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berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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41

Samstag, 24. Januar 2015, 08:03

wie geht es weiter mit Pediga?

Ich war und bin kein Fan von Lutz Bachmann. Er war ein schlechtes Aushängeschild. Aber Zehntausende auf die Straße zu bringen, das ist schon eine Leistung.

Nun also ohne ihn! 12 kleine Negerlein ... 11 kleine Negerlein ... Wer sind diese Elf? Was wollen sie? Europa retten? Mit Abendspaziergängen?

Sie müssen eine Partei gründen. 8 Prozent auf Anhieb plus 50 % Nichtwähler traue ich ihnen zu. Oertel als Bundeskanzlerin???



Ich weiß zu wenig. Aber ich vermute mal, dass sie sich mit internen Querelen selbst erledigen.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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42

Samstag, 24. Januar 2015, 13:22

beim Makler


berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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43

Sonntag, 25. Januar 2015, 20:18


44

Montag, 26. Januar 2015, 15:27

Stellungnahme der "Gegenseite" - die Fronten sind verhärtet.

Den Nerv getroffen

von Thorsten Hinz

Zeitungen im Altpapier: Der Vorwurf „Lügenpresse“ sitzt Foto: picture alliance / JOKER

DasWort wirkt wie ein Donnerhall: Lügenpresse! Den Journalisten der
etablierten Medien treibt es die Zornesröte und auch Angstschweiß ins
Gesicht. Eine „unabhängige Jury“ aus Sprachwissenschaftlern hat es zum
„Unwort des Jahres“ erklärt, weil es „bereits im Ersten Weltkrieg ein
zentraler Kampfbegriff“ gewesen sei und „auch den Nationalsozialisten
zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien“ gedient habe. Ja. Und
trotzdem ist die Entscheidung so falsch, wie ihre Begründung dumm ist.
Mit ihr demonstrieren die Experten, daß sie demselben ideologischen
Überbau angehören wie die kritisierten Medien.

Das Wort „Lügenpresse“ war der Versuch des kaiserlichen Deutschland,
sich der übermächtigen – und tatsächlichen – Lügenkampagne seiner
Kriegsgegner zu erwehren. Der Begriff verknappte einen unbestreitbaren
Sachverhalt, er war (und ist) bildhaft, einprägsam und ein Signal zur
Attacke. Kein Wunder, daß auch Nationalsozialisten ihn für ihren Zweck
benutzten.


„Lügenpresse“ ebenso legitim wie „Eiserner Vorhang“

Ein Schicksal, das auch den „Eisernen Vorhang“ ereilte, der ebenfalls
im Ersten Weltkrieg kreiert wurde. Joseph Goebbels holte ihn im Februar
1945 hervor, um die Westmächte vor einer bedingungslosen Kapitulation
Deutschlands zu warnen. Mitten durch Europa würde ein „Eiserner Vorhang“
niedergehen, hinter dem Stalin sein Schreckensregime ausbreitete.

Der Gebrauch durch den Meisterdemagogen hielt Winston Churchill nicht
davon ab, nur ein Jahr später den Begriff in seine Fulton-Rede
aufzunehmen, in der er zum Kampf gegen die kommunistische
Herausforderung aufrief. Kein vernünftiger Mensch bezweifelt die
Berechtigung des Appells und des dramatischen Bildes. Bis heute gehört
der „Eiserne Vorhang“ zum Bestand des politisch-historischen Vokabulars.
Genauso unbefangen kann man das Wort „Lügenpresse“ benutzen. Es gibt
kein besseres, um die aktuelle Praxis und Verfaßtheit der Medien auf den
Punkt zu bringen.


Friedliche Proteste werden zu „Aufmärschen“

Es geht nicht um die unvermeidlichen Fehler, die unter Zeit- und
Konkurrenzdruck, aus Unachtsamkeit oder Flüchtigkeit passieren. Gemeint
sind bewußt falsche Aussagen, die auf Täuschung der Adressaten angelegt
sind, sowie die Unterschlagung relevanter Informationen und
Zusammenhänge, die suggestiven Benennungen, Insinuationen und andere
subtile Varianten der Unwahrheit.

Überhaupt nicht subtil, sondern grobschlächtig lügt und hetzt die FAZ,
wenn sie einen Herausgeber-Kommentar veröffentlicht und eine Karikatur
auf ihre Onlineseite stellt, die eine Verwandtschaft zwischen den
islamistischen Mördern in Paris und den Demonstranten in Dresden
behaupten. Gelogen wird, wenn friedliche Proteste als „Aufmarsch“
bezeichnet und damit Assoziationen zu militanten Formationen bis hin zur
SA hergestellt werden.


Liebedienerische Interviews an der Grenze zur Lüge

Die Lüge wird verdoppelt, wenn gleichzeitig gewalttätige Autonome zu
„Aktivisten“ oder „Gegendemonstranten“ geadelt werden. Die Medien machen
sich zum Werkzeug der Lüge, wenn sie scheinbar neutral den türkischen
Ministerpräsidenten zitieren, der Bürgerproteste in Deutschland mit dem
„Islamischen Staat“ gleichsetzt. Oder wenn sie wie auf Kommando die
unwahrscheinliche Erkenntnis verbreiten, daß „Migranten“ pauschal die
deutschen Sozialkassen auffüllten. Oder wenn sie Euro-Kritiker als
„Europa-Feinde“ diffamieren.

Der Chefredakteur der Zeit, Giovanni di Lorenzo, der sich
auf der Titelseite „gegen das Naziwort der ‘Lügenpresse’ scharf“
verwahrt, breitet im Wirtschaftsteil auf drei Seiten ein
liebedienerisches Interview mit EZB-Chef Mario Draghi aus und garniert
es mit zehn Fotos, was an den Personenkult um die ehemaligen
kommunistischen Staatslenker erinnert. Durch die Mitarbeit an der
Propagandainszenierung der Macht hat er sich zumindest in den
Grenzbereich zur Lügenpresse begeben.


Lügen als organisierte Manipulationen

Die „Lügen“ sind, wie gesagt, keine zufälligen oder individuellen
Entgleisungen, sondern organisierte Manipulationen, die sich zu einem
politisch-ideologischen Programm fügen, das sich mit den Stichworten:
Globalismus, Multikulturalismus, Genderismus und Treue zur Pax
Americana, grob umreißen läßt. Jenseits seiner Alternativlosigkeit, wird
ständig behauptet, beginne die braune Zone.

Die Unterschiede zwischen bürgerlich und linksalternativ, konservativ
oder liberal, auf die die Presseorgane früher großen Wert legten, sind
darüber so gut wie verschwunden. Das liegt zum Teil am weltanschaulichen
Gleichklang der Journalisten, an der ähnlichen Konditionierung ihres
Bewußtseins. Zudem werden vor allem die Online-Medien von einem
professionellen Prekariat betrieben, das sich erhöht, indem es andere
herabsetzt, und das gar nicht anders kann, als am System mitzuwerkeln.
Manche möchten wohl, dürfen aber nicht. Die Medien befinden sich in der
Hand weniger großer Konzerne, die untereinander, international und mit
Strategie- und Lobbygruppen vernetzt sind. Für den einzelnen bleibt da
wenig Spielraum.


„Die Lüge ist nicht Feigheit, wie im Menschen, sondern Herrschaft“

Gegen diese geballte Macht wehren sich die „Lügenpresse“-Rufer in dem
bewußten oder unbewußten Wunsch, „in der Wahrheit zu leben“ (Václav
Havel). Dieser Wunsch geht über das Politische hinaus. Es geht darum,
einen Rest persönlicher Autonomie vor dem organisierten Irresein zu
retten. Denn, so schreibt Arnold Gehlen:

„Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen
zwingt, in ihm zu leben. (…) Der Teufel ist nicht der Töter, er ist
Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit
ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten
Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der
Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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45

Mittwoch, 28. Januar 2015, 20:14

Führungsstreit bei Pegida: Erst wirft Gründer Bachmann das Handtuch, nun seine Nachfolgerin Kathrin Oertel und weitere Mitglieder. Ein Grund sollen Anfeindungen sein. Zudem wurde die Kundgebung am kommenden Montag abgesagt.



(KStA)



Ich habe es geahnt. Pediga erledigt sich selbst.

46

Mittwoch, 28. Januar 2015, 20:26

Pediga schafft sich ab. (Sarazzin)



Anfeindungen? Gelobt sei, was hart macht.

47

Mittwoch, 28. Januar 2015, 22:44

Pediga schafft sich ab.



Dann eben nicht. Es ging vorher, es geht auch nachher.



Eine Chance wurde vertan.

Das Foto war nicht rassistisch, sondern läpsch.

Ich halte mir einen Kamm unter die Nase, kämme mir die Haare in die Stirn; deshalb bin ich kein Hitler, noch nicht mal ein Sympathisant.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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48

Freitag, 30. Januar 2015, 12:16

Pediga sucht Ausländer für Vorstand

Wer organisiert eigentlich die Gegendemonstrationen?

Vielleicht könnte man sich zusammentun. Die Zersplitterung ist doch blöd. Gemeinsam ist man noch stärker.

Klaus Kelle

unregistriert

49

Dienstag, 14. April 2015, 14:18

“Die üblichen Rassisten und Fremdenfeinde”

Pegida ist nicht meine Sache. Vieles, was dort verkündet wird, ist mir zu platt, zu undifferenziert. “Volksverräter”, “Lügenpresse”, “Putin hilf!” – das ist nicht meine Welt, und das wird sie auch nie sein. Eigentlich interessiert mich an diesen Veranstaltungen nur ein Aspekt: dass sie stattfinden dürfen. In einem freien Land soll jeder öffentlich sagen können, was er oder sie denkt. Das unterscheidet uns von den unfreien Gesellschaften, die es rund um den Erdball zuhauf gibt. Und die Dresdener Demos finden ja statt, so wie gestern wieder mit dem Niederländer Geert Wilders, ein beinharter Islam-Kritiker. Nun höre ich eben im öffentlich-rechtlichen Grundversorger WDR 2 einen “Korrespondentenbericht”, der mir die Nackenhaare hochtreibt. Pegida sei praktisch auf dem absteigenden Ast, höre ich da, weil ja “nur noch” 10.000 Teilnehmer gekommen sind. Hä? Vor ein paar Tagen zogen hier und da eine Handvoll Altlinke durch die Straßen und stellten nochmal die einst machtvollen “Ostermärsche” pantomimisch dar. Das war überall in den Medien ein wichtiges Thema, in den Nachrichten der Fernsehsender – toll, die Ostermarschierer sind wieder unterwegs. In Bezug zu dem, was da wirklich stattgefunden hat, war Pegida gestern geradezu ein gewaltiger Aufmarsch. Und wer ist da aufmarschiert? Der WDR-“Korrespondent” wusste es genau, hat wohl quasi mit allen 10.000 Leuten mal kurz geredet. Seine “Analyse”: “Ein Drittel gehörte zum harten rechten Rand”. Und: “Der Rest waren die üblichen Rassisten und Fremdenfeinde.” Eine steile These, nicht von Linken-Kipping oder antifa, sondern vom “Korrespondenten” des WDR. Lieber Herr Kollege, könnten nicht auch ein paar Menschen dabei gewesen sein, die sich Sorgen machen, ob Deutschland die Aufnahme eine Rekordzahl an Flüchtlingen bewältigen kann? Oder gab es vielleicht ein paar Leute, die Angst vor dem Islam haben? Waren vielleicht auch Schaulustige dabei, die einfach mal sehen und hören wollten, was der Wilders so für einer ist? Nein, alles “harter rechter Rand” und “die üblichen Rassisten und Fremdenfeinde”. Ich rege mich schon lange nicht mehr über politische Agitation und Einseitigkeit in öffentlich-rechtlichen Medien auf. Der Mensch gewöhnt sich an fast alles. Aber ich würde mir wünschen, dass wenigstens in der Berichterstattung korrekt und vorurteilsfrei gearbeitet wird. Lasst sie anschließend kommentieren, was sie wollen, aber wenigstens Nachrichten und Berichte sollten sachlich sein. Das wäre schön.
http://denken-erwuenscht.com/die-ueblichen-rassisten-und-fremdenfeinde/

50

Dienstag, 14. April 2015, 14:44

Ach ja, heutzutage ist doch alles Mögliche Rechts. Das zieht halt. Was soll es. Der wahre Hintergrund der großen Pegida Aufmärsche - nämlich ein enormer Bildungsmangel - darf nun mal leider nicht thematisiert werden. :schmoll:

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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51

Dienstag, 14. April 2015, 18:10

was will Pediga???



Ich lese sehr viel vom Grundgesetz. Ist das auch strafbar???

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