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Mittwoch, 20. Februar 2019, 20:44

iT-Pakt - PCs an Schulen

Es gab einmal die Deutsche Bundespost, in die ich 1952 eingetreten bin. Die deutsche Bundespost war dem Volkswohl verpflichtet. Wir bauten da, wo Kunden es wünschten.

~1980 wurde die Bundespost gefünfteilt.Von nun an wurde als Aktiengesellschaft Telekom nur noch gebaut, wo viel Geld zu holen war. Da ländliche Gebiete dünner besiedelt waren, wurde gespart - koste es, was es wolle. Ergebnis: es gibt Funklöcher.

Es wurde radikal Personal abgebaut. Ein Teil ging in die Frühpension, (ich) der andere Teil in Auffanggesellschaften. Aus diesen Auffanggesellschaften wurden die Arbeitsagenturen gespeist. Man hatte nun (Ironie ein) hervorragend motivierte Mitarbeiter (Ironie aus) mit 0 (in Worten null) Ahnung. Aber wir hatten ein Ortsnetz in Indonesien.

Um 1980 bekam jede Dienststelle der Telekom einen richtigen Computer. Natürlich jeder mit einem anderen Betriebssystem und anderen Diskettengrößen. Nur keiner konnte so ein scheiß Ding bedienen. Meine Glanzleistung war ein einfaches Gitternetz auf dem Bildschirm. Marktforschunsguru Güllner war beim Einwohnermeldeamt der Stadt Köln, dann plötzlich bei der Feuerwehr (Beförderung)

Ich nahm an einem PC-Kurs teil, ich >40, die Mitschüler~10.

Jetzt nimmt der IT-Pakt Fahrt auf. Nur:

Wer baut die Sende- und Empfangsmasten? Auch beim Förster im Silberwald?

Wer unterrichtet die Lehrer?

2

Donnerstag, 21. Februar 2019, 00:41

Als ich vor vielen Jahren an einem Elterntag teilnahm, fragte ich ganz harmlos: "Haben Sie eigentlich ein Sprachlabor?" Freudige Antwort: "Ja. Haben Sie Ahnung davon?" Nee, hatte ich nicht.

Was nützt Technik, wenn sie niemand bedienen kann?

Hat einer von zahllosen Politikern, die jetzt darüber entscheiden, auch nur die geringste Ahnung, wie das funktioniert und was das kostet?

3

Donnerstag, 21. Februar 2019, 00:53

Solange Bundestagsabgeordnete nicht in der Lage sind, elektronisch abzustimmen, glaube ich nix mehr.

Nur noch an das Christkind und den Klapperstorch.

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