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1

Montag, 8. Februar 2016, 08:57

Bemühte Normalität?

Ich sitze beim Frühstück, draußen blasen kräftige Böen über den Balkon, der Regen prasselt gegen die Scheiben. Kein Tag, an dem man ohne Not ins Freie geht.

Und allenthalben ist zu hören, dass Rosenmontagszüge aufgrund dieses Sauwetters abgesagt werden. Nicht zuletzt geht es dabei auch um die Sicherheit der Menschen.

(Fast) allein Köln kocht ein Extrasüppchen. Der Zoch soll stattfinden, auf Biegen und Brechen.

Mich deucht, dass man nach dem restlos versemmelten Jahresbeginn krampfhaft die Normalität beschwört. Schau'n mer mal, wer dafür die Zeche zahlen muss.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

2

Montag, 8. Februar 2016, 21:05

Ich habe gehört, das Wetter sei recht brauchbar gewesen, sodass ein Umzug ohne Gefahr stattfinden konnte ?

3

Montag, 8. Februar 2016, 23:28

Bei uns in München hauen heute auch ganz schöne Sturm-Böhen rein, das ist nicht ganz ungefährlich bei so einem Wetter raus zu gehen.
Mir sind in Berlin zwei mal, bei so einem Sturm Balkonkästen vom 3ten Stock, nur ein paar Meter von mir weg, vor die Füße gekracht, gar nicht auszudenken, wenn ich die abbekommen hätte. ;(

Anderer Seits hatte die Polizei heute mal eine gute Ausrede um den ganzen Karnevals-Tomult abzusagen.
Wenn da was passiert währe, hätte sich auch nur wieder erwiesen, das es in Deutschland die Gefahr eines Machtvakuums gibt.
Weder Polizei noch Bundeswehr sind in ausreichender Stärke vorhanden, um Situationen wo Menschenmassen außer Rand und Band geraten, zu kontrollieren.
Den Politikern bleibt momentan wohl nichts anderes übrig als zu hoffen, das die Invasorenmassen genau so vernünftig bleiben, wie die Deutschen.
Wehe diese proben mal den Aufstand, dann würden die sich überraschen wie leicht man dieses Land umkippen kann.

4

Dienstag, 9. Februar 2016, 01:57

Ich bin heute bei dem Wetter durch den Park gelaufen. Fällt ein Schwein vom Baum, genau vor meine Füsse. Glück gehabt :P

Dieser Satz von dir gefiel mir gut:
das die Invasorenmassen genau so vernünftig bleiben, wie die Deutschen.
oh ja. Die meisten Deutschen sind im Augenblick noch vernünftig. Wehe, wenn sie so "vernünftig" werden wie die AfD und viele andere braune Gruppen :thumbdown:

5

Dienstag, 9. Februar 2016, 09:14

Zwar ist Keines vom Baum gefallen, aber wir haben dennoch Schwein gehabt.

Etwa 30 Minuten, nachem ich den Eingangspost verfasst hatte, hörte es auf zu regnen und der Wind legte sich. Über den Tag hinweg ließ sich mehrmals die Sonne blicken, nur noch vereinzelt kamen Regentröpfchen herunter. Ein paar sporadische Windböen, das war's. Und kaum war es dunkel, setzte das Dreckwetter wieder ein, schlimmer als morgens. Über die Nacht hat der Wind einen unserer Balkonsessel knapp anderthalb Meter verschoben. All das ca. 7 km Lutlinie vom "Zoch" entfernt. Die Jecken haben präzise das "Auge" im Sturm erwischt.

Am 7. Februar 2014 hatten wir vergleichbar stürmisches Wetter, wenn auch mit kaum Regen durchsetzt. Der KStA vermeldete u. a. Folgendes:
http://www.ksta.de/koeln/-technische-sto…0,26119358.html

Ich erinnere mich gut. Dan diesem Tage hatte ich einne Außendiensttermin in Kalk. Von den Bürgersteigen hielt ich mich fern: die Böen hatten verschiedentlich Pfannen von den Dächern gerissen, dem Himmel sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen. Meine Rückfahrt führte mich dann prompt in das Chaos, das die herunter gerissene Oberleitung bei den KVB-Bahnen im Innenstadtbereich angerichtet hatte; das muss gerade im die Zeit geschehen sein, als ich in Kalk losgefahren bin. Ich saß dann zunächst gute 20 Minuten auf der Severinsbrücke fest und bin anschließend mit Bus und S-Bahn weiter gefahren - dabei hätte mich die festsitzende Bahn ohne weiteres Umsteigen bis vor's Büro bringen sollen.

Nun, ich kenne die Gegebenheiten. Aber man stelle sich vor, das sei gestern geschehen. Dachpfannen, die in die dichtgedrängten Menschenmassen fallen, Totalausfall weiter Bereiche des ÖPNV im Kernstadtbereich, 'zigtausende Fremde in der Stadt...

Ich lebe nun im achten Jahr in Köln. Aber meine ländliche Prägung aus vierheinhalb Jahrzehnten läst mich nicht los: ich nehme Köln immer noch als eine Schönwetterstadt wahr. So beginnt "Winter" bei mir, wenn ein halber Meter Schnee liegt. In solcher Umgebung ist es selbstverständlich (und Bauvorschrift), Dächer, die zu öffentlichen Verkehrsflächen weisen, duch Schneegitter zu sichern (in Köln reicht allein die Meldung, dass es schneien könnte für ein sattes, präventives Verkehrschaos), die ggf. auch Dachpfannen zurückhalten würden.

Aus solchen Erwägungen heraus habe ich den Thread eröffnet. O. k., es ist gut gegangen. Aber angesichts meiner bisherigen Erfahrungen halte ich die Entscheidung pro "Zoch" immer noch für bodenlos leichtsinnig.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Postillon

unregistriert

6

Dienstag, 9. Februar 2016, 15:41

Alles nur erfunden,

in Wirklichkeit gefallen Merkel die Karikaturen nicht.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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7

Freitag, 12. Februar 2016, 03:53


8

Freitag, 12. Februar 2016, 13:51

der IS uebernimmt mittlerweile fuer fast alles die verantwortung?

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