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Montag, 24. März 2014, 09:24

Buchempfehlung

Zugegeben, ich bin vorbelastet: ich mag Akif Prinicci ohnehin. Aber diese Empfehlung - https://www.youtube.com/watch?v=UhlryW_eEM0 - macht Hunger auf sein neues Buch.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

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Montag, 24. März 2014, 12:06

Etwas derb aber sehr scharf gezeichnet. Danke für den Tipp!

3

Montag, 24. März 2014, 13:37

Derb stimmt schon, aber ich finde es gut die Dinge beim Namen zu nennen und für manche Dinge bleibt nur noch das Derbe. Schließe mich meiner Vorrednerin an: danke für den Tipp! Das Buch will ich haben! :)

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Freitag, 4. April 2014, 11:40

Wie kaum anders zu erwarten, erregt dieses Buch die Gemüter der Gutmenschengilde. Wenn ich auch weder den besagten Artikel in der "Zeit" gelesen habe noch deren Autor Ijoma Mangold kenne, so hat der von mir sehr geschätzte Publizist Adorján F. Kovács unter dem Titel: "Journalisten in der Zirkuskuppel: Ratlos" darüber folgenden Beitrag verfasst:


Hat das Schlachten von Akif Pirinçci begonnen? Bei der Art, wie Ijoma Mangold in der gestrigen Ausgabe der “Zeit” das Buch “Deutschland von Sinnen” gewissermassen “besprochen” hat (denn er geht überhaupt nicht auf seine Thesen ein), muss man das befürchten. Nun ist Pirinçci wirklich selber in der Lage, sich zu verteidigen. Schauen wir also nach den Motiven Mangolds.
Zunächst ist da das Lob, das vergiftet sein soll. Es handelt sich jedoch um die faktisch wohl oder übel unvermeidliche Reverenz vor einem guten Autor: Sein Buch lege “eine Rauhbeinigkeit an den Tag, die auch für das Genre des Pamphlets Neuland betritt.” Gratulation. Danach folgen nur noch hilflose Beschimpfungen, die zusammengefasst werden in den erwarteten Vergleichen des Autors mit Sarrazin (“Pirinçci ist ein verschärfter Sarrazin.”) sowie seines Buchs mit Adolf Hitlers “Mein Kampf”. Es ist der Sprachgestus des Ertappten, der sich an jeder Ecke von Mangolds Text zeigt. Er ist ratlos.
Worin denn der “Hass” und die “Menschenverachtung” bestehen sollen, die im Buch Pirinçcis sichtbar würden, erschließt sich mir nicht. Mangold kann das auch nicht sagen. Er urteilt nur summarisch: Das Buch rechne “mit aller progressiv-emanzipatorischen Gesellschaftspolitik” ab, “wie sie die Gegenwart [...] prägt.” Dass “Gender-Mainstreaming, Homo-Ehe, Frauenquote und Einwanderungspolitik” grundsätzlich progressiv und emanzipatorisch sein sollen, wird von Mangold, der offenbar gar nicht mehr anders denken kann, schon vorausgesetzt. Dass jemand das anders sehen könnte, dass es, wie Pirinçci im Buch ständig schreibt und auch im Interview des ZDF-Mittagsmagazins sagte, um “Auswüchse” dieser Politik geht, das will Mangold nicht wahrhaben. Alles oder nichts, so lautet seine Parole. DAS ist intolerant. Es handelt sich also, wie man schon immer richtig vermutete, um linkes Gesellschafts-Engineering, das um jeden Preis durchgesetzt werden soll. Und Leute wie Mangold machen den Propagandisten.
Man soll nicht ad personam urteilen, sondern sachlich. Gut, Mangold macht das auch nicht. Vielleicht ist das, so denkt er, dem Buch Pirinçcis angemessen. Dabei ist interessant, dass Mangold selber vom gesellschaftlichen Fortschritt in Deutschland profitiert hat: Als Sohn eines Nigerianers hat er sich in Deutschland eine leitende Position erarbeitet. Nirgendwo bestreitet Pirinçci , der ja auch Kind eingewanderter Eltern ist, das Recht von “Menschen mit Migrationshintergrund”, die sich integriert haben, gut deutsch sprechen und hart arbeiten, es in diesem Land zu etwas bringen zu können. Das ist doch gerade der Witz seines Buchs. Pirinçci will den gesellschaftlichen Fortschritt nicht rückgängig machen, er will die Bremse treten, bevor hemmungslose Gesellschaftsingenieure durchdrehen und überziehen.
Am erschreckendsten fand ich bei der Lektüre übrigens das, was Pirinçci über die Öffentlich-Rechtlichen schreibt. Das kann kaum bestritten werden. Die Beschreibung dieses Monopols ist treffend, seine Struktur muss zu einem Meinungskartell führen. Mangold schweigt dazu. Ein ganz lautes Schweigen. In aller Bescheidenheit: Ich habe, wie eine Reihe anderer Autoren auch, in der Sache schon vor Jahren ganz ähnlich wie Pirinçci geschrieben (siehe mein Buch “Deutsche Befindlichkeiten”). Aber es muss wohl in der rabiaten Weise gemacht werden wie dies Pirinçci getan hat, sonst reagiert keiner.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

5

Sonntag, 6. April 2014, 22:04

In aller Bescheidenheit: Ich habe, wie eine Reihe anderer Autoren auch, in der Sache schon vor Jahren ganz ähnlich wie Pirinçci geschrieben (siehe mein Buch “Deutsche Befindlichkeiten”). Aber es muss wohl in der rabiaten Weise gemacht werden wie dies Pirinçci getan hat, sonst reagiert keiner.

Nun ja - zu viele Mitbürger haben einfach zu viel Hornhaut auf den Synapsen. Es ist schwer zu verstehen - aber wohl nicht zu ändern.

6

Montag, 7. April 2014, 14:42

Und weiter geht's!

Mein spezieller "Freund, Herr Adorján F. Kovács, hat in der FAZ einen neuen "Prügel-Artikel" entdeckt und kommentiert diesen unter der Überschrift Linke Denke und "German Angst".


Trefflicher sind die aktuellen Befindlichkeiten wohl kaum darzustellen. :D

Nun also auch die gute alte FAZ. Herr Staun schreibt über Pirinçci als den “Sarrazin auf Speed” (05.04.2014). Tenor des Artikels: Es ist alles gut und schön so wie es ist, und alle von Pirinçci angesprochenen Probleme sind in den Medien schon ausreichend kontrovers vertreten, man komme aber “eben zum Glück oft zu anderen Schlüssen” als dieser erfolgreiche Brüllaffe, dessen “Stammtischparolen” man wegen seines Erfolgs “nicht ernster nehmen muss”. Vielleicht, vielleicht kommen Staun doch “leise Selbstzweifel” an der eigenen Propagandarolle, aber eigentlich doch nicht. Darum weitermachen wie gehabt.
Köstlich ist es, wie Staun unfreiwillig bestätigt, wie verrostet sein Denken ist. Lesen Sie diese Passage (in eckigen Klammern meine Kommentare): “Nie war es einfacher, links zu sein, als in der Wahrnehmung der politischen Inkorrektheit. Es reicht, an Gleichberechtigung zu glauben [Pirinçci beklagt nur die "Gleichstellung" - dieser kleine Unterschied entging Herrn Staun geflissentlich!] und an den Euro [aha, auch an ihn "glaubt" man plötzlich, er ist also keine politische und ökonomische Notwendigkeit, wie einem immer weisgemacht wird], Steuern prinzipiell für eine gute Idee zu halten [Pirinçci klagt ja nicht über Steuern an sich, sondern über den Steuerwahnsinn - nach Stauns Logik müsste er also in der Wahrnehmung der politischen Inkorrektheit auch links sein] und das Wort „Neger“ für eine unhöfliche Anrede [ist es, genauso wie "Schweinefleischfresser", man darf nicht immer nur in eine Kerbe hauen]; es reicht, die Mitbürger anderer Herkunft mit dem Respekt zu behandeln, den westliche Demokratien für ein entscheidendes Element ihrer Gesellschaften halten [Respekt muss man sich verdienen, hiess es einmal - Herr Staun verteilt ihn umsonst], statt mit der Härte jener totalitären Staaten, aus denen sie gekommen sind [jeder Widerstandskämpfer gegen den Totalitarismus und Befürworter unserer demokratischen Ordnung sei uns willkommen, aber meint Staun im Ernst, unter den Zuwanderern gäbe es viele davon?] , und cool zu bleiben, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen [gähn... In welcher Welt lebt Herr Staun eigentlich?]“.
Staun arbeitet also mit Tricks, indem er knapp danebenhaut, wie bei dem Begriffspaar Gleichberechtigung – Gleichstellung, und mit Unterstellungen, wie jener, Rechte würden sich aufregen, wenn Schwule sich küssen. Dabei merkt er nicht, dass er die linke Begriffswelt und Denke komplett verinnerlicht hat. Wer z. B. “Respekt” verteilt ohne eine vorherige Leistung zu fordern, handelt nach eben der verantwortungslosen linken Geschenkementalität, die Pirinçci geisselt. Es ist in Wirklichkeit ja umgekehrt: Nie war es so einfach, rechts zu sein in der Wahrnehmung fast der gesamten bundesdeutschen Presse. Man muss nur sagen, dass nicht alle Zuwanderer unsere Verfassung unterstützen, sondern der sozialen Hängematte wegen hier sind, und schon…
Ein Argument Stauns ist aber wirklich gut: “Wer ist es nur, der sie davon abhält, eine Zeitung zu gründen, die sie mit ihren Wahrheiten vollschreiben können? Die >grün-rot versiffte Politik<? Die homosexuelle Druckerlobby? Oder ist es dann doch die von den libertären Poltergeistern sonst so verehrte Marktwirtschaft, die ihre Ansichten einfach nicht für ganz so populär hält, wie ihre Anhänger immer behaupten? Wieso nur schweigt die vermeintliche Mehrheit nicht nur regelmäßig an der Wahlurne, sondern auch am Kiosk, wenn es darum geht, ein publizistisches Statement zu hinterlassen?”
Tja, was soll man da sagen? Dazu kann man nur sagen, dass 90% der Deutschen Parteien wählen, die alle ohne Unterschied nichts dagegen haben, dass quasi unbegrenzt deutsches Geld in andere Länder gepumpt wird, bis hin zum möglichen Angriff auf die Sparguthaben, falls es doch nicht reichen sollte. Wer diese Politik abnickt, die ab und zu auch mal am Parlament vorbei beschlossen wird, dem ist fast nicht mehr zu helfen. Warum sind die Deutschen immer noch so obrigkeitshörig? Pirinçci hat dafür ein Argument gefunden, das schwer beweisbar ist, aber empirisch stimmen dürfte: Den Deutschen geht es noch ganz gut, sie wollen darum Sicherheit und vor jeder Unsicherheit haben sie Angst. “Angst ist eine Entscheidung”, lautet ein Kernsatz im Buch “Deutschland von Sinnen”, und nicht umsonst gibt es im Englischen den Begriff “German Angst”. Mit anderen Worten: Kaum ein Deutscher würde eine Zeitung kaufen, die zwar seine Meinung vertritt, von der er aber auf Schritt und Tritt lesen und hören würde, sie sei ja wohl ziemlich rechts. Da hätte er aber ganz schön Angst. Immer noch zu viele Deutsche glauben das, was von den Politikern “da oben” gesagt wird und was “schwarz auf weiss” in der Zeitung steht. Wäre dem nicht so, wären nämlich Konsequenzen fällig. Davor hätte der Deutsche aber noch mehr Angst.
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7

Mittwoch, 9. April 2014, 10:38

Adorján F. Kovács hat weiter gesucht

^^ Nein, er kann es nicht lassen:


Linker Rassismus der „taz“

08. April 2014, 10:56 |

Seit Tagen verfolge ich, nach genussvoller Lektüre von Pirinçcis Bestseller, die leitmedialen Krampfanfälle, die den verzweifelten Versuch begleiten, mit diesem Buch zurande zu kommen. Heute hat die „taz“ endlich eine vermeintliche Lösung gefunden.

Man hat ja schon oft von rechten Verschwörungstheorien gehört. Nun basteln sich die Linken auch welche. Unter dem Titel „Ein nützlicher Idiot“ kommt die „taz“ zum Schluss, dass Pirinçci sich „politisch erfahrenen Rechten“ angedient hat, zu denen sie einmal Thomas Hoof, den Inhaber des Manuscriptum-Verlags zählt („kein verwirrter Kleinverleger, sondern ein reicher Mann“, schreibt die „taz“, als wären alle Kleinverleger verwirrt und Reiche per se schlecht – in linker Logik sind sie das ja). Ferner gehören zu den rechten Verschwörern André F. Lichtschlag, der das angeblich rechtslibertäre Magazin „eigentümlich frei“ herausgibt und Andreas Lombard, dessen Verbrechen es ist, von der angeblich rechten Wochenzeitung „junge freiheit“ einen Preis bekommen zu haben. Diese Leute haben also den Autor brutal für ihre verwerflichen Zwecke ausgenützt, ohne dass er es merkt.

Während die „taz“ sich selbstverständlich als „links“ versteht und nichts dabei findet, „links“ zu sein, oder das vielmehr in äußerster Bescheidenheit für extrem gut hält, sind für sie „rechte“ Publikationsorgane und Publizisten automatisch und fraglos komplett inakzeptabel. Dieses Etikett soll wie ein Schandmal wirken und jede Diskussion beenden. Warum eigentlich? Pirinçcis Ansatz, dass ihm solche von Linken angehängten Etikette vollkommen egal sind, könnte ein heilsames Ergebnis zeitigen. Eine gesunde politische Kultur muss auch „rechte“ Positionen kennen, die im medialen Diskurs nicht einfach mit „Nazi-Parolen“ gleichgesetzt und weggewischt werden dürfen.

Der Begriff des „nützlichen Idioten“ wiederum stammt aus der Mottenkiste des guten alten Wladimir Iljitsch Lenin, passt also zu der einwandfrei demokratischen, progressiven und emanzipatorisch wirkenden „taz“ wie der Arsch auf den Eimer, um in Pirinçcis Jargon zu bleiben. Er war auf die Steigbügelhalter der Diktatur des Proletariats gemünzt, die nach vollendeter Machtergreifung beseitigt, d. h. ermordet werden sollten. Politisch unkorrekt würde man das so sagen: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. In diesem Bild ist also der nützliche Idiot Pirinçci der Mohr.

Es fällt der „taz“ gar nicht auf vor lauter rechthaberischer Besoffenheit, dass sie dem blöden Türken Pirinçci nicht zutraut, selbständig zu denken. Er ist nur eine hilflose Funktion böser rechter Verschwörer, die ihn wie eine Marionette lenken. Lenin hat die Idioten, die gegen ihre eigenen Interessen handelten, verachtet. Pirinçci handelt aber sicher in seinem Interesse, er muss nicht von einem linken Blatt paternalistisch auf seine Interessen hingewiesen werden, die er als doofer Ausländer angeblich nicht erkennen kann. Denn für die „taz“ ist er immer noch kein richtiger Deutscher, da kann er machen was er will. Die „taz“ verachtet Ausländer im Grunde, sie hält sie für unfähig, selbständig zu denken und zu handeln. Mit anderen Worten: Es handelt sich hier um lupenreinen linken Rassismus.

Mich stört zwar das Herumhacken auf "Links" (diese blödsinnigen Grabenkämpfe nerven nur noch; als ob solche Blödheiten nicht kennzeichnend für die Fanatiker aller Lager wären) - aber wie ist es um die Demokratieverständnis dieser selbst dazu ernannten "Retter der Demokratie" eigentlich bestellt?
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8

Donnerstag, 10. April 2014, 09:08

Was soll das überhaupt - links oder rechts? Es geht doch um Inhalte und nicht um Schubladen.

Was habe ich von einer Diskussion mit Leuten, die einen letztendlich vernünftigen Inhalt ablehnen, nur weil er nicht von der präferierten Seite kommt? Das ist doch der größte Schwachsinn, mit dem sich so manche Superkorrekte stolz dekorieren.

Ist mir auch schon wiederfahren. Ich verlinke im Rahmen einer politischen Debatte zu einem Artikel. Was kriege ich u.A. zur Antwort - nen Wiki Link, worauf der Autor als rechtspopulistisch bezeichnet wird. Es ist schon auffällig, wie viele Personen im Wiki rechtsirgendwie sind. Somit bin ich bestimmt auch ein Nazi. Ich finde das verdammt schräg.

9

Dienstag, 15. April 2014, 09:48

Die Zensur in unseren Medien scheint gut zu funktionieren. Berichtet wird über ein auf 15 Minuten angesetzten ZDF-Interview mit dem deutsch-türkischen Autor Akif Pirincci zu dessen Buch "Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer". Die Moderatorin musste das Interview nach 8 Minuten abwürgen. Das Interview wurde aus der Mediathek entfernt und nach Zuschauerprotesten beschnitten wieder eingestellt. Die ARD unterschlägt und entfernt Zuschauerumfragen mit unerwünschten Ergebnissen. Analoges spielte sich bei n-tv ab.

10

Dienstag, 15. April 2014, 19:38

In eben diesem Sinne äußerte sich (einmal mehr)Adorján F. Kovács:

Liebe Leute vom Tagesspiegel, Ihr schriebt gestern: „Akif Pirinçci wütet in seinem Buch »Deutschland von Sinnen« gegen Frauen, Schwule und Zuwanderer.“ Das Buch heißt aber im Untertitel, und sein Inhalt bestätigt das jedem, der es liest: „Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“.
Worum also geht es? Genau. Um den Kult. Also eben nicht um Frauen, Schwule und Zuwanderer per se. Und auch nicht gegen sie. Aber dafür muss man richtig lesen können. Und wollen. Aber Ihr, wie fast alle Eure fassungs- und hilflosen „KollegInnen“ von den Leitmedien, schweigt im Grunde zum Thema des Kults um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. Denn Ihr denkt stereotyp, Ihr handelt ritualisiert. Weil Ihr ganz einfach glaubt, recht zu haben, wiederholt Ihr Euch ständig, vorhersehbar und kultisch. Vielleicht könnt Ihr gar nichts zu den Inhalten Eures “links-grünen” Kultes sagen. Denn „den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt“ (Freud).
Es soll ein „irrer Kult“ sein. Wenn Ihr denkt, er sei nicht irre, bringt doch Argumente. Stattdessen schreibt Ihr, dass Pirinçci nichts mehr verstünde von „eine[r] Welt, die sich im ewigen Umbruch befindet“, als wären es nicht interessengeleitete Akteure, sondern das unerforschbare Schicksal und der liebe Gott, die den Umbruch bewirken, und zitiert pseudowissenschaftliche Traktate über „antimuslimischen Rassismus“, als wäre eine politische Religion eine Rasse. Auch sind nicht alle Argumente gegen die sogenannte Ehe von Homosexuellen und die Frauenquote automatisch „agitatorisch“ und „polemisch“, wie Ihr das so gern unterstellt. Was Ihr auch schreibt, es ist falsch. Und der absurde Breivik-Vergleich zeigt Eure ultimative Verzweiflung.
Ihr verweigert, wie immer, die echte Diskussion, weil Ihr das Recht und die Zukunft gepachtet zu haben glaubt. Wo Ihr seid, ist angeblich Moderne und Liberalität. Doch das stimmt nicht. Ihr seid durchschaut. Und man sieht an Euren entsetzten Reaktionen, das Ihr das gemerkt habt. Ihr seid getroffen. Eine erste Erschütterung, ein leiser Zweifel rührt Euch an. Veränderung braucht Zeit. Noch habt Ihr nicht umgedacht. Aber der Wind dreht sich.
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