene anderen
Helden Deutschlands, die an den Fleischerhaken von Plötzensee von der Hand gewisser
Schweine in schwarz starben? Können sie nicht akzeptieren, daß Hunderttausende deutscher
Konservativer ihr Vaterland liebten und ihm in Anstand und Ehre dienten?


Letzlich sollten diese PC-Hexenjäger wenigstens erkennen, daß es große deutsche,
völlig antifaschistische Konservative wie Konrad Adenauer oder Ludwig Erhard waren, die
nach 1945 Deutschland aus dem Dreck gezogen und ins Wirtschaftswunder geführt haben?

Und wo waren die PC-Leisetreter während des Kalten Krieges? Die Hälfte von ihnen
tanzte nach Moskaus Pfeife, Beschimpfungen gegen die anglo-amerikanischen Streitkräfte
ausstoßend, die doch ihre Freiheit sicherten. Ich erinnere mich, denn ich war damals
hier.


Ich glaube, hinter der Maske der Political Correctness und der
Schmalspur-nur-keine-Abweichungen-Orthodoxie verbirgt sich ein grundlegender Ekel gegen
Deutschland. Dies alleine erklärt das endlose Heraufbeschwören der zwölf Alptraumjahre
und die Bereitschaft dazu, jeden Deutschen zu verleumden, der es wagt, sein Land zu
lieben.


Nun, Herr Ministerpräsident, bitte richten Sie doch Ihrem Parteikollegen Oettinger
aus, wenn er wieder einmal den Wunsch hat, Ihre völlig akzeptable Nationalhymne in allen
drei Strophen zu singen, so ist er herzlich eingeladen, es hier bei mir in England zu tun.
Ich nehme ihm das nicht übel – solange ich mein "God save the Queen" dabei
murmeln kann. Und hinterher werden wir dann zusammen ein Bier trinken. So und nicht anders
sollte es doch schließlich sein.


Herzliche Grüße von einem Konservativen an den anderen,
Ihr Frederick Forsyth"


Forsyth wird man - im Gegensatz zu seinem völlig vereselten Landsmann David Irving - wohl kaum vorhalten können, ein Anhänger der NS-Ideologie zu sein oder den Holocaust in Abrede zu stellen. Berachte ich hingegen die heutige Hexenjagd "gegen Rechts", dann frage ich mich, ws Forsyth wohl dazu zu sagen hätte. Seinen mittlerweile 15 Jahre alten Brief hat er in einer Zeit verfasst, die aus heutigem Blickwinkel geradezu paradiesisch anmutet.

Zugleich wirft meine vorherige Unkenntnis dieses Schreibens ein bezeichnendes Licht auf den deutschen Blätterwald. Ich glaubte bis vor wenigen Jahren doch tatsächlich, durch das Studium verschiedener Zeitungen verschiedener Herausgeber umfänglich informiert zu sein. Dieses Verdammungsurteil des "Mainstreams" habe ich jedoch nirgends gefunden.


Warum wohl?


Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

14

Donnerstag, 13. August 2015, 00:52

Die Stadt Hamburg drückt ein Auge zu, wenn sie Flüchtlinge beim Schwarzfahren erwischt.

1. haben die wenig Geld
2. kennen die das komplizierte Tarifsystem nicht.


Ich finde das gut.

15

Donnerstag, 13. August 2015, 08:08

1. haben die wenig Geld
2. kennen die das komplizierte Tarifsystem nicht.

Als ich 2008 nach Köln kam, war ich arbeitslos und hatte aufgrund der Vorgeschichte keinen Anspruch auf ALG. Ich musste mit 450 € im Monat auskommen, habe davon die Miete für das Appartement bezahlt, in dem ich mein Unternehmen aufbaute, musste für die anfallenden, laufenden Kosten des Büros und meiner Arbeit aufkommen. Rechne Dir aus, was da für den Frühstückstisch blieb. Hatte ich "viel Geld"?

Etwas wie die KVB war mir völlig fremd. Wo sich 3-4 mal täglich ein Bus durch's Dorf verirrt, stellt der ÖPNV keine ernst zu nehmende Alternative zur Fortbewegung dar, mit der man sich großartig befasst. Umso verwirrender empfand ich, zumal obendrein völlig ortsfremd, das Tarifsystem. Etwas, das es für mich kennen zu lernen galt, und das schleunigst.

Hätte die Stadt Köln zu jener Zeit bei mir ebenfalls "ein Auge zugedrückt", wäre ich schwarz gefahren und dabei erwischt worden? Ich hatte nicht viel Geld. Und das komplizierte Tarifsystem kannte ich auch nicht.

Du findest das gut? Sorry, dümmer geht's nimmer.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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16

Donnerstag, 13. August 2015, 08:44

Netiquette, Korrektheit

@ Turm

Ich weiß nicht, was ein PC-Fanatiker ist, ich bin einer. Und Du schreibst in meinem Forum.

Mit der Netiquette wird nur Schindluder getrieben.

Ich hatte 2013 mitten in der Nacht Blut im Urin und riesige Schmerzen im Unterleib. Dass es eine Tamponadewar, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Für mich waren es Bauchschmerzen. Ich drückte also nach 24 Uhr den Notruf und verlangte ausdrücklich einen Notarzt - wegen der "Bauchschmerzen." Für Bauchschmerzen kommt kein Notarzt. Es kamen nur die üblichen Typen, ein Fahrer und ein Personalsachbearbeiter, der das Formblatt ausfüllt. 11 Stunden musste ich ohne Hilfe riesige Schmerzen ausstehen.

Monate später beschwerte ich mich bei der Ärztekammer und wollte wissen, ob ich ein Recht auf Schmerzstillung gehabt hätte. Man stieß sich an dem Ausdruck "Typen", das seien hochwertige Menschen. Ob und welches Recht ich auf Schmerzlinderung in ähnlichen Fällen habe, weiß ich bis heute nicht. Ich habe mir illegal Opium besorgt.

17

Donnerstag, 13. August 2015, 11:28

Du findest das gut? Sorry, dümmer geht's nimmer.

Ich find das trotzdem gut.
Arme Deutsche zahlen in Hamburg die Strafe.




Es muss auch Dumme geben. :P :P :P

18

Mittwoch, 4. November 2015, 19:51

Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Im Falle der Flüchtlinge wegen Schwarzfahrens so zu "verfahren", wie es die Stadt Hamburg tat, ist das durchaus nachvollziehbar. Zum Dauerzustand sollte man es nicht werden lassen, sonst macht es Schule, und bald zahlt keiner mehr etwas. Weder die Deutschen, noch die "flüchtenden" Ausländer :thumbdown:

dollybasta

unregistriert

19

Freitag, 6. November 2015, 14:03

egal in welches forum ich "fliehe", es wird von asylsuchenden geschrieben. Scheint ein spannendes thema zu sein" ?

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Afrika, Asyl, Flüchtlinge, Radikale

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