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1

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 15:29

Freiheit die ich meine

ist nicht unbegrenzt. Das wird uns jeden tag aufs neue klar.

Ich las in diesem forum, dass kommentare nicht veröffentlicht wurden. Das ist mittlerweile nicht unüblich. Viele medien lesen nicht etwa korrektur, nein, sie zensieren. Meinungen, die nicht angenehm sind, werden erst gar nicht dem leser zur verfügung gestellt.

Solange alles im rechtlichen rahmen stattfindet, dürfte so etwas nicht passieren?
Kann man sich in deutschland nicht dagegen wehren? Oder gilt wie überall das hausrecht.

Klärt mich auf...

2

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16:42

In Internetforen gilt grundsätzlich das Hausrecht des Betreibers.

Wobei die Handhabe in dem Augenblick zumindest anrüchig erscheint, wenn dieser seine Foristen herzlich einlädt, ja oft sogar gezielt um Beiträge wirbt, dann jedoch - mehr oder weniger erkennbar - nur ihm genehme Meinungen frei gibt. Und auch hier gilt es m. E. zu unterscheiden: ein privater Beteiber wie unser checkmate unterhält das Forum quasi um eigenen "Vergnügen". Wenn sich jedoch Internetplattformen des Staatsfunks (da gibt es z. B. einen Facebook-Account der Tagesschau) sich das gleiche Recht herausnehmen, berühren wir Grenzbereiche. Denn wenn vom Bürger zwangsfinanzierte Medien ihren öfentlichen Auftrag nach Gutsherrenart definieren, muss man sich sehr wohl Gedanken machen.

Wobei ich die Gratwanderung vieler Administratoren teilweise nachvollziehen kann. Vor Jahren habe ich mich eine Zeitlang in einem Yahoo-Forum betätigt. Außer dann und wann eingestreuten Bitten, doch höflich und sachlich miteinander umzugehen, geschah dort nichts, und es herrschte pure Anarchie. Weiterhin wäre es mir sehr recht, wenn sich die Verfasser kommentierter Beitrage mit den Foristen auseinander setzen würden. Bei einem über Zig-Tausende zählendem Forum ein Ding der Unmöglichkeit, abr die damals schon überschaubare Kommentatorenriege des Kölner Stadtanzeigers wartete zumeist vergeblich auf Antworten auf persönlich ajn Verfasser gerichtete Fragen. Größere Medien wie z. B. Focus online (wo ich hin und wieder auch kommentiere) lassen es bei standardisierten Mitteilungen dergestalt, dass man gegen die "Nettiquette" verstoßen hätte o. dgl. Nicht, dass etwa die Chance bestünde, im Einzelfall zu hinterfragen, wo konkret im Einzelfall das "Vergehen" des Foristen denn nun lag: die gleiche Mail informiert darüber, dass eine Antwortfunktion für diese Mail-Adresse nicht existiert.

Es bleibt einem halbwegs normalen Menschen (wie auch immer man den nun definieren will) kaum mehr übrig, als sich aus vielen Quellen ein Gesamtbild zu verschaffen. Die Zeiten, als ich z. B. noch die Tagesschau als Standardinformationsquelle zu betrachten geneigt war, sind vorbei.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

gelgenheitsleser

unregistriert

3

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 18:16

sehr treffend beschrieben Herr Turm.


Es ist wohl sehr kompliziert für den Betreiber, bei der grossen Anzahl der User, herauszufinden, wer was wie meint?
m.E. wird zu kleinlich mit den verbalen Äusserungen umgegangen. Beleidigungen sind sehr schwer zu definieren, weil sie stets subjektiv empfunden werden.

4

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 19:31

Welcher Forenbetreiber kann es sich leisten, seine "soliden" User durch destruktive Pöbler vertreiben zu lassen?
Es ist ein Unterschied, in einem fremden Forum zu schreiben und zu provozieren, oder selbst der Eigentûmer eines solchen zu sein. Schnell wird man feststellen, dass sich Qualität und nette Zeitgenossen gegenüber den Destruktiven durchsetzen werden. Von daher muss ein jeder Betreiber abwägen, was für ihn wichtig ist.

Würgerking

unregistriert

5

Freitag, 9. Oktober 2015, 00:36

in einem Spiegelbericht las ich heute, dass ein Bürgermeister von Hardheim einen Brief an die Asylsuchenden geschrieben hat. Danach durfte diskutiert werden.
Es hat nicht lange gedauert und die Diskussionsrunde war beendet worden. Von der Redaktion! Man muss gegensätzliche Meinungen tolerieren können, sonst braucht erst gar nicht diskutiert zu werden. Die Redaktion hat fast alles gelöscht, was wie eine Zustimmung der User aussah. Zustimmung für den Bürgermeister. Dass der sich etwas im Belehrungston vergriffen hat, ist zwar peinlich, aber im Grunde sprach er das an, worauf die Damen und Herren Flüchtlinge in Deutschland achten sollen.

Es gibt mittlerweise bessere "Regeln", die in Zusammenarbeit mit ausländischen Bürgern formuliert wurden.

gastgucker

unregistriert

6

Samstag, 10. Oktober 2015, 15:25

man sollte mal Benimmregeln für die Deutschen verfassen, und sie an jede Litfasssäule haengen.


Denn Wildpinkler, besoffene Männer und Schläger gibt es in Deutschland mehr als reichlich.

7

Samstag, 10. Oktober 2015, 16:10

Ach, Wildpinkler!

Was soll ich denn machen, wenn die Blase drückt?


An ein bisschen Pipi ist noch keiner gestorben. Wenn ich im Urlaub aus dem Wildbach trinke, weiß ich auch nicht, ob etwas weiter oben ein Reh oder Mensch in den Bach pinkelt.

gastgucker

unregistriert

8

Samstag, 10. Oktober 2015, 16:14

man stelle sich vor, alle Maenner in Deutschland sind der gleichen Meinung und pinkeln hemmungslos an Haeuserwaende, Baeume und Strassen. Was machen Frauen, wenn die Blase drueckt ?

9

Samstag, 10. Oktober 2015, 19:18

Auch Frauen schlagen sich in die Büsche.

Was macht ein Soldat im Kampf? Renn-Radfahrer ziehen das Trikot etwas hoch und bieseln im Fahren.

Ich habe in der schlechten Zeit sogar die Tomaten auf dem Balkon "gedüngt".

10

Samstag, 10. Oktober 2015, 19:45

diese schlechten Zeiten sind ja nun mittlerweile vorbei? ?(

Wenn Frauen in die Büsche pinkeln ist das ok. Das machen sie jedoch nur, wenn wirklich keine Toilette in der Nähe auszumachen ist. Bei den Radfahrern verdunstet es sofort während der Fahrt. Sie pinkeln auch nicht immer an die gleiche Stelle. Das ist bei den Stadtstreichen eher der Fall. Eine Zugehörigkeitsgeste sozusagen :P

11

Sonntag, 11. Oktober 2015, 17:56

bleiben wir vorerst bei dem Begriff Freiheit, bevor wir uns übers Wildpinkeln in allen Formen unterhalten.
Freiheit endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Die unendliche Freiheit gibt es nicht. Wenn uns die Meinungsfreiheit erhalten bliebe, hätten wir schon einen grossen Sprung in Richtung Zivilisation geschafft. Wobei in einem Forum, in dem sich Menschen einigermassen sachlich und witzig unterhalten möchten, absichtliche Störversuche weniger User vom Betreiber unterbunden werden müssen, um ein Abwandern der "guten" Schreiber zu verhindern.

12

Dienstag, 13. Oktober 2015, 19:02

Die Frage ist doch, ob Freiheit nicht zu oft missverstanden wird? Entscheidungsfreiheit muss gewährleistet bleiben. Eine Meinung, und mag sie noch so bekloppt sein, darf nicht unterdrückt werden. In den Foren liegt es am Betreiber, worauf er Wert legt. Auf lebendige "Pöbeleien" oder solide Beiträge und Kommentare? Alles nicht so einfach.

13

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18:56

Kulturerbe

ich finde es gut, dass man hier auch als Gast schreiben kann.


wenn Meinungen nicht unterschiedlich sind, erübrigt sich eine Diskussion. Ich bin der Meinung, dass wir kontrovers diskutieren.

dollybasta

unregistriert

14

Freitag, 16. Oktober 2015, 16:27

solange die Gäste sich wie kulturell angehauchte Individuen benehmen, ist dagegen nichts einzuwenden, damengambit. In der Anonymität lässt es sich auch hervorragend trollen und pöbeln. Das ist nicht von der Hand zu weisen.

Assistenzarzt

unregistriert

15

Sonntag, 18. Oktober 2015, 18:55

ich pöble nur auf höherem Niveau. Was heisst schon "pöbeln" ? Frech sein? Andere User vereimern? Oder einfach nur stören?

städtischer Beobachter

unregistriert

16

Montag, 19. Oktober 2015, 17:50

ich suche mir immer den Weg des geringsten Widerstandes. Also schreibe ich nur, was zu keinen Konflikten führt. Ja doch, ich weiss, ich bin ein Weich-Ei ^^

17

Montag, 19. Oktober 2015, 23:08

Straftat

Die Frage ist doch, wo eine Straftat anfängt.

Bundesjustizminister Maas sagte bei Jauch, die Staatsanwaltschaft prüfe nun, ob der Galgen bei der Erfurter Demonstration eine Straftat sei. Prüfe!

Wie soll ich als Nicht-Jurist wissen und entscheiden, ob der Galgen eine strafbare Handlung ist?

Ich lasse als Betreiber alles durchgehen, bis mir einer mit einem Aktenzeichen kommt.

Und auch ein Aktenzeichen besagt noch nichts. Es gibt den Instanzenweg. Das ist wahrscheinlich ein langer Weg. Ich bin wahrscheinlich längst tot, wenn die Entscheidung fällt.

Ich habe es relativ gut. Ich muss nur den Text löschen, wenn eine Anzeige vorliegt. Kritisch wird es erst, wenn ich den Fehler selbst begangen habe.

18

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 17:13

Was war mit dem Galgen? War es nur ein Plakat oder ein echter Galgen? Jau, wenn der Staatsanwalt prüfen muss, ob ein Galgensymbol eine Straftat ist, kann es ein Laie kaum wissen. Er handelt meist emotional und denkt nicht lange nach.

19

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 17:48

ich finde Provokation teuflisch gut. Wie langweilig , stets im mainstream zu paddeln :thumbdown:

forenprofi

unregistriert

20

Sonntag, 25. Oktober 2015, 16:59

was war denn nun mit dem Galgen?

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