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berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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21

Dienstag, 16. Februar 2016, 11:33

Am 4.9. hat Merkel die Grenzen geöffnet,

1. ohne das Parlament zu fragen,
2. ohne ihr Kabinett zu fragen,
3. ohne ihre (befreundeten) Regierungskollegen zu informieren und zu befragen.


Und nun wundert sie sich, dass sie allein im Regen steht. Wenn sie glaubt, alles allein machen zu können, dann soll sie es machen.

Flüchtlinge registrieren, Heime bauen, Essen austeilen, Deutschkurse geben ...

22

Mittwoch, 17. Februar 2016, 21:07

Wie kann man nur sagen? : Das schaffen wir schon....
Ohne das vorher mit allen Beteiligten abgestimmt zu haben ??

Wenn ich es richtig gelesen und verstanden habe, sieht es nicht sehr beruhigend aus, was die Verteilung der Flüchtlinge in Europa angeht ? Wenn Angela für sich in Anspruch nimmt, alle Asylsuchenden, auch die Betrüger, aufnehmen zu können, darf sie nicht davon ausgehen, dass souveräne Staate in Europa das gleiche tun wollen.

Die Signale sind eindeutig kontra Flüchtlinge. Jedenfalls nicht grenzenlos ohne Maximalaufnahmekontingente.

23

Donnerstag, 18. Februar 2016, 11:38

Würde man sich wenigstens einmal einig, klare Worte zu sprechen!

Nicht Jeder, die unsere Grenze überschreitet, ist allein deswegen ein "Flüchtling". Der Flüchtlingsbegriff in in der Flüchtlingskonvention der UN eindeutig definiert, und es hat einen Sch...dreck mit "Ausländerhass", "Fremdenfeindlichkeit" oder "Neonazi" zu tun, darauf hinzuweisen - und sich daran zu halten!

Wenn Du, lieber Doktor, schreibst, "die Signale seien gegen Flüchtlinge", dann ist dies beinahe zwangsläufige Folge der willkürlich anmutenden Vermengung von "Migranten", "Flüchtlingen", "Asylanten" und was da sonst noch im Umlauf ist. Die tatsächlichen Flüchtlinge bedürfen tatsächlich unserer Hilfe - und ich kenne niemanden, der sich gegen solche Hilfe ausspricht. Keine "Willkommenskultur" i. e. S., mehr Einsicht in Notwendigkeiten. Aber den Flüchtlingen wäre geholfen!

Die Art und Weise der jetzigen Diskussionsführung ist Gift! Und die Kanzlerin hat das in unverantwortlicher Weise befeuert. An diesen Händen klebt Blut!
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

24

Freitag, 19. Februar 2016, 12:44

@turm.

das ist richtig. Nicht jeder, der die Grenze überschreitet ist ein Flüchtling. Die Vermischung von vielen Begriffen trifft nicht das eigentliche Problem. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Deutschen nichts gegen tatsächlich Hilfe suchende Menschen haben. Das Gegenteil ist der Fall. Wer wirklich in Lebensgefahr ist, sucht erst einmal das Weite beim Nachbarn. Aber reist doch nicht tausende km durch Mittelost und Europa?

Stecken da nicht ganz andere Absichten dahinter? Es wäre wirklich anzuraten, genügend finanzielle und logistische Hilfe der Türkei und Griechenland zukommen zu lassen. Nicht nur etwas versprechen.
Bin mir nicht sicher, ob alle den Frieden wollen. Mittlerweile tummeln sich viele sogenannte Helfer in Syrien, die aber nicht die gleichen Ziele haben.

25

Sonntag, 21. Februar 2016, 20:00



Bin mir nicht sicher, ob alle den Frieden wollen ?



Am wenigsten will die einflussreiche Waffenlobby weltweit Frieden. Wichtig für sie ist, dass kein Krieg in der Nähe ihrer Produktionsanlagen entsteht. Dann ist alles im grünen Bereich. Politiker haben schon lange nicht mehr das Sagen. Und ihre Wähler nehmen es lethargisch hin.

Würgerking

unregistriert

26

Donnerstag, 25. Februar 2016, 14:57

[size=12]Frieden ist etwas für Langweiler. Frieden darf und wird es nie geben. Davon sprechen immer nur die ewig Gestrigen. Nicht auszudenken, wenn eines Tages die Feindseligkeiten und Kriege wegfielen. Man müsste komplett umdenken und sich mit seinen Mitmenschen unterhalten, anstatt ihnen die Birne einzuschlagen.[/size]

dollybasta

unregistriert

27

Montag, 29. Februar 2016, 14:22



wie ich in den zeitungen lesen konnte, will frau merkel ihren kurs nicht wechseln. Trotz aller widerstände im in- und ausland. Ob sie das durchhalten kann?
Europa bricht auseinander. Die interessen der einzelnen mitgliedsstaaten können unterschiedlicher nicht sein.

28

Dienstag, 1. März 2016, 06:20

Wenn man sich Merkel vorgesten bei Anne Will angetan hat, fielen - gefühlt - 3-4 Mal pro Minute Worte wie "ich", "mein", "meins"...

L´etat c´est moi!
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Ludwig XIV.

unregistriert

29

Dienstag, 1. März 2016, 17:23



Das glaubt Frau Merkel eventuell, dass sie der Staat ist. Vergisst offensichtlich, dass der Absolutismus ein paar Jährchen zurück liegt und man sehr schnell in einer, wenn auch hinkenden, Demokratie die Quittung für Selbstüberschätzung bekommt. Von einem "wir" ist ein "ich schaffe es auch ohne euch" geworden. Nach einem Referendum würde sie aufwachen.
Was ist es für eine Demokratie, wenn das Volk in solch wichtigen Fragen übergangen wird?
Die Schweiz, Irland und England machen es vor. Dort wird das Volk mittels Referendum befragt.
So stelle ich mir eine Demokratie vor. Nicht demokratisch wählen lassen und autokratisch regieren. Darin sind die Chavistas in Venezuela nahezu unübertroffen.

Dschungelboy

unregistriert

30

Mittwoch, 2. März 2016, 13:57

kann mir jemand erklären, welche Befugnisse ein Kanzler,eine Kanzlerin haben ? Können die einfach entscheiden, was ihnen gerade einfällt, oder ist es nicht so, dass sie sich vorher mit der Regierungsmannschaft absprechen?
Im Falle Merkel, "wir schaffen das", kann es durchaus so gewesen sein, dass sie die Unterstützung und Mehrheit hinter sich wusste?
Von "ich bin der Staat" kann dann keine Rede mehr sein. Sie ist höchstens ein Teil des Staates mit vom Volk ausgestatteten Sondervollmachten. Oder sehe ich das zu einfach ?

31

Donnerstag, 10. März 2016, 11:28

http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar…ment-2559876988

Die bislang umfassendste Rezension der Ära Merkel, wie ich finde. Der Mann spricht mir aus der Seele!
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Dschungeldemokrat

unregistriert

32

Donnerstag, 10. März 2016, 13:15

Der Mann spricht vor allem das an, was in Deutschland zu was geführt hat. Alles hat meist einen Grund. Wutbürger können nur entstehen, wenn sie mit der Politik der von ihnen gewählten Politiker nicht mehr zufrieden sind. Sollte die Koalition eines Tages wieder das Ohr am Willen der Wähler haben, könnte es sein, dass eine Partei wie die AfD wieder in die Bedeutungslosigkeit verschwindet.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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33

Dienstag, 15. März 2016, 19:00

könnte es sein, dass eine Partei wie die AfD wieder in die Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Jetzt können die gewählten Abgeordneten der AFD mal zeigen, was sie draufhaben.
Wahrscheinlich werden sie nach 4 Jahren innerparteilich so zerstritten sein, dass sich das Thema von selbst erledigt. Die Chance haben sie.


Und die sollen sie auch haben.

34

Mittwoch, 16. März 2016, 12:07

Gern sprechen die betroffenen Parteien von Warnschuessen, wenn sie grosse Verluste hinnehmen mussten. War das ihnen nicht vorher klar, dass sie teilweise vom Waehlerauftrag abweichen oder gar ignorieren ??

35

Mittwoch, 16. März 2016, 13:04

Angesichts der allseits beschworenen "Gefahr von Rechts", die aktuell in der AfD ihre Personifizierung findet, geht ein wesentlicher Aspekt völlig unter.

Das politische System der Bundesrepublik (der Föderalismus, das Grundgesetz, Wahlordnungen usw. usw.) war von Angebinn an die bitteren Erfahrungen der NS-Zeit angelehnt - niemals wieder sollte eine einzige Person eine allzu große Machtfülle erhalten dürfen. Heute sehen wir jedoch, dass das System nicht mehr funktioniert: der Bundestag als Kontrollorgan der Regierung hat seine Funktion eingestellt und präsentiert sich, wohlwollend ausgedrückt, nur noch als Reinkarnation der Volkskammer zu DDR-Zeiten. Angela Merkel hat widerstandslos die alleinige Führerschaft an sich gerissen (wobei ich mir der heiklen Führer"-Nennung bewusst bin).

Nun mag Angela Merkel von Adolf Hitler mehr als nur eine Welt trennen - aber wo der Eine vom "Lebensraum im Osten" und ähnlichem Unsinn überzeugt war, scheint die Andere von ihrem "Wir schaffen das!" nicht minder beseelt. Und in beiden Fällen entpuppen sich die demokratischen Mechanismen als Farce. Sind nur deswegen, weil man der "Flüchtlings'"hilfe einen höheren Wert zuordnen kann als der elenden Verachrung von "Untermenschen", der Rechtsstaat und die freiheitlich demokratische Grundordnung Luftschlösser ohne Wert?

Oder müssen wir uns langsam mit dem Art. 20/4 des Grundgesetzes befassen, der da lautet: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“? 8|
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

36

Samstag, 19. März 2016, 02:14

Wenn die Vereinbarungen mit der Tuerkei Fruechte tragen und der Zustrom merk(e)lich geringer ausfaellt, wird Angela bald wieder vom Grossteil der Deutschen "geliebt" :rolleyes:

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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37

Samstag, 19. März 2016, 04:52

Am 3.9.2015 hat Merkel das unbeschränkte Welcome ausgerufen. Seit dem 4.9. betreibt sie aber nur noch Un-Welcome. Keine Obergrenze, aber Abschreckung.

Jetzt ist also Einigung mit der Türkei erzielt worden. Europa nimmt Syrer zurück. Wer ist Europa? Von Kontingenten hört man nichts mehr. Polen und Ungarn nehmen keine Flüchtlinge auf, auch keine Syrer. Wer nimmt also die Syrer aus der Türkei allein auf??? Deutschland!



Lest mal den Focus!

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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38

Samstag, 19. März 2016, 05:11


39

Samstag, 19. März 2016, 07:05

Die Europäer zeigen, dass sie zu fast allem bereit sind, um die Migranten loszuwerden. (Spiegel)

40

Samstag, 19. März 2016, 09:22

https://www.tagesschau.de/kommentar/eu-f…ei-101~amp.html

Wahre Worte. Und natürlich auch nur die persönliche Meinung von Malte Pieper. Immerhin: die altehrwüdige Tagesschau veröffentlicht diesen Kommentar. Die gleiche Tagesschau, die ansonsten stramm "auf Linie" liegt; deren "Facebook"-Auftritt und -Moderation bisweilen an Schnitzlers "Schwarzen Kanal" gemahnt. So wurde dort vor einigen Tagen (erneut, dies am Rande) in einem "Erklärungsvideo" zu möglichen neuen Fluchtrouten eine Szene eingeschnitten, die den mit 10.000 Menschen überfüllten albanischen Frachter "Vlora" 1991 vor Bari zeigt. So weit, so gut. Dass Italien diese "Flüchtlinge" seinerzeit binnen weniger Wochen zurück nach Albanien schickte, da es sich nicht um Kriegs-, sondern um Wirtschaftsflüchtlinge handelte, bleibt unerwähnt.

Wobei gerade dieses Foto vor ein oder zwei Jahren traurige Bekanntheit erlangte, als ein englischsprachiger Kommentar mit dem (hier übersetzten) Text "Dies sind keine Syrer, das sind Europäer, die während des (Zweiten) Weltkrieges versucht haben, nach Nordafrika zu flüchten… also nächstes Mal, wenn ihr daran denkt, eure Grenzen zu schließen, fragt doch mal eure Großeltern…" es ebenfalls zur Stimmungsmache missbrauchte.

Wie ich daher die Glaubwürdigkeit der Tagesschau einschätzen soll, bleibt irgendwo in der Schwebe. Die Zeiten eines Hanns Joachim Friedrichs sind lange vorbei. Und so stellt sich erneut die Frage, inwieweit die Nachrichten um die "Flüchtlings"krise wirklich nur das sind - eben Nachrichten und Sinne wertungsfreier Informationen.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

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