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Michael Grandt

unregistriert

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Dienstag, 8. September 2015, 17:20

Risiko Sparbuch

Liebe Leserin, lieber Leser, ich wette, Sie haben auch ein Sparbuch oder zumindest schon einmal eines gehabt? Das wäre nicht ungewöhnlich, denn es ist das beliebteste Sparmodell in unserer Republik. In den aktuellen unruhigen Zeiten trauen viele Menschen den Aktienmärkten nicht mehr. Das unregelmäßige Auf und Ab an den Börsen verunsichert Hobby-Anleger mehr und mehr. Frustriert wenden sie sich an das - für sie vermeintlich sichere - Sparbuch. Das Sparbuch, der Renner Formal ist das Sparbuch eine auf den Namen eines bestimmten Gläubigers (Sparer) ausgestellte Schuldurkunde, die das Rückzahlungsversprechen eines bestimmten Kreditinstituts enthält. Zudem erfüllt das Sparkassenbuch sämtliche Kriterien, die seine Zuordnung zu den Wertpapieren erfordert. Das Prinzip ist simpel: Wenn man Geld übrig hat, zahlt man es bei einem Kreditinstitut auf sein Sparbuch ein. Das Sparbuch ist aber nicht zum Zahlungsverkehr bestimmt, das heißt, Geldbewegungen auf ein anderes Konto sind nicht möglich. Bei der Rendite unterscheidet man zwischen Nominalrendite: Verzinsung Realrendite:Verzinsung abzüglich der Inflation Die Verzinsung erfolgt aber nur einmal jährlich oder bei Auflösung des Kontos. Viele Sparkassen und Banken bieten auch sogenannte Bonus-Sparbücher mit einer stufenweisen Erhöhung der Verzinsung bei steigendem Guthaben an. Es gibt keine Verpflichtung zu regelmäßigem Sparen oder zu einer Mindestanlagesumme. Allerdings kann es Kündigungsfristen geben. Risiko Sparbuch Sehen Sie das Sparbuch auch als absolut sichere Geldanlage an? Nun, dies stimmt nur zum Teil. Sicher ist, dass die Höhe der Geldanlage ohne Abbuchung nicht weniger werden kann. Dennoch kann jeder, der Ihr Sparbuch besitzt von dort auch Geld abheben, wenn der Bankangestellte keinen Legitimationsnachweis (Ausweis) sehen will. Wie aber sieht es aus, wenn das Kreditinstitut Insolvenz anmeldet? Wie sicher sind dann Ihre Einlagen? Das deutsche Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) schützt 100 Prozent der Einlagen (bis maximal 100.000 Euro) und 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften (bis maximal 20.000 Euro) je Kunde und Institut. Was aber, wenn viele Banken gleichzeitig der Bankrott droht? Etwa drei Prozent der Guthaben, sind bei den Banken als Bargeld ständig verfügbar. Das erklärt, warum die Banker nichts mehr fürchten als einen Run auf ihre Banken, denn das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Fällen von Zahlungsunfähigkeit geführt. Wie sieht es aber dann aus mit der Sicherheit Ihres Sparbuches? Lesen Sie im 2. Teil: Das Märchen von Tante Merkel.

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Dienstag, 8. September 2015, 17:28

kann jeder, der Ihr Sparbuch besitzt von dort auch Geld abheben, wenn der Bankangestellte keinen Legitimationsnachweis (Ausweis) sehen will.
Das stimmt nicht ganz. Auch von Sparbüchern ohne Kennwort können minderjährige Enkel nur Geld abheben, wenn sie ein Gesicht machen, als wären sie 18. (Auskunft der Stadtsparkasse)

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