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21

Dienstag, 26. Juli 2016, 17:43

Heute auf Facebook entdeckt (auf dem Account der GdP Berlin):

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22. Juli um 09:56 ·

"Eine deutlichere Notwehrsituation hätte es gar nicht geben können"
Die Kurzversion: der Axtschwinger versteckt sich im Gebüsch und springt auf etwa drei Armeslängen auf die Beamten zu. 5 Schüsse treffen ihn. Einer in den Kopf. Der Staatsanwalt ist sich sicher:wären das keine Seki's gewesen,wäre dir Situation anders ausgegangen.

Wer mehr lesen will:
http://www.sueddeutsche.de/…/staatsanwaltschaft-eine-deutli…
AB
‪#‎Würzburg‬ ‪#‎Axt‬ ‪#‎PolizeiBayern‬ ‪#‎SEK‬ ‪#‎Notwehr‬
Keine Gewalt gegen Polizisten
Junge Gruppe der GdP Berlin
GdP Direktion 4 in Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg




Der letzte Mensch, von dem ich eine unbedachte Gewaltanwendung erwarte, ist ein deutscher Polizist. Eher landet der im Krankenhaus, als dass er sich der Inquisition der tendenziell bessermenschlich orientierten Medien dieses Landes aussetzt.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

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22

Dienstag, 26. Juli 2016, 19:42

Ich gebe auf. Gegen eine amtliche Erklärung kann ich nicht anstinken. Zumal es noch die Putativnotwehr gibt.

Aber: Aus einem Gebüsch kriecht man auf allen Vieren heraus. Dann muss man sich aufrichten, dann die Axt über den Kopf heben. Das ist eine Zeit, in der ich mir eine Zigarette anzünden kann.

Bei den regelmäßigen Übungen müssen Polizisten bei den Papp-Attrappen immer die Beine treffen.

Und ich weiß, dass Polizisten die gesetzlich vorgeschriebenen Nachuntersuchungen (Waffenabgabe, Suspendierung vom Dienst) scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

Waffen hält man immer mit dem Lauf nach unten, falls sich mal unbeabsichtigt ein Schuss löst.

23

Mittwoch, 27. Juli 2016, 12:51

Aus einem Gebüsch kriecht man auf allen Vieren heraus.
Ich weiß ja nicht, welche Zimmerpflanzen oder Bonsaibäume Du bei "Gestrüpp" vor Augen hast. Immerhin habe ich u. a. auch einmal lernen müssen, 30 Tonnen schwere Schützenpanzer im Gestrüpp verschwinden zu lassen. :engel:
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24

Mittwoch, 27. Juli 2016, 23:06

Laut Duden ist Gestrüpp Substantiv, Neutrum - wild wachsendes, fast undurchdringliches Gesträuch.

25

Donnerstag, 28. Juli 2016, 09:52

Der Duden erklärt natürlich Alles - während die Einsatzkräfte noch im Standardwerk nachschlugen, mit welchem Gewächs sie es wohl zu tun hätten, konnte der Täter in aller Ruhe aus dem Unterholz kriechen und sich den Kräften axtschwingend nähern, noch bevor diese ihre Analyse abgeschlossen hatten. :thumbsup:
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26

Donnerstag, 28. Juli 2016, 11:14

bevor diese ihre Analyse abgeschlossen hatten.

Die Angelegenheit ist ja eigentlich ernst.

Die Beiden mussten auch die Entfernung genau abschätzen. Weil diese vorschriftswidrig klein war, schossen Beide gleichzeitig. Auf größere Entfernung hätte nur einer schießen dürfen.

Dann mussten sie den Tod feststellen. Erst dann wurde diskutiert: Wat schreiben wir denn jetzt? Gebüsch, Gestrüpp, Busch, Unterholz, Strauch?

27

Donnerstag, 28. Juli 2016, 11:48

Du schreibst, als ob Du Augenzeuge der Schüsse gewesen wärest.

In der Tat bleibt Außenstehenden (wobei ich Politiker ausdrücklich mit einbeziehe!) doch kaum etwas Anderes übrig, als Ergebnisse offizieller Untersuchungen abzuwarten.

Ohne die dämliche Einlassung Künasts (die ohne Kenntnis der Umstände eine reine Spekulation in die Welt setzte) würde die ganze Debatte nicht geführt. Und es geht dabei nicht um Gestrüpp oder Büsche (dieser Part der Diskussion stammt übrigens von Dir!); vielmehr ist es in Deutschland höchst ungewöhnlich, dass Polizisten überhaupt Todesschüsse abgeben. Und jeder so geartete Fall wird bekanntermaßen gründlich unter die Lupe genommen - mithin ein signifikantes Zeichen für rechtsstaatliches Vorgehen. Wenn eine Politikerin sich in der Weise äußert, wie es Frau Künast getan hat, stellt sie damit in letzter Konsequenz eben dieses rechtsstaatliche Vorgehen pauschal in Frage.

Wenn Dir das eine Diskussion wert ist, begibst Du Dich damit auf "grünes" Niveau. Und solche Diskussionen drehen sich irgendwann nur noch um Ideologien - und das kann man sich schenken.
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28

Donnerstag, 28. Juli 2016, 17:04



Drei in die eine Richtung, einer in die andere. Keiner zielt nach unten.



Wenn ich solche Bilder sehe, muss ich lachen - trotz des traurigen Anlasses.

29

Donnerstag, 28. Juli 2016, 17:20

Absicherung der Einsatzgruppe in alle Richtungen - das ist Standard. Kenne ich auch nicht anders.


Hier wird eine Akutsituation geprobt, mithin sehen wir ein einsatznahes Szenario. Wieso sollte jemand, wenn er jeden Moment mit einem unvermittelt auftauchenden Gegner rechnen muss, seine Waffe nach unten richten? Das noch so schnelle Anheben einer gesenkten Waffe bis hin zum präzisen Anvisieren des Ziels dauert geschätzt 1-2 Sekunden - bricht jemand plötzlich aus einer Deckung zum Angriff hervor, ist das eine elend lange Zeit.



Was gibt es da zu lachen? In diesem Beispiel ist unten eine Rasenfläche. Die beißt nicht. Wieso sollte man sie also im Schach halten?
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30

Donnerstag, 28. Juli 2016, 17:31

präzisen Anvisieren des Ziels dauert geschätzt 1-2 Sekunden

Reaktionszeit 2 Sekunden??? Die dürften nicht Auto fahren.

Aber lass es gut sein. Renate Künast und ich haben nur gefragt, warum kein Polizist die Beine trifft. - wie es geübt wird.

31

Donnerstag, 28. Juli 2016, 18:01

Du bist unverbesserlich!


Lt. der Mitteilung der Polizei, die ich zuvor eingestellt habe, sprang der Täter 3 Armlängen entfernt aus seiner Deckung.


Jetzt führ mir bitte mal vor, wie ich da noch einen gezielten Beinschuss anbringen sollte.


Fragen darf jede gern - auch eine Frau Künast, auch ein berlin. Wenn aber solche Fragen zur reinen Spekulation angesichts noch unbekannter Umstände verkommen, sollte man schon wissen, was man wann schreibt (fragt). Künast wusste es nicht. In ihrer Funktion ein geistiges Armutszeugnis. Dem durch Krimiserien vorbelasteten Normalbürger kann man es nachsehen - sofern er denn bereit ist, sich überzeugen zu lassen.


Und woher Du Deine Weisheit ist den "gelernten Beinschüssen" hast, erschließt sich mir nicht. Solche Schüsse auf ein Punktziel erfordern einen gewissen Zeitraum und eine angemessene Entfernung - aber selbst dann ist die Bewegung des Zielobjekts ein massiver Störfaktor. Bei einer so geringen Entfernung ist die mögliche Reaktionszeit verzweifelt kurz. Da geht kein Mensch halbwegs klaren Verstandes ein Risiko ein, zumal es auch um den Schutz der Gruppenmitglieder geht, erst recht nicht, wenn die Zielperson bereits ihre Gewaltbereitschaft nachdrücklich bewiesen hat.


3 Armlängen? Das sind bei mir etwa 2,50 m. Wie lange brauche ich wohl, um aus dieser Entfernung bei einem überraschend ausgeführten Angriff einen Axthieb anzusetzen?
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32

Donnerstag, 28. Juli 2016, 20:00

Und woher Du Deine Weisheit ist den "gelernten Beinschüssen" hast,

Das kenne ich seit 70 Jahren nicht anders.
immer zuerst auf die Extremitäten, Arme und Beine.


Und dass man den Lauf einer Waffe (auch ungeladen) immer nach unten hält, das hat man mir eingetrichtert, wenn ich mal eine Waffe in der Hand hatte.

Ich habe geforscht, was bei der Polizei regelmäßig geübt wird, aber nichts gefunden.

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33

Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:50


34

Freitag, 29. Juli 2016, 08:49

wenn ich mal eine Waffe in der Hand hatte
In welchen Zusammenhängen das denn??
Ja, "Waffe nach unten" kenne ich auch. Aus dem Schießsport, auch aus meiner Zeit bei der Bundeswehr. Gerade bei beim "Bund" war das aber eine völlig andere Sache bei Einsatzübungen auf ein konkretes Ziel hin. Da ist jede Zehntelsekunde entscheidend, und natürlich richtet man dann die Waffe in Richtung des erkannten oder vermuteten Ziels. Das allgemeinernd zu vermengen, ist schlicht und einfach Blödsinn.

Und was willst Du mit den verlinkten Beiträgen beweisen? Spricht nicht das „Die Schusswaffe darf also überhaupt nur eingesetzt werden, wenn andere weniger einschneidende Maßnahmen erfolglos angewandt wurden oder keinen Erfolg versprechen; sie soll stets das letzte Mittel sein.“ Bände? Welche "weniger einschneidenden Maßnahmen" würdest Du angesichts eines urplötzlich aus zweieinhalb Metern Entfernung mit einer Axt auf Dich zustürmenden Gewalttäters denn anwenden wollen?


Auch das Spiegel-Interview bleibt zwangsläufig im Allgemeinen - wenn Herr Tschirner sagt, dass der Schusswaffeneinsatz die Ultima Ratio darstellt, ist damit doch aber alles gesagt, was man im konkreten Fall anbringen kann. Ein Gewalttäter, der diese Ultima Ration provoziert, hat sich das selbst zuzuschreiben.

Deine "Argumente" könnten fasst den Eindruck erwecken, dass Du nur dann die Notwendigkeit dieser Schüsse anzuerkennen wärst, hätte der Mörder erst noch ein Gemetzel unter den Einsatzkräften angerichtet. Aber dann hätte auch Künast ihre dumme Klappe gehalten. Und diese überflüssige Diskussion wäre nie aufgekommen.

Ein verdammt hoher Preis, wie ich finde.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (29. Juli 2016, 09:59)


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35

Freitag, 29. Juli 2016, 11:58

Zitat Turm

Ein Gewalttäter, der diese Ultima Ration provoziert, hat sich das selbst zuzuschreiben.

Richtig, der Terrorrist will ja erschossen werden, sonst kommt er nicht in den Islam-Himmel. Aber ein guter Polizist sollte ihm nicht den Gefallen tun, sonst kommt er nicht in den Christen-Himmel.

Was ich tun würde? Erst mal vor Schreck abdrücken. Da ich die Waffe nach unten halte, schlägt die Kugel vor dem Täter in den Boden. Der lässt vor Schreck oder aus Wut, dass er nicht tot ist, die Axt fallen.

@ Turm Du hast es immer noch nicht kapiert. Es geht Renate Künast und mir nicht um den Täterschutz.

36

Freitag, 29. Juli 2016, 13:13

Na ja, dass es Frau Künast nicht um Täterschutz gehen soll, halte ich für eine gewagte These. Wie halt die Grünen so sind... :schmoll:

Aber Täterschutz ist auch nicht mein Thema. Wir haben es mit einer akuten Einsatzsituation zu tun, und nicht umsonst heißt es "Kein Plan überlebt Feindkontakt". Vor diesem Hintergrund hätte ich wohl, wärst Du von dem Angriff betroffen gewesen, Deine Beisetzung besuchen dürfen. Ein Fanatiker, der mit erhobener Axt aus kurzer Entfernung auf Dich einstürmt (und in diesem Fall durch 5 Schüsse gestoppt werden muss), wird sich von einer Kugel im Gras kaum beeindrucken lassen.

Über die Notwendigkeit gezielter Schüsse könntest Du dann auf Wolke 34 mit Deinen Engelsnachbarn diskutieren.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (29. Juli 2016, 13:45)


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37

Freitag, 29. Juli 2016, 14:50

Mach ruhig Deine Witze. Ich lache auch:

Zitat Turm: Wie lange brauche ich wohl, um aus dieser Entfernung bei einem überraschend ausgeführten Angriff einen Axthieb anzusetzen?

Antwort: Du kannst überhaupt keinen Axthieb ansetzen, die Axt hat der Straftäter.

5 Schüsse haben die Polizisten abgegeben. Richtig, aber nur einer hat getroffen, in den Kopf. Das war eine magere Ausbeute.

Über 460 unbeteiligte Zivilisten sind seit den 50er Jahren erschossen worden. Mehr als Straftäter. Der ganze Schusswaffengebrauch sollte mal überdacht werden.

Durfte auf den Jugendlichen überhaupt geschossen werden? Er war Ausländer. Und Ausländer werden nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Köln nicht verfolgt. (Dolmetscher, Reisekosten). Gut, nun, wo er tot ist, fallen keine Dolmetscher- und Reisekosten an.

38

Freitag, 29. Juli 2016, 14:54

Ich geb's auf - das ist nur noch pure Klugscheißerei.

Aber typisch für ein Land, in dem vor jedem Toilettengang 10 Controller, 20 Juristen und eine Gleichstellungsbeauftragte ihren Senf dazugeben müssen, bevor man sich erleichtern darf.

Da gehe ich lieber mit sauberer Unterhose durch mein Leben.


Nachtrag, soeben eingegangen: https://www.youtube.com/watch?v=0jWbwhJzBAk
Schon seltsam, dass für Personen, die teils unmittelbar vor Ort waren, ganz andere Dinge wichtig erscheinen als Dummgeschwätz über Polizeischüsse. Das ist wohl das Thema der Sofageneräle im Lande. Aber wer fragt schon das betroffene Fußvolk...
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39

Freitag, 29. Juli 2016, 18:00

ich kann dazu nur sagen,egal wie ein teorist erschossen wird,ob in bauch oder kopf.ein toter teorist ist ein guter teorist und ein guter polizist ist,der ihn erschießt,um uns zu beschützen.

berlin

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40

Samstag, 3. September 2016, 14:14

Auch im Blögchen ist die Diskussion im Gange. Überwiegend kritisch.

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