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Dienstag, 12. Juli 2016, 16:03

Lustige und weniger lustige Geschichten aus dem wahren Leben

Viele von uns erinnern sich bestimmt an Ereignisse, die schon etwas länger zurückliegen, aber über die man heute noch Tränen lachen kann.
Hier ist mal so eine Geschichte, die mir spontan einfällt.

Der Titel:

Ein Engel zieht um



Vor einiger Zeit stellte ich bei einem Rundumblick in meiner Wohnung fest, dass es mal wieder Zeit ist, meine Sammlung von Engeln zu erweitern.
Gesagt, getan. Schnell mal bei eBay reingeschaut und ein zartes Engelswesen erblickt. Diese feine und halbnackte Wesen (trägt aber ein kleines Lendenschürzchen und die Brüste sind auch etwas von seinem Engelshaar bedeckt) war komplett aus Steinguss, 140 cm hoch und hatte das Kampfgewicht um die 100 Kilo.
Hab mich sofort in ihn verliebt.
Das allerschönste war, dass diese Gottesgeschöpf nur zur Hälfte des eigentlichen Neupreises eingestellt war.
Also schnell geboten und zu dem Dienstherrn des Engels inbrünstig gebetet, dass es klappen möge.
Gott hat meine Gebete erhört und nach der abgelaufenen Zeit konnte ich ihn mein eigen nennen.
Der Anbieter hatte in seinem Angebot seinen kostengünstigen Transport von Mendig nach Erftstadt angeboten.
Nachdem er 100 Euro dafür gezahlt haben wollte und mir die Einsicht fehlte, warum ich jetzt so viel bezahlen sollte und sich damit ja meine Ersteigerung dann nicht mehr so lohnen würde, teilte ich ihm mit, dass ich ihn persönlich abholen würde.

Also rief ich meine Freundin Ute (Name von mir geändert) an und teilte ihr freudesstrahlend mit, dass ich ein liebreizendes Wesen mein eigen nennen konnte und wir am morgigen Tag mal eben schnell nach Mendig fahren müssten, um es in Empfang zu nehmen.
Am nächsten Tag fuhr ich dann mit meinem älteren Mazda 626 Kombi zu meiner Freundin Ute und wir machten uns auf den Weg.

In Mendig angekommen, erwartete uns schon der Verkäufer. Aus dem Gespräch mit ihm erfuhr ich, dass er sich bei seinem Einstellungsgebot jetzt am allerliebster in den A...........................llerwertesten gebissen hätte und er in Unkenntnis vom Ablauf solch eines Verkaufsportals dieses Gebot eingestellt hatte. (Hat er das erste mal gemacht, hab von ihm auch nie mehr ein Angebot gesehen)


Tja hinterher ist man immer schlauer.

Unter Mühen haben wir's dann gemeinsam mit dem Verkäufer geschafft, den Engel unversehrt in den Kombi zu verfrachten.
Frohgemut machten wir uns auf die Rückfahrt.

Nach 1, 2 Kilometern:
Ich: "Mensch Ute, riechst Du was?"
Ute: "Nö, kann nichts riechen!

Nach weiteren 500 Metern, kurz vor Ortsausgang::
Ich: "Nee, also hier riechst irgendwie schwer verbrannt, ich halt jetzt doch mal irgendwo mal an!"

Ich fuhr also an den Straßenrand in der Nähe der Einfahrt zu einer Brauerei.

Mir schwante Schlimmes !

Ich stieg aus dem Wagen und umrundete diesen. Auf der Beifahrerseite, auf der meine Freundin saß, hatte das hintere Schutzblech des Wagens keine Möglichkeit mehr, sich dem Kontakt mit dem Hinterrad zu entziehen. Ja nee, alles klar ;( .

Nachdem ich sie bat, einmal bitte auszusteigen änderte sich die Situation.
Nachdem die 170 kg Lebendgewicht den Wagen verlassen hatten, erhob sich die gesamte Beifahrerseite wie von Geisterhand und das Hinterrad bekam wieder Luft.

Meine arme Freundin fing sofort an zu jammern, dass sie ja alles schuld sei, weil sie ja zu dick sei :wipe: :wipe: .
Hab sie sofort getröstet, zumal ich ja sonst im Glashaus gesessen hätte. Ich bin auch kein Leichtgewicht und wiege über 100 Kilo.
Sie hatte eben nur das Pech, dass der Engel auf ihrer Seite mit seinem Hauptgewicht lagerte und uns an der Weiterfahrt behinderte :engel: .

Mein armes betagtes Auto. Habe die Stoßdämpfer im Geiste schon abgeschrieben. Lach.

Nach vielen Überlegungen, u.a. Engel aussetzen usw. usw. riefen wir dann Utes Mann an und baten ihn (verschämt) seine Frau in Mendig abzuholen.
Der reagierte dann doch etwas angesäuert. Mendig ist ja dann doch etwas weiter, als um die Ecke, zudem hatte er auch kein Navigationsgerät.
Trotz allem kam er doch relativ schnell in Mendig an. Und wenn ich nicht wild mit den Händen gestikulierend auf die Fahrbahn gesprungen wäre, wär er doch noch glatt an uns vorbeigefahren.

Letztendlich fuhren wir dann doch sehr erleichtert mit den 2 Autos hintereinander Richtung Erftstadt.

Nachdem unser beiden armen, bandscheibengeschädigten Ehemänner im Schweiße ihre Angesichts das 100 kg schwere Engelchen an sein zugedachtes Plätzchen
geschleift hatten, war für uns die Welt wieder in Ordnung.

Der Engel steht noch und sieht wunderschön aus. Am Ende hat sich die Mühe doch bezahlt gemacht. :thumbsup:
Wenn ich ihn ansehe, muss ich immer wieder an diese Fahrt denken. Und wenn wir davon erzählen, laufen uns vor Lachen die Tränen übers Gesicht.


Und die Moral von der Geschicht:

Fahr mit über 100 Kilo nicht !!!

(Vor allem nicht mit 2 Schwergewichten, einem altersschwachen Wagen und einem dicken Engel 8o )

2

Dienstag, 12. Juli 2016, 19:16

Hihi, mit Briefmarken wär das nicht passiert.

3

Freitag, 29. Juli 2016, 17:41

urlaub ohne koffer

ein unlustiges(lustiges)urlaubserlebnis.vor einigen jahren fuhr ich mit vier kindern und zwei freundinnen mit dem zug nach kroatien.in münchen mußten wir umsteigen und da merkte ich,das ich meinen koffer vergessen hatte.ich hatte ihn bis zuletzt auf meinem bett offen gelassen.ich war nur besorgt,das die kinder alles eingepackt hatten.nun kamen wir bei 28grad hitze an und ich hatte nur die kleidung,die ich auf der fahrt anhatte.nun war ich in großer not.am nächsten tag wollten wir dann das nötigste(badeanzug,unterwäsche,unsw.)einkaufen.da ich aber übergröße brauche,war nichts zu machen.ich bekam gerade mal zwei schlüpfer.zum glück konnte meine freundin nähen und wir kauften einen dünnen stoff,woraus sie mir ein lila kleid mit schmalen trägern nähte.nun ging es los.jeden tag zum strand,mit lila kleid ins wasser und wenn es abens trocken war,gingen wir ins restaurant zum essen.nach 10 tagen hatte meine tochter den koffer nachgeschickt.voller stolz präsentierte ich nun meinen badeanzug und strandkleid und zog mich zwei mal am tag um.als ich dann zum strand kam,klatschten alle und riefen koofer da,koofer da aber no no lila kleid war viel schöner.

seniorbook

unregistriert

4

Mittwoch, 10. August 2016, 01:14

Kleine Gutenachtgeschicht für Erwachsene:

Wenn ich aus meiner kleinen Dachwohnung aus dem Fenster schaue, sehe ich direkt auf ein Altersheim der AWO.
Ich habe schon einen richtigen Bezug auf mein nächstes Dasein.
Jetzt ist mir dort besonders ein süßer , kleiner AkkuRasenmäherRoboter aufgefallen, er tut seinen Dienst von früh bis spät, klagt nicht und sucht sich seinen Weg, den er fahren kann, immer von selbst. Wenn er Durst hat, geht er zur Ladestation und trinkt etwas. Doch plötzlich hat er den kleinen Teich übersehen und er stürzte kopfüber hinein. So lag er mitunter 2 Stunden , leise noch klagend, halb erschöpft im Wasser. Ich habe zum ersten Mal seit Jahren wieder geweint, der Ärmste.
Sein Papa hat ihn schließlich gerettet, nach einer halben Stunde machte er sich tapfer wieder auf den Weg den Rasen zu mähen , ich glaub aber gesehen zu haben, immer noch in respektvoller Entfernung zu dem bösen, tiefen Teich.
( Bitte nur den Kindern über 60 Jahren als Gutenachtgeschichte erzählen )

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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5

Mittwoch, 14. September 2016, 23:59

Engelsfurche

Ein Wunder der Schöpfung, *die ‚Engelsfurche*“

„Einer Legende zufolge kennt jedes neugeborene Kind das *Geheimnis der Schöpfung*.
Aber dann kommt ganz schnell ein Engel, und legt dem Kind seinen Finger auf den Mund und bittet es, das Geheimnis zu bewahren.
So entsteht die kleine senkrechte Furche über unserer Oberlippe -
es ist der Fingerabdruck des Engels.“


aus seniorbook

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