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Gohrisch 1

unregistriert

1

Montag, 13. November 2017, 06:28

Gohrisch in Sachsen

Was ich immer schon mal sagen wollte:

In Anbetracht der in der letzten Zeit sich verstärkenden Wählerwanderungen zu den äußeren Rändern, nicht nur in Sachsen sondern auch mehr oder weniger quer durch die Republik,eine subjektive Aufarbeitung,aus der Sicht eines rheinischen Sachsen.

Jeden Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr höre ich es, dieses endlose Auseinandersetzen, über den Tatbestand von Migration und Zuzug der, wie immer man dazu steht, so natürlich zu unserem Volk gehört wie die Tatsache, dass sich unser Lebensraum in der Mitte von Europa befindet.

Rückblickend gab es einen kurzen Zeitraum in unserer Geschichte, wo ein kleiner Teil unseres Volkes, sich zu einer, an die niedrigsten Instinkte appellierenden Gruppe dezimierte.

Die Macht der Suggestion war so groß, dass es möglich war, den Rest zum Wegsehen oder auch zur Duldung zu zwingen.

Einschließlich der beiden christlichen Konfessionen, deren Aufgabe es gewesen wäre, Dank ihrer Verankerung im Volk, Schlimmeres zu verhüten.

Dass es die Möglichkeit gegeben hätte, zeigt uns unsere jüngere Geschichte. Die eindeutige Präferenz zugunsten des Volkes seitens der ev. und der kath. Kirche zeigte, bei dem Niedergang der DDR bei den Regierenden Wirkung.

„Wir sind das Volk“, wäre auch im dritten Reich eine Möglichkeit gewesen, das Schlimmste zu verhindern.

Nicht zur Kenntnis nehmen, ignorieren… das war es.

Den Nazis wurde es leicht gemacht, nicht indigene Deutsche, Kommunisten, nationale Intellektuelle, zu konzentrieren und zu vernichten.

Die Falgange der nicht Gebildeten, der Sadisten, jene, deren Herrschaftsanspruch jegliches Maß verloren hatte, übernahmen für einen Zeitraum, der uns im nachhinein wie 1000 Jahre vorkommt, das, was sie selbst als Machtergreifung bezeichneten.

Ihre Legitimation begründeten sie aus dem Versailler Vertrag, der hohen Rezession und der damit einhergehenden Arbeitslosigkeit. Letztendlich das nicht Funktionieren der parlamentarischen Demokratie, hier die Weimarer Republik.

Dieser Zustand wurde instrumentalisiert. Das was man in der Verhaltensforschung als „Hackordnung“ bezeichnet nahm seinen Lauf. Angekommen bei denen, die noch nie eine große Lobby hatten, begann die Barbarei in einem Ausmaß, welches es in der zivilisierten Welt noch nicht gegeben hatte.

Selbstverständlich……..ja, es war selbstverständlich geworden, Deutscher zu werden, wenn man bereit war sich den Sitten, Gebräuchen, dem geschichtlich Historischen, sowie den Wertvorstellung seines neuen Heimatlandes zu eigen zu
zu machen und zu guter Letzt in der Lage war für sich und die Familie den Lebensunterhalt zu verdienen.

Es bedurfte nur noch ganz wenig, um in allen Bevölkerungsschichten diesen Tatbestand als einen nicht nur subjektiv, sondern allgemein gültigen Tatbestand zu implizieren.

Die Frage der Religionszugehörigkeit spielte nur am Rande eine Rolle und wird immer dann instrumentalisiert, wenn auf anderem Wege eine Zielsetzung nicht möglich ist.

Ähnliches hatte es schon immer gegeben und gibt es auch noch heute.

Minoritäten sind ein willkommenes Werkzeug, sie lassen sich wirkungsvoll, negativ wie positiv besetzen.

In der zurzeit hochkochenden Diskussionen spielt die durchweg negative Beurteilung über viele Jahrhunderte trotz besseren Wissens, eine, sich der Logik verschließende Rolle.

Wie unsinnig es ist sogenannte Minderheiten zu instrumentalisieren zeigt eine Schweizer Studie. Hierzu die Berliner Morgenpost vom 26 November 2007: Jeder zehnte Deutsche hat jüdische Vorfahren.

Für Salomon Korn, ehemaliger Vizepräsident des Zentralrates, keine große Überraschung.

Die Geschichte der Juden in Deutschland ist über 1700 Jahre alt und somit viel älter, als die Zuwanderung der verschiedensten Stämme zu Zeiten der Völkerwanderung.

Zum anderen hat es eine ständige Vermischungen durch Heirat gegeben.

Eine weitere Überraschung ist die Tatsache, dass nur 6% germanischen Ursprungs sind und weitere 30% von Osteuropäern abstammen.

Kelten 45 %, Wikinger, Skythen und sogar 5% Phönizier tragen zu der so effektiven Mischung bei.

Waren es nicht auch Deutsche nicht christlichen Glaubens, die in der Medizin, Literatur, Philosophie und in den Naturwissenschaften Hervorragendes geleistet haben und unseren Ruf als das Volk der Dichter und Denker eindrucksvoll vertreten haben?

Mangels anderer Identitätsmerkmale für uns, die wir unsere staatliche Einheit erst sehr spät erreicht haben, ein Haus, in welchem jeder seinen Platz gefunden hatte.


Die Deutschen, in der Beurteilung unserer Nachbarn und darüber hinaus, das beliebteste Volk, wer so frage ich mich, hätte das je für möglich gehalten.

Achten wir darauf, dass wir diesen Status nicht leichtfertig aufs Spiel setzten.


Gohrisch anno 2017

Heiko Eggert immer noch BM







berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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2

Montag, 13. November 2017, 22:53

Germanen

Nur 6 Prozent Germanen.

Und einer davon bin ich. - Sofern Eifeler Buure zu den Germanen gehören. Das war väterlicherseits.

Mütterlicherseits alles Sauerländer. Plus Hexen.

Bei den Hexen bin ich allerdings vorsichtig. Weil bei den Katholiken Evangelische bereits zu den Hexen gehören.

Meine Mutter war Holländerin.

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