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Alexander Droste

unregistriert

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Freitag, 17. Juni 2016, 19:37

Geheimbünde finden jenseits aller Öffentlichkeit statt. Sonst wären sie ja nicht geheim. Was da geplaudert wird, kann, muss aber nicht ausschlaggebend für das Weltgeschehen sein.

Es ist völlig einleuchtend, Herr Kelle, dass es nicht zwingend menschheitsschädigend ist, wenn die Öffentlichkeit zeitweilig aus dem Diskurs herausgehalten wird. Absolute Transparenz kann so manches auch verhindern, was menschheitsförderlich wäre, weil es dem einen oder anderen nicht gefällt und daraus riesige Kampanien gemacht würden.

Allerdings muss ich nachschieben, dass Pläne, die auf solchen Veranstaltungen geschmiedet werden, die benachteiligten Menschen der Welt begünstigend mitberücksichtigen sollten. Handelsabkommen z.B., die zulasten z.B. afrikanischer oder asiatischer Länder gehen, sind unmoralisch und für christliche Gesellschaften, wie der westlichen Wertegemeinschaft unwürdig. Es wäre für uns kein Schaden, wenn wir zugunsten armer Länder etwas kürzer treten würden. Ich denke da konkret z.B. an den Rohstoffhandel und die Verarbeitung. Gewinne daraus und Entwicklungspotentiale gehen allzu häufig an den eigentlichen Inhabern der Ressourcen vorbei.

Das liegt allerdings dem kapitalistischen System zugrunde, wenn es sich selbst überlassen wird. Die „Energieströme“ gehen dann hauptsächlich in eine Richtung. Kapitalismus ist nur dann gesund, wenn er nicht wuchert wie Brennnesseln auf einem Acker. Im Binnenland z.B. klafft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Das hat mit Bildung zu tun, auch mit Gesellschaftsmodellen, liegt aber auch an den Solidarsystemen, die „mangels Geld“ immer mehr beschnitten werden. Demografieentwicklung mag noch ein Faktor sein. Wenn man sich einmal anschaut, wo sich das Geld häuft und wo es eklatant mangelt, so muss dieses kapitalistische System einmal neu gedacht werden. Soziale Marktwirtschaft hat mal prima geklappt und war sehr fortschrittlich. Warum nicht mehr? Kann man die monetären Potentaten nicht motivieren, ihre geradezu staatstragenden Einkünfte gemeinnützig einzubringen, ohne diese Potentaten an einen Pranger zu stellen, zu beargwöhnen oder zu verdammen, ohne die ständige Drohung der Enteignung? Was bedeutet in diesem Zusammenhang Verantwortung? Was kann man noch denken, um die Welt auch für die Unterschichten lebenswerter, menschenwürdiger zu machen? Solche Fragen sollten auf diesen Banketts bewegt werden, finde ich. Das würde sehr zu mehr Frieden beitragen.

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bilderberger, geheim, sekret

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