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Freitag, 28. August 2015, 17:14

Generation 45+

Aufgepasst: Sind Sie auch 45+?

von Michael Grandt

Liebe Leserin, lieber Leser,



Sie hören das Tag für Tag: Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern hat Deutschland einen natürlichen Feind: die Demografie. Deshalb brauchen wir ja auch mehr Zuwanderung, so die politisch korrekte Meinung.

Was ist aber mit den Menschen der 45+-Genration, die schon hier leben? Gerade sie hat ein Problem: Sie kann den verlorenen Wohlstand nicht mehr zügig durch Leistungssteigerungen kompensieren. Und auch auf das Solidarprinzip, also Hilfeleistung durch die Jüngeren, kann sie sich nicht mehr verlassen.

Gesellschaftswandel: Kinder als Armutsrisiko

Das Umlageverfahren, das die Grundlage unseres Rentensystems darstellt, ist gefährdet. Denn hierzulande kommen stetig weniger Kinder zur Welt. Die Bevölkerung schrumpft. Die Zahlen sind ernüchternd: Wurden 1964 noch knapp 1,4 Millionen Babys geboren, waren es im vergangenen Jahr fast 50% weniger!

Gründe dafür sind Empfängnisverhütung und eine falsche Gesellschaftspolitik. Von immer mehr Karriere-Singles und Doppelverdiener-Paaren werden Kinder als Armutsrisiko abgestempelt.

Andererseits fällt es einem Lohnempfänger immer schwerer, seine Familie zu ernähren. Konnten sich Frauen früher primär um die Erziehung der Kinder kümmern, müssen sie jetzt mitverdienen.

Der Geburtenrückgang hat eine Dynamik entwickelt, die nicht mehr zu stoppen ist. Und die Folgen werden hart sein: Wenn es der Generation 45+ zum Leben auf gewohntem Niveau im Rentenalter nicht mehr reicht, kann sie sich nicht mehr auf die uneingeschränkte Solidarität ihrer Nachkommen verlassen.

Die älteren Menschen werden gezwungen sein, auf ihr Erspartes zurückzugreifen. In der ihnen noch verbleibenden Zeit bis zum ihrem Lebensabend, werden sie kaum mehr einen wirtschaftlichen Neuanfang machen können. Wer keine Ersparnisse hat, ist dem Staat auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Damoklesschwert Inflation

Täuschen Sie sich nicht über die aktuelle niedrige Inflationsrate. Wissen Sie wirklich wie sich diese entwickeln wird, bis Sie in Rente gehen? Sicher nicht, deshalb müssen Sie diese in Ihre Überlegungen miteinbeziehen:

  • Sie werden aufgrund ihres Alters und den schlechten arbeitspolitischen Bedingungen keine Möglichkeit mehr haben, die immer größer werdende Wohlstandslücke stopfen zu können.
  • Ihre Ersparnisse werden so stetig still und heimlich, dafür aber unerbittlich, weiter zusammenschmelzen.
  • Ihre Altersbezüge werden nicht in dem Maße steigen, wie die Preise.
  • Ihre Kaufkraft sinkt.
    Angenommen die Teuerungsrate würde nur 2% betragen würde, müssen Sie in 20 Jahren für jetzt 1.000 Euro schon 1.486 Euro aufbringen. Also fast die Hälfte mehr!

    Sie können sich selbst ausrechnen, was Ihre zu erwartende Rente tatsächlich noch wert sein wird.

    Schlechte Aussichten

    Die ältere Generation treffen Demografie, Inflation, Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit und die Maßnahmen zur Euro-Rettung besonders hart. Die damit verbundenen finanziellen Einbußen können nur durch längere Lebensarbeitszeiten ausgeglichen werden. Die Rente mit 70 lässt grüßen.

    Deshalb rate ich Ihnen: Bauen Sie sich ein Vermögenskonzept zusammen, das unabhängig von der gesetzlichen Not-Rente und inflationssicher ist. Dazu gehören auf jeden Fall Sachwerte.



    Herzlichst,

    Ihr

    Dr. Michael Grandt

berlin

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2

Freitag, 28. August 2015, 17:14

Prima.

Nur, wie kommt ein Armer an Geld für das Vermögenskonzept???


Greif mal nem nackten Mann in die Tasche.

Und wenn alle ein Grundstück haben, sinken natürlich die Grundstückspreise.- Angebot und Nachfrage.

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