Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Staedter Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 10. Februar 2016, 16:18

PISA und kein Ende!

Heute überschlagen sich die deutschen Qulitätsmedien vor Begeisterung ob der Tatsache, dass die Bundesrepublik zu dem kleinen Kreis der Nationen zu rechnen sei, deren "PISA"-Ergebnisse Fortschritte aufzeigen sollen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich PISA für einen riesengroßen Quark halte (so viele unterschiedliche Schulsysteme mit unterschiedlichem Einschulungsalter, unterschiedlichen Ansprüchen usw. usw. erlauben einfach keine homogene Bewertung), reicht mir der Blick auf mein Berufsleben, um im eigenen Dunstkreis massive Mängel aufzuzeigen, die mit PISA nichts zu tun haben.

Ich habe 1989 meine Ausbildereignungsprüfung abgelegt und seit 1990 eine ganze Reihe von Lehrlingen (verschont mich bitte mit dem politisch korrekten "Azubi") durch ihre kaufmännische Ausbildung geschleust. Ich kann mit einiger Zufriedenheit sagen, dass keine meiner Jungs oder Mädels in ihren Abschlussprüfungen gescheitert sind. Diesen Erfolg habe ich allerdings mit einer recht eindeutigen Selektion der jeweiligen Bewerber erkauft. An diesem Punkt setze ich ein.

Ich habe 1979 meine Abiturprüfung bestanden. 3 Jahre zuvor, mit Beginn der gymnasialen Oberstufe, stießen 7 Abgänger der örtlichen Realschule zu uns. Mit ihrem "Qualifikationsvermerk" waren sie als würdig und fähig befunden, mit uns gemeinsam den Weg zum Abitur zu beschreiten.

Wir waren baff! Die Realschüler waren uns im Lernstoff ein gutes halbes Jahr voraus! Bevor es also in den Endspurt ging, konnten diese "Glorreichen Sieben" noch einmal Stoff nachholen und mit Schwung die verbleibenden zweieinhalb Schuljahre angehen. Und ohne jeden Neid muss ich festhalten, dass diese Klassenkameraden letztlich mit die besten Ergebnisse unseres Abschlussjahrgangs erzielten. Nun ja, die Realschule war bekannt und berüchtigt für ihre "Pauker", wogegen wir "alten" Gymnasiasten schon damals auf "Sozialkompetenzen" getrimmt wurden.

Diese Erfahrung prägt mich bis heute. Die Realschule schien mir "bessere" Abgänger hervorzubringen. Und umso ernüchternder waren für mich die Erfahrungen als betrieblicher Ausbilder. Ich hatte es letztlich mit Bewerbern dieser Schule zu tun, zu mir in ihren Zwischenzeugnissen (Jahrgang 10/1) ein "Gut" in Mathematik präsentierten, dann aber in den Eignungstests am schnöden Dreisatz scheiterten.

Ich arbeite noch heute mit einem Teil der Unterlagen, die mein Vater 1972 aus einem Lehrgang mitbrachte, die ihm seinerzeit, anlässlich der Reform der Ausbildereignung, über die "Alte-Hasen-Regelung" die später übliche Ausbildereignungsprüfung mit dem (bei mir) vorangegangenen berufsbegleitenden Lehrgang von 5 Monaten ersparte. Teil dieser Unterlagen ist ein "Analogietest" mit 40 Fragen. Der beginnt mit so simplen Dingen wie "Warm-Kalt = Nass-..?" und steigert sich dann. Die Begleitunterlagen für den Ausbilder sagen, dass dieser Bogen von 70 % durchschnittlicher Hauptschüler zu bestehen sei.

Seit über 10 Jahren hat den kein Realschüler, kein Abiturient mehr geschafft!

Was soll mir denn da eine Verbesserung im "PISA-Ranking sagen? Wenn allenthalben vom "Fachkräftemangel" die Rede ist - die zahlreichen Bildungs"reformen" haben m. E. massiv dazu beigetragen.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

2

Donnerstag, 11. Februar 2016, 01:51

warm-kalt = nass- ?? Sind das die typischen IQ-Fragen? Wie verhält sich dies oder jenes zu diesem oder jenem ?
Und? Wie war die Lösung? nass-feucht ? trocken kann es ja nicht sein. gelle ?

3

Donnerstag, 11. Februar 2016, 06:47

ich bin für "trocken".

4

Donnerstag, 11. Februar 2016, 14:25

was spricht deiner Meinung nach für "trocken", werter Gast ?

5

Donnerstag, 11. Februar 2016, 14:31

pisa

was sagt Herr turm zu der Loesung? Feucht waere logisch.

6

Donnerstag, 11. Februar 2016, 14:41

was spricht deiner Meinung nach für "trocken", werter Gast ?

Es gibt eine Nass- und eine Trockenrasur, keine Feuchtrasur. Feucht ist eine Mischung aus "nass" und "trocken".

7

Donnerstag, 11. Februar 2016, 15:11

hallo Gast im eigenen Forum :rolleyes:
Feucht ist eine Mischung aus "nass" und "trocken".
Eben. Genau wie bei warm. Eine Mischung aus saukalt und heiss :P

Ähnliche Themen

Counter:

Hits heute: 5 266 | Hits gestern: 8 523 | Hits Tagesrekord: 44 306 | Hits gesamt: 6 832 576 | Klicks pro Tag: 8 460,71