Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Staedter Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

21

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 22:58

Dann eben das

22

Freitag, 24. Oktober 2014, 11:44

irgendwo habe ich das gelesen
Das hast Du nicht irgendwo gelesen, das hast Du in meinen damaligen Beitrag hinein interpretiert. Dass es falsch war, habe ich Dir aber auch schon seinerzeit geantwortet.

Kurz & knapp: wegen eines "Kunstfehlers" bei einer Mandel-OP in Kindertagen kämpft er seitdem mit einer Gleichgewichtsstörung, wie es um seine damalige Sehstärke bestellt war, weiß ich nicht. Brillenträger war er schon im Vorschulalter, bei den OP's 1993 war das von (plus oder minus, keine Ahnung) 20 Dioptrien die Rede. Vom Gewicht der dicken Brillengläser ist die Nase heute noch leicht deformiert.

Mein alter Herr wurde im August 1944 mit 17 Jahren samt kompletter (Jungen-)Klasse einberufen. Dieser Knirps mit miserablem Sehvermögen und der Unfähigkeit gesegnet, geradeaus zu gehen (eine ekelhafte Kombination obendrein, wer sich damit auskennt) landete somit in Uniform. Aber wozu sollte er denn eingesetzt werden? Immerhin retteten im diese Behinderungen wohl sein Leben: er landete als Wachtposten in einem Gefangenenlager.

Und hier, checkmate, beginnt Deine Fehlinterpretation: neben diesem Wehrmachtslage für Kriegsgefangene befand sich eines der Konzentrationslager. Die Wehrmachtsangehörigen registrierten sehr wohl, dass im KZ andere Sitten herrschten, Fragen und Diskussionen wurden aber mit dem Hinweis auf die dort inhaftierten "Volksschädlinge" abgewürgt. Was den jungen Rekruten zu jener Zeit und nach entsprechender Vor"bildung" eingängig erschien und nicht weiter verfolgt wurde.

Ich habe das seinerzeit in einem Beitrag erwähnt, weil da einmal mehr ein mit der Gnade der späten Geburt gesegneter Klugscheißer, dessen alleinige Quellen offenkundig die allabendlichen "Adolf-Soaps" auf N24 o. ä. sind, wieder einmal in Frage stellte, wie man denn angeblich so "gar nichts habe wissen können"; mithin sei Jeder Schuld. Meine Kritik ging (und geht) dahin, dass aus unserer heutigen Sichtweise, da wir Zugriff auf eine Unzahl auch ausländischer Programme und, ganz nebenbei, auch ein Internet haben, gar kein Vergleich mit einem indoktrinären System möglich ist, das zudem auch die Medien gleichgeschaltet hatte.

Ja, Papa hat spätestens seit diesen "Nachbarn" etwas "gewusst'". Die Verarbeitung aufgrund des lebenslang Erlernten wie auch - weiter gedacht - die Möglichkeit einer evtl. Einflussnahme dagegen stehen auf einem völlig anderen Blatt.

Am Rande: am 6. Mai 1945 setzte man auch Daddy in Marsch Richtung Ostfront. Man habe ich auf diesem Wege nur verkrochen, erzählte er, und sei möglichst jeder Uniform aus dem Wege gegangen. Dass der Krieg bereit beendet war, während sich der Trupp immer noch ostwärts bewegte, erfuhr die Truppe so erst am 11. Mai. So weit zum "hätte man doch wissen müssen".
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

23

Freitag, 24. Oktober 2014, 13:21

Ja, Papa hat spätestens seit diesen "Nachbarn" etwas "gewusst'".


Toll! Und was hätte er als Einzelner tun können???

Roosevelt und Papst Pius XII. "wussten" auch was!

Das KZ war aber kein Vernichtungslager, oder?

Mich stören diese Einheitsbezeichnungen. Dachau war ein KZ (Prof. Eugen Kogon), Auschwitz ein Vernichtungslager, Theresienstadt ("der Führer schenkt den Juden eine Stadt")ein Vorzeige-KZ, das von Zeit zu Zeit "ausgedünnt" werden musste. Die Amis wussten nichts.

Ob mein Vater (damals 50 und Pg [Pech gehabt]) etwas wusste oder ahnte, weiß ich nicht. Wahrscheinlich hat er mitgekriegt, dass Juden aus Deutschland verschwanden (Ausland, Palästina), ich (damals 10) wusste nichts. Die Jüdin Deutschcron hat ein Buch darüber geschrieben, bis 1936 (?) konnten Juden noch Auslandsreisen machen, ihr Vater konnte sich nach England absetzen. Deutschcron hat den Krieg überlebt.

Gefangenenlager: Von Heinrich Böll weiß ich, dass Gefangene oft bei Bauern oder in der Industrie eingesetzt wurden (sogar Russen). In Neheim-Hüsten ist bei der Torpedierung der Möhnetalsperre ein ganzes Russenlager (Lampenindustrie) abgesoffen.

Es ist müßig, über die damalige Zeit zu spekulieren. Was wusste der Attentäter Elser? Ich empfehle das Buch und das Video "Feuersturm" von Herman Wouk.



Hitlers "mein Kampf" hat doch keiner gelesen, das stand nur repräsentativ in den Wohnzimmern. Laut Protokoll der Wannseekonferenz (habe ich auch) wurden Juden offiziell "evakuiert".

24

Freitag, 24. Oktober 2014, 13:31

Das hast Du nicht irgendwo gelesen,

Den Beitrag musste ich doch erst bei den Stadtmenschen mühsam suchen.



Der verschwindet auch am 30.11.



Scheiß-Löscherei!!!

25

Freitag, 24. Oktober 2014, 13:43

Das hast Du nicht irgendwo gelesen,

Den Beitrag musste ich doch erst bei den Stadtmenschen mühsam suchen.



Der verschwindet auch am 30.11.



Scheiß-Löschere
Scheiß Technik! Hatte aus einem anderen Kommentar etwas markiert und zum Zitieren ausgewählt, aber egal, was ich versuche - es wird was aus einem anderen Kommentar zitiert. ?(

26

Freitag, 24. Oktober 2014, 13:57

Ja, ja ....
Aha!
Toll! Und was hätte er als Einzelner tun können???


Diese Haltung geht mir auf die Nerven, denn es ist die Haltung eines Opferlammes. Was hätte man tun können? Man hätte sich verstecken können, rechtzeitig abhauen, sich rechtzeitig dem Widerstand anschließen u.s.w. Da in unserer Familie wohl ein aufmüpfiges Gen vererbt wird, waren meine Großeltern natürlich im Widerstand. Deshalb bin ich stolz auf sie. <3

Ein weiteres Problem, von wegen "haben wir nicht gewusst". In einer etwas schrägen Art und Weise stimmt das sogar. Was macht der Mensch, preußisch autoritätshörig geprägt, mit den Informationen, die ihm Autoritäten zukommen lassen? Er wird sie nicht anzweifeln, geschweige denn ihnen widersprechen. Zu der Zeit gab es keine alternativen Medien mit großer Streuung, wie heute via Internet. Was damals abging, war ganz normal. Und auch heute könnte das wieder passieren.

Die ständige Hetze der Medien gegen Muslime, Rentner, Arbeitslose oder was und wen auch immer - eigentlich sollte niemand mehr Zeitungen kaufen. Auch dies wäre ein Protest. Aber nö, das ist alles ganz normal. Wenn man dann irgendwann die Muslime in seltsame Camps steckt, werden die meisten Bürger glauben dies sei notwendig, da auch diese Propaganda wirken wird.

27

Freitag, 24. Oktober 2014, 15:40

Das ist wie das Leben in der DDR. Wer hat gewusst, was getan oder sich angepasst?

Wer in den Widerstand geht, riskiert nicht nur sein eigenes Leben (Karriere), sondern auch das seiner Familie.



Anpassen ist immer besser.

Wer unternimmt denn heute etwas gegen die NSA und unsere Geheimdienste???

"Nur nicht auffallen - weder positiv, noch negativ, war in meinem Studium die Devise.



Wir sind ein Volk von Mitläufern, unter dem Kaiser, unter den Nazis und heute.

28

Freitag, 24. Oktober 2014, 16:09

Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

29

Freitag, 24. Oktober 2014, 18:52

Haha - "Aha!" heißt dort nur, dass das gewünschte Zitat endlich erschienen ist - neben den unerwünschten, durch "Jaja" ersetzen. ;)

30

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:03

Wir sind ein Volk von Mitläufern, unter dem Kaiser, unter den Nazis und heute.
Letztendlich werden wir auch so erzogen - vor allendingen - was sollen bloß die Nachbarn denken. Viel zu viele Eltern tun sich schwer, zu 100% hinter ihren Kindern zu stehen. Der Eindruck den andere vom Nachwuchs haben, ist wichtiger. Da wird verglichen und gemäkelt, bis sich das Selbstbewusstsein des Sprösslings komplett eingepinkelt hat. Wie sollen solche Menschen, von denen es insbesondere in den sozial besser gestellten Kreisen so viele gibt, die Stärke aufbringen dort auszubrechen? Karriere und Benz vor der Tür sind wichtiger. Dort auszubrechen bedeutet nicht selten Verlust von Eltern und Erbteil.

32

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:25


Das KZ war aber kein Vernichtungslager, oder?
Keinen blassen Schimmer. Hatte Daddy vor ein paar Minuten am Telefon (mein täglicher "Kontrollanruf") und habe ihn darauf angesprochen. Er kann nicht mal sagen, wo man ihn damals hin verfrachtet hatte. Da sei ein Marschbefehl der Art gekommen, er habe sich dem Sammeltransport zu folgendem Verband zu begeben und mehr als an den Weg zum Bahnhof, wo es denn nächtens durch ein verdunkeltes Land wer weiß wohin ging, hat er nicht in seiner Erinnerung. Tagsüber habe man sich wegen "Fliegergefahr" in die Büsche geschlagen. Es habe alles irgendwie gleich ausgesehen, und aus dem Lager mit einer Nummer Was-weiß-ich ist er bis zum Weitertransport an die Ostfront nie heraus gekommen. Also leider keine weitere Info, sorry.

Aaaaber: zum Thema "nix wissen" hätte ich vor Jahren mit einem mittleren Erdbeben in der Öffentlichkeit gerechnet: es ist bekannt, dass der traurige Tages"rekord" des Vernichtunglagers Auschwitz-Birkenau bei über 14.000 verbrannten Menschen lag. Rudolf Höß, der Lagerkommandant, sei angeblich einem Tobsuchtsanfall nahe gewesen, als er erfuhr, dass sich dieser Kapazitätsnachweis rein zufällig ergeben habe, weil dem das ungeplante Zusammentreffen mehrerer groß dimensionierter Transporte voraus ging. Der organisatorische Engpass war demnach ganz offenkundig in den Krematorien zu sehen.

Und dem stelle ich nun den Bericht in einer Illustrierten gegenüber - aber fragt mich bitte nicht, welche das war, wo und wann. Liegt schon eine ganze Zeit zurück - 20, 30 Jahre. Da wurden alte Aufnahmen der alliierten Luftwaffen abgebildet, die das Lager präzise und gestochen scharf abfotografiert zeigten - mit genauen Bezeichnungen Dessen, was man da vor sich habe. So waren auch die Krematorien als Solche gekennzeichnet.

Für mich hat damals die weiße Weste der "Befreier" ein paar sehr hässliche Flecken abbekommen. Angesichts der alliierten Luftüberlegenheit spätestens ab Mitte 1944 in Verbindung mit für die damaligen Verhältnisse überragenden Zielmarkierungstechniken hätte es doch ein Leichtes sein müssen, durch das Abzweigen nur geringer Kräfte für ein paar Punktzielbombardierungen die Krematorien in Schutt und Asche zu legen. Selbst, wenn (theoretisch) nach einem Tag die Scheißdinger wieder funktionsfähig gewesen wären, hätte das evtl. 10.000 Menschen das Leben gerettet.
Es gibt Dinge, da möchte man nur noch :puke:
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (24. Oktober 2014, 20:08)


33

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:29

ständige Hetze der Medien gegen Muslime
HILFE!!!

Welche Medien sind das denn?? Liest Du etwa eine heimlich gedruckte Ausgabe des "Stürmer"?

Üblicherweise kannst Du Dir doch von straffällig gewordenen Muslimen den Kopf einschlagen lassen und musst der gängigen medialen Darstellung zufolge noch dankbar sein, für diese Begegnung nicht haftbar gemacht zu werden. ?(
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

34

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:35

Lieber Turm, ich verstehe deinen Kommentar nicht. Vor wie vielen Jahren hast Du den Fernseher weggeschmissen? Und auch das Radio? :P

Die Darstellung muslimischer Menschen hat sich komplett gedreht.

Aber "Stürmer" war gut. :D Gibt es das Ding noch - bzw. wird es noch verlegt?

35

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:41

hat sich komplett gedreht
Das sehe ich nicht so, sorry.

Mittlerweile kommt schon mal ein kritischer Ton durch, schon. Aber wenn es um Negativäußerungen um "Minderheiten", "Migranten" u. dgl. m. geht, kannst Du Gift darauf nehmen, dass "moderierte" Foren schon dafür sorgen, dass auch bei sachlich fundierter und im Einzelfall berechtigter Kritik statt eines angemessenen Sturms nur ein laues Lüftchen heraus kommt.

IS & Consorten mal ausgenommen.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

36

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:56

Da musst Du nicht sorry sein. ;) Wenn wir uns hier nur zustimmen, lernen wir nix neues.

Vielleicht sollten wir beide noch mal genau hin sehen und hinhören - mal sehen, was wir dann sehen und hören. Und ich werde mir mal Notizen machen. Ich bin leider mehr der Typ, der sich Gesamtzusammenhänge merkt, aber keine Details.

37

Freitag, 24. Oktober 2014, 20:04

aber keine Details.
Dann lies mal diesen Beitrag von Wolfgang Röhl:

Immer diese Jugendlichen!

22. Oktober 2014, 09:53 | Kategorien: Allgemein, Politik | Schlagworte:Berichterstattung, Hamburg, Hamburger Morgenpost, Raubüberfälle
„Jugendliche verprügeln Mann“. Was haben Lennart, Torsten, Max, Maik und Malte denn da wieder angestellt?

Das vergangene Wochenende war im Norden wunderschön, wettermäßig. „Und es war Sommer – Hamburg genoss rekordverdächtigen Traumtag“ jubelte die „Hamburger Morgenpost“ am 20. Oktober über ihre ganze Seite 7. Ein Foto zeigte Kerstin (28), Julia (27) und Christina (28), die mit Hund Lui „nach einer Partynacht die Herbstsonne am Elbstrand genießen“. War sonst noch was los an diesem Wochenende in der hanseatischen Spaß-Metropole? Nun ja, da gab es diese Marginalie, auf Seite 9 zwischen Lufthansa-Streik und Ebola gequetscht, Überschrift: „Jugendliche verprügeln Mann“. Was hatten Lennart, Torsten, Max, Maik und Malte denn da wieder angestellt?
In der Mopo las es sich wie folgt:

„Polizisten haben drei Jugendliche am Hauptbahnhof gefasst. Zwei 15-Jährige und ein 13-Jähriger hatten Sonnabend gegen 1 Uhr auf einen 43-Jährigen eingeprügelt und ihrem Opfer das Smartphone geklaut. Einer der 15-jährigen kam in U-Haft, der 13-Jährige wurde dem Jugendnotdienst übergeben. Ebenfalls in der Nacht zu Sonnabend überfielen zwei Jugendliche (15, 17) am Bahnhof Straßburger Straße nacheinander zwei Männer (22, 25). Fahnder konnten das Duo festnehmen.“

Quelle der Mopo-Notiz war eine Mitteilung der Hamburger Polizeipressestelle. Die stellte das tatkräftige Geschehen etwas genauer dar:
„Beamte der Polizeikommissariate 11 und 37 haben insgesamt fünf Verdächtige im Alter zwischen 13 und 17 Jahren vorläufig fest- bzw. in Gewahrsam genommen. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Fall 1. Ein 43-jähriger Geschädigter wurde gestern bei seiner Ankunft am Hauptbahnhof (Hmb.-St.Georg) von drei Jugendlichen angehalten, mit Fäusten traktiert und seines Smartphones beraubt. Zwei der Tatverdächtigen (beide 15) konnten von Zeugen festgehalten und den eintreffenden Polizisten übergeben werden. Der Dritte (13) wurde in Tatortnähe von Polizeibeamten des PK 11 gestellt und in Gewahrsam genommen. Das geraubte Smartphone konnte nicht mehr aufgefunden werden. Vermutlich wurde es auf der Flucht weggeworfen. Der Geschädigte wies im Gesicht blutende Verletzungen auf, sodass ein Rettungswagen verständigt wurde.
Das LKA 114 übernahm die weiteren Ermittlungen. Der aus Algerien stammende 13-Jährige wurde dem Kinder- und Jugendnotdienst überstellt. Einer der 15-jährigen Beschuldigten, aus Marokko stammend, wurde nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung mangels Haftgründen entlassen. Der zweite 15-Jährige, aus Algerien stammend, wurde einem Haftrichter zugeführt.

Fall 2. Ebenfalls in der Nacht zu gestern wurden am Bahnhof Straßburger Straße (Hmb.-Dulsberg) nacheinander zwei junge Männer (22, 25) von zwei Jugendlichen überfallen. Die Tatverdächtigen hielten zunächst den 22-Jährigen fest, schubsten und traten ihn. Die 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen forderten die Brille des Geschädigten. Als dieser sich weigerte, wurde er von dem 15-Jährigen in den ‚Schwitzkasten’ genommen, während der 17-Jährige nach ihm trat. Als Passanten hinzutraten, flüchteten die Täter auf den Bahnsteig. Fünfzehn Minuten später griffen die Jugendlichen hier einen 25-Jährigen mit Faustschlägen an und forderten die Herausgabe von Bargeld und Handy. Der Geschädigte konnte aus dem Bahnhof flüchten und traf hier auf die Polizeibeamten, die gerade die erste Tat aufnahmen. Im Rahmen einer Sofortfahndung konnten die Jugendlichen vorläufig festgenommen werden. Das LKA 153 übernahm die weiteren Ermittlungen. Während der 17-Jährige jede Aussage verweigerte, legte der 15-Jährige ein Teilgeständnis ab. Die beiden türkischen Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern übergeben. Haftgründe lagen nicht vor.“

Zwei Lehren aus den dargestellten Fällen. Erstens: Sollten auch Ihnen, liebe Hamburg-Besucher, am Hauptbahnhof mal Jugendliche aufs Maul hauen und sollten Sie hernach blutend in einer Ambulanz hocken und Ihr Smartphone vermissen, dann sollten Sie eines nicht vergessen: Das Teil wurde Ihnen nicht geraubt. Es wurde bloß, O-Ton Mopo, „geklaut“.

Zweitens: Sollte die Mopo in nicht allzu ferner Zukunft eingestellt werden, würde das in der Hansestadt kaum jemandem auffallen. Das einstmals auflagenstarke, einflussreiche Sozenblatt, heute eher Grünen, Chaoten und Graffitischmierern zugeneigt, siecht schon lange vor sich hin. Sollten die verbliebenen Redakteure auf dem Sozialamt landen, dann hat ihnen wohl irgendwer den Job geklaut. Als Täter in Betracht kämen die Leser.


Und mein Sohnemann berichtete vor einigen Monaten von zwei recht seltsamen Vorgängen, die in die gleiche Richtung zielten. Verkehrsunfälle, deren (Beinahe)zeuge er wurde und einer für derartige Umstände auffälligen Missachtung des Kölner Stadtanzeigers anheim fielen...
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

38

Freitag, 24. Oktober 2014, 20:17

Und ganz aktuell (auf seiner Facebook-Seite) folgender Beitrag von Dieter Nuhr:


Bin von Islamisten als "Hassprediger" angezeigt worden, weil ich den Koran richtig zitiert habe. Bitte um regelmäßige Besuche im Gefängnis! Neue Osnabrücker Zeitung holt ausschließlich Meinung bei den Islamisten ein und zeigt sich verständnisvoll. Die Frage ist: Braucht ein Land, das solche Zeitungen hat, überhaupt noch Islamisten?
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

39

Freitag, 24. Oktober 2014, 20:26

Satire, woll.

Diese ganzen Pappnasen, die sich als Koranversteher auftun. Von einem Iman weiß ich, dass man etwas Zeit mitbringen muss, wenn man sich damit befasst.

Aber was passiert - es werden einzelne Suren oder Zeilen aus dem Zusammenhang gerissen herausgestellt und so interpretiert, wie es die hasserfüllte Birne so braucht. Zu diesem Zweck werden im Zweifelsfall auch Sätze zerteilt und so wird aus dem Kontext "tu dies und Du schadest dem/den/der was auch immer" auf einmal "tu dies!!"

40

Freitag, 24. Oktober 2014, 20:43

es werden einzelne Suren oder Zeilen aus dem Zusammenhang gerissen herausgestellt
Gut und schön und richtig.

Aber genau auf solche Teil- und Fehlinterpretationen stützen sich auch die "Hassprediger" und religiösen Fanatiker.

Religion ist - fehlinterpretiert - seit jeher die Wurzel vieler Übel dieser Welt.




P. S.: gerade aus anderer Quelle erhalten: https://www.youtube.com/watch?v=KyIVCmdHERk#t=254

Mal ehrlich: wo ist auch nur eine Stelle, an der "gehetzt" wird oder so was???
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (24. Oktober 2014, 21:35)


Ähnliche Themen

Counter:

Hits heute: 161 | Hits gestern: 1 491 | Hits Tagesrekord: 44 306 | Hits gesamt: 5 469 382 | Klicks pro Tag: 7 998,54