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Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:11

Huren-Verbot und Strafen für Freier

Dass die Mitglieder des Europaparlamentes im Großen und Ganzen nicht so ganz mit der Realität vertraut sind, ist so weit leider nix Neues. Ob gebogene Bananen oder gebügelte Gurken - das EU-Parlament macht's möglich. Kein Wunder, dass sich die Bürger zunehmend verarscht fühlen. Dies ist auch zumindest schon in der Bundespolitik aufgefallen und man behauptet dort, wir Bürger spielten schon eine wichtige Rolle. ^^

Als neuesten Clou, hat sich das EU-Parlament nun entschlossen Prostitution verbieten zu wollen und FreierInnen zu bestrafen. Sie hätten es zwar gerne, geben es (bisher?) aber nur als Empfehlung heraus. Bergründung: Nicht nur
Zwangsprostitution sondern auch freiwillig angebotene sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung verletzten die Menschenrechte.


Mit anderen Worten: wenn ich mich als Bürger aktiv für etwas entscheide, verstößt dies gegen Menschenrechte. 8| Wer hat diesen Leuten eigentlich derart in die Gehirne geschissen? 8o Das ist doch wirklich unerträglich, dass solche lebensfernen Flachdenker uns einen Lebensstil aufzwingen, der schon an völlige Debilität grenzt.

Aber welchen Sinn soll das haben? Ein Verbot würde bedeuten, dass sich ein Schwarzmarkt etabliert. Prostitution lässt sich genau so wenig unterbinden, wie Drogenkonsum. Wer sich BTM-Drogen reintun will geht zum Dealer, wer ein Nümmerchen will zum Untergrund-Zuhälter. So wären alle Menschen die in diesen Job arbeiten realen Gefahren ausgesetzt. Ist der Markt offen, bleibt er transparenter und die Liebesjobber können in einem geschützten Raum arbeiten.

Es gibt noch weitere Gründe, die für eine offene Prostitution sprechen. Hier nur die augenscheinigsten.
1. Wenn Mann und Frau Affairen beginnen müssen, um zwischendurch mal Sex zu haben, dürfte es mehr ungewollte Kinder geben. In einer Beziehung die nicht mehr rein professionell ist, besteht nun mal die Gefahr, dass sich Frauen aus Liebe oder finanziellen Gründen schwängern lassen, ohne das der Mann einverstanden wäre. Das passiert halt leider immer wieder.

2. Sexuelle Dienstleistungen werden auch von Menschen genutzt, die auf dem freien Markt einfach keine Chance hätten. Weiterhin lassen sich, je nach AnbieterInnen, verschieden Fantasien ausleben. Was passiert, wenn optisch benachteiligte, oder irgendwie bizarre Suchende, diesen Raum, ihren menschlichen Bedüfnissen nachzukommen, nicht mehr zur Verfügung haben? Da nicht unbedingt alle zum Schwarzmakt finden werden oder wollen, dürfte ein Anstieg von sexuellem Missbrauch gegen Frauen und Kinder die Folge sein. Macht das etwa Sinn?

Es gibt mehr Gründe, die für die offene Prostitution sprechen, als dagegen. Aber mir fällt ganz spontan ein Grund ein, warum sich im Eropa-Parlament trotzdem zu solch einem lachhaften Verbot eine Mehrheit findet: Prostitution ist ein milliardenschwerer Markt und es ist davon auszugehen, dass ein guter Teil am Fiskus und damit an den Banken, vorbei geht. Das geht natürlich garnicht! Also macht man den FreierInnen Angst. Die Hausfrauenhure macht sich ohnehin keinen Kopp, aber der Freier der dort hin geht und denunziert werden könnte. Und dass das Denunziantentum seit einiger Zeit wieder gefördert wird, gibt einem als Bürger auch kein wirklich gutes Gefühl. :huh:

Bürger mit Sexleben

unregistriert

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Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:21









Nichtamtliches InhaltsverzeichnisArt 2





(1) Jeder hat das
Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht
die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige
Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2)
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die
Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf
Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

So weit alles klar. Aber was genau ist mit Absatz (2) gemeint? Und was könnte es im Hinblick auf die Bestrafung von Freiern bedeuten? Wer drei mal erwischt wurde, wird zwangskastriert? ;(

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