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1

Sonntag, 21. Februar 2016, 19:44

Schächten im Namen Allahs ??

In einem Spiegelartikel geht es um die Religionsfreiheit in Deutschland. Und wie weit diese Freiheit gehen darf. Gleichzeitig wird sie mit dem religiösen Akt des Schächtens in Verbindung gebracht.
Obwohl ich zu den vielen Millionen von "Ungläubigen" gehöre, habe ich grundsätzlich nichts gegen fachmännisches Schlachten ohne vorherige Betäubung des Tieres. Denn die ist bei den meisten Tieren überhaupt nicht notwendig.

Allerdings wundere ich mich über die gesetzlichen Bestimmungen, die die Religion über die Verordnungen zum "Schutze" der Tiere stellt und deutschen Metzgern, die nicht muslimisch "angehaucht" sind, das Schlachten nur mit vorheriger Betäubung erlaubt. Das heisst, dass plötzlich die Anästhesie nicht mehr so wichtig ist, wenn der Metzger den entsprechenden Glauben hat.

Frage: Warum dürfen christliche Metzger nicht schächten? Ihre muslimischen Kollegen dagegen geniessen Sonderrechte?? Wenn es also möglich ist, jüdischen oder muslimischen Schlachtern unter besonderen Auflagen diese Art der Tötung zu erlauben, warum nicht dem christlichen Pendent, wenn er es denn möchte??

Gleiches Recht für Alle ? Davon sind wir in Deutschland noch weit entfernt !!

2

Donnerstag, 25. Februar 2016, 13:57

Frage: Warum dürfen christliche Metzger nicht schächten? Ihre muslimischen Kollegen dagegen geniessen Sonderrechte??

Das frage ich mich auch schon seit längerem. Wenn es aus religösem Grunde so ist, dann werden wohl bald wieder "Jungfrauen" auf einem Altar geopfert werden dürfen??

Tierfreund

unregistriert

3

Donnerstag, 25. Februar 2016, 17:14

Besser im Namen Allahs und Jahwes Schlachttiere fachmännisch schächten, als im Namen des christlichen Verbrauchers lebende Küken schreddern. :puke:

4

Donnerstag, 25. Februar 2016, 22:18

hallo Tierfroind,
weiss nicht, ob es im Namen der christlichen Verbraucher geschieht, aber besonders aufregend ist dieser Vorgang auch nicht. Zumal das Schreddern recht schnell vor sich geht. Die Küken haben kaum Zeit, darüber nachzudenken, was mit ihnen passiert und nicht die Möglichkeit, dem Verbraucher mitzuteilen, ob sie Schmerzen empfinden oder empfunden haben.
Natürlich wäre das Aussortieren der männlichen Küken bereits im Ei bedeutend Kosten sparender und für die sog. Tierfroinde, die meist erschreckend wenig über Schmerzen von Tieren wissen, eine Alternative.
Selbst wenn das Tier eine Sekunde einen kleinen Schmerz verspüren würde, ist dies tolerierbar, weil es bereits nach dieser Sekunde tot ist.

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