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berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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1

Samstag, 13. Dezember 2014, 10:26

PEDIGA

Ich wusste nicht, was PEDIGA ist.
Also habe ich gegoogelt.

In einem Cafe in Dresden sitzen 3 Bürger. Auf dem Tisch eine Schale mit 20 Keksen.

Der Neonazi frisst 19 Stück und sagt zu dem Dritten: "Pass auf den Asi auf! Der will dir den letzten Keks klauen."

2

Samstag, 13. Dezember 2014, 12:57

Etwas hintenrum erklärt, aber richtig.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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3

Sonntag, 14. Dezember 2014, 14:26

PEDIGA war auch das Thema des Presseclubs und wird heute Abend das Thema bei Jauch sein.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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4

Montag, 15. Dezember 2014, 00:02

Die Sendung bei Jauch war HOCHINTERESSANT. Diese Runde würde ich mir als Regierungsmannschaft wünschen.

Ich habe das Gefühl, wir leben in Großen Zeiten: Die Demokratie wird neu erfunden. Das Volk geht (wieder) auf die Straße, Snowden erhält den Friedenspreis.

Ich wähle Lucke.

5

Montag, 15. Dezember 2014, 20:32

Die AFD hat doch auch für Sanktionen gegen Russland gestimmt. Auch nur Populistenclowns. :thumbdown:


Und diese Islamisierungswarner sind nix als dumme Faschistenärsche. Die tatsächliche Menge derer, welche die islamische Religion vollziehen, ist im Vergleich zur gesamten Migrantenanzahl eher klein. Die Anzahl derer, die radikale Ansichten haben, sind verschwindend wenige. Daraus ein Bedrohungsszenarium zu stricken, ist schon bösartig. Ich schäme mich, für diese Deppen.

6

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 10:39

Auch zu diesem Thema mal ein anderer Standpunkt. Leider hat der Autor nur seine Initialen (oe?) preis gegeben. Aber im Gegesatz zu manch geradezu hysterischer Stellungnahme von Medien und "Politik" immerhin der dankenswerte Versuch einer halbwegs neutralen Beurteilung. Schlimm genug, wenn man schon dafür dankbar sein muss...


Umstrittener Protest gegen Islamisierung

Ein Phänomen namens PEGIDA

16. Dezember 2014, 03:29


Foto: Torsten Oelsner
PEGIDA-Demonstration in Dresden am 15. Dezember 2014.


Politiker und Journalisten schließen die Reihen: PEGIDA
gilt als nicht satisfaktionsfähig. Doch bei näherem Hinsehen zeigt sich:
Der Abstand zwischen Politikern und Bevölkerung ist größer geworden.


Am Montag haben 15.000 Bürger in Dresden gegen die Islamisierung des
Abendlandes demonstriert – ein Umstand, der zahlreiche Politiker und
professionelle Beobachter kopfstehen lässt. Waren es am vorangegangenen
Montag, bei der achten Ausgabe der PEGIDA-Demonstration, »nur« 10.000
gewesen, sprengte die neunte jedes bis dahin vorstellbare Maß. Erst
10.000, dann 15.000 Teilnehmer, das sind Zahlen, die das politische
Establishment in Aufregung versetzt haben.

In gewisser Weise ist die Aufregung verständlich. Denn was sich vor
allem in Dresden abspielt, ist bemerkenswert: Ohne viel Werbung zu
machen, hat PEDIGA-Initiator Lutz Bachmann immer mehr Menschen
versammelt, die sein Anliegen teilen. Sie ziehen seit Wochen jeden
Montag durch Dresden, um es zu Gehör zu bringen. Und plötzlich waren es
tausende, jedenfalls so viele, um die Aufmerksamkeit einer breiteren
Öffentlichkeit zu erregen. Dass es letzten Montag so viele
wurden, liegt mit Sicherheit auch an den zahlreichen Wortmeldungen, die,
obschon in der Regel gegen PEGIDA gerichtet, eine Werbung für die
Veranstaltung war, wie der Veranstalter sie sich nicht anders wünschen
konnte.


Politiker über PEGIDA: starker Tobak

Was Politiker über PEGIDA sagten, war starker Tobak.
SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi sagte: »Sie vergiften das politische
Klima und schüren Hass.« Man betreibe »ein gefährliches Spiel mit
fremdenfeindlichen Ressentiments und tumben Vorurteilen«. Ähnlich harsch
das Urteil von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD): Er sprach von
einer »Schande für Deutschland«. Die Demonstrationen könnten eine »neue
Eskalationsstufe der Agitation gegen Zuwanderer und Flüchtlinge« in Gang
setzen. Man müsse ein »breites Gegenbündnis der gesamten
Zivilgesellschaft und aller politischen Parteien« schmieden, damit die
»Menschen mit einer klaren Affinität zur Ausländerfeindlichkeit auf die
Straße«, die er »widerwärtig und abscheulich« finde, »entlarvt« würden.
Die Kanzlerin verwies auf das Recht zu demonstrieren, schränkte aber
ein, hier sei »kein Platz für Hetze und Verleumdung von Menschen, die
aus anderen Ländern zu uns kommen«. Konzilianter im Ton war da schon der
Bundespräsident, der dazu aufrief, »Chaoten und Strömungen, die wenig
hilfreich sind«, einfach nicht zu beachten.

In dem Chor der aufgeregten Stimmen waren und sind allerdings auch
solche zu vernehmen, die abwägen. So versuchte sich etwa
Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) in der Ehrenrettung der
Teilnehmer, indem er sie als Verirrte charakterisierte: »Diejenigen
Bürger, die nicht wirklich begreifen wollen oder begreifen können, was
sie da tun, wofür sie sich missbrauchen lassen, auf die muss man
zugehen«. Ähnlich hatte schon Merkel versucht, einen Keil zwischen die
Initiatoren um Lutz Bachmann und die Demonstranten zu treiben, denn sie
ließ sich mit der sorgenvollen Mahnung an Max Mustermann vernehmen,
»dass er nicht von den Initiatoren einer solcher Veranstaltung
instrumentalisiert wird«.

Ein Mann mit Vergangenheit

In der Tat bietet der Lebenslauf des Organisators Raum für Angriffe,
und vermutlich zielen Thierse und Merkel auf seine Person ab. Lutz
Bachmann hat jedenfalls keine weiße Weste. Zu seinem Strafregister hat
er selbst gesagt: »Ich bin wegen Eigentumsdelikten, Schwarzfahren und –
allerdings eine ernste Sache – in Verbindung mit Betäubungsmitteln in
Erscheinung getreten.« Dass er mehrfach eingebrochen ist, sich der
Justiz durch Flucht nach Südafrika entzogen hat, drei Jahre im Gefängnis
saß und keinen Unterhalt für seinen Sohn zahlt, muss noch hinzugefügt
werden. Bachmann weiß, dass er nicht das ideale Aushängeschild für eine
politische Bewegung ist. Er gibt zu: »Ich bin austauschbar. Und wenn es
besser für unsere Sache ist, trete ich auch gern zurück aus dem
ungewollten Rampenlicht. An dem Zielen von PEGIDA und den Bürgern wird
das nichts ändern.«

Ziele? Hier setzt eine dritte Ebene der Kritik an. Die Strategie
heißt: Leugnen, dass es Probleme gibt. So sagte Bundesinnenminister
Thomas de Maizière (CDU): »Es droht keine Islamisierung der ganzen
deutschen Gesellschaft.« Entsprechend versucht eine Heerschar von
Politikern und Experten zu erklären, warum PEGIDA ins Leere laufen muss.
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt folgerte deshalb
auch, dass die Bundesregierung »eine Aufklärungskampagne starten« und
»AfD und Pegida nicht das Feld überlassen« dürfe.

Dass der Anteil der Muslime in Sachsen deutlich geringer ist als in
anderen Teilen der Republik, ist bekannt. Dass das keine Rolle dabei
spielt, was die Sachsen empfinden, wird verschwiegen. Ob Westfale,
Württemberger oder Sachse – alle befinden sich in einem gemeinsamen
Kommunikationsraum, in dem über bestimmte Themen diskutiert wird, auch
wenn man nicht unmittelbar betroffen ist. Und Themen, über die es sich
zu diskutieren lohnt, auch unter der Überschrift »Islamisierung«, gibt
es zuhauf. Es sind ja vor allem die kleinen, unscheinbaren Meldungen in
der Zeitung oder die beiläufigen Erfahrungen und Beobachtungen, die man
im Alltag macht, die davon zeugen, dass sich die deutsche Gesellschaft
gerade im Wandel befindet. Wer sich zu PEGIDA hingezogen fühlt, der
spürt, dass Handlungsbedarf besteht, ohne vielleicht genau zu wissen, wo
man anzusetzen hat. Nur eins ist klar: Mit dem Islam hat das alles sehr
wohl zu tun.

Das 19-Punkte-Programm

Aber was will PEGIDA nun eigentlich erreichen? Liest man sich das 19-Punkte-Programm
durch, das kürzlich veröffentlicht wurde, dann fallen zwei Dinge auf:
Erstens lässt sich kaum etwas gegen die einzelnen Forderungen einwenden,
wenn man sich als Demokrat und Freund des Rechtsstaats versteht.
Verfassungstreuer geht es kaum noch. Dass manche Forderungen eigenartig
klingen, liegt daran, dass der Zeitgeist nicht in Richtung Demokratie
und Rechtsstaat weht. Man ist »FÜR die Ausschöpfung und Umsetzung der
vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung« (8.), »FÜR die
Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten«
(1.) und »FÜR die Aufstockung der Mittel für die Polizei und GEGEN den
Stellenabbau bei selbiger!« (7.) Über diese Forderungen könnte man
zumindest diskutieren.

Wie nun »eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen
Asylbewerbern und Migranten« (9.) aussehen sollte oder »die Erhaltung
und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur«
(13.) vonstattengehen sollte, sei dahingestellt. Und warum sich PEGIDA
»FÜR sexuelle Selbstbestimmung« (12.) und »GEGEN dieses wahnwitzige
›Gender Mainstreaming‹« (17.) wendet, erschließt sich nicht wirklich.
Aber abgesehen von diesen Unschärfen wird man nicht behaupten können,
dass PEGIDA verfassungsfeindlich, nazistisch oder fremdenfeindlich ist.
Es sind wohl eher die Koordinaten, die verschoben sind, die bei den
einschlägig bekannten Politikern, Journalisten und »Experten« die
Beißreflexe auslösen.

Wie sich PEGIDA weiterentwickeln wird, weiß keiner. Es mag sein, dass
sich die Bewegung über Weihnachten totläuft. Es kann aber auch sein,
dass sie noch weiter geht und an Fahrt gewinnt. Doch was dann? Dass die
linken Parteien PEGIDA nicht in ihre Arme schließen werden, haben
führende Vertreter schon hinreichend kundgetan. Aus dem Unionslager
wurde zumindest Verständnis für die vermeintlich unbegründeten Sorgen
laut. Allein die AfD hat offensichtlich – nach anfänglichen Vorbehalten –
keine Berührungsängste. Die Frage ist bloß, ob und wie die Forderungen
von PEGIDA in den politischen Raum hinein – als schwer messbare Änderung
politischer Debatten oder in konkrete Handlungen oder Gesetzte – wirken
werden.

Zwei Symptome, ein Problem

Ansonsten ist es faszinierend zu beobachten, wie schnell der
politisch-mediale Komplex quasi die Reihen geschlossen und eine
Abwehrfront gegen PEGIDA aufgebaut hat. Auf dem Spiel steht natürlich
einiges; an die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock und
Hoyerswerda in den frühen neunziger Jahren hat Göring-Eckhardt nicht zu
Unrecht erinnert. Das heißt: Man hat Angst vor einer unkontrollierbaren
Dynamik, bei der Menschen zu Schaden kommen und das Ansehen Deutschlands
in der Welt sinkt. Aber PEGIDA ist offensichtlich ebenfalls peinlich
darum bemüht, nicht in dieses Fahrwasser zu geraten, worauf nicht nur
die 19 Punkte, sondern auch das Logo hinweisen.

Fest steht, dass sowohl PEGIDA als auch die Reaktionen darauf als zwei
Symptome desselben Problems verstanden werden können: der Entfremdung
des politischen Klasse von der Bevölkerung oder zumindest einem Teil von
ihr. Merkel mag sensationelle Umfragewerte genießen, doch ihre Partei
ist gut beraten, die nicht auf sich zu beziehen. Merkel kann sich
nämlich nur deshalb freuen, weil sie auf dem rechten Parteiflügel eine
riesige offene Flanke hat, ein Segment, das sich von der Union nicht
mehr vertreten fühlt – und nicht vertreten wird. Diese Menschen suchen
vielleicht eine neue Partei – die die AfD werden kann, wenn sie es noch
nicht ist – oder andere Ausdrucksformen für ihre Meinung. PEGIDA könnte
eine davon sein.


P. S.: "oe" hat sich geklärt: "Torsten Oelsner erlernte zu DDR-Zeiten den Beruf
eines Landmaschinenschlossers mit Abitur und arbeitete auch eine
zeitlang auf einer LPG in der Nähe von Dresden. Hier erlebte er die
Kommunalwahl vom 7. Mai 1989 und vor allem das Echo der "Arbeiterklasse"
in der LPG-Kantine am Tag nach der Wahl. Das ließ in ihm den Wunsch
reifen, doch nicht wie geplant Ökonomie zu studieren, sondern Journalist
zu werden. Allerdings nicht in diesem System. Deshalb studierte er erst
nach der Wende an der Universität Leipzig Journalistik und Geschichte.
Seitdem ist er vor allem in Sachsen als Journalist tätig. Lange Jahre
davon als Redakteur einer großen Regionalzeitung. Sein Blog beschäftigt
sich mit gesellschaftlich relevanten Themen im Schwerpunktbereich
Sachsen/Thüringen. Streifzüge in die Welt des Kinos, der Literatur und
Musik sind dabei nicht ausgeschlossen."
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

7

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 19:00

Ich finde es traurig, dass nicht wenigstens genau so viele Menschen gegen Kriege und Ausbeutung - also der Ursache der Massenfluchten - auf die Straße gehen. Das wäre nicht nur sinnvoll, sondern auch menschlich.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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8

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 07:02

Zitat Turm

Am Montag haben 15.000 Bürger in Dresden

In Dresden!!!

In Dresden haben Montagsdemos Tradition wie in Köln der Rosenmontagszug.



Dass Politiker und Presse nervös werden, ist klar. Mögliche (noch?) Konkurrenz! Früher war das einfach: CDU, SPD, FDP, heute CDU, CSU, SPD, FDP(?),Grüne, Linke, Piraten, Schill-Partei und und und.

@ Struppi

Die AfD hat sich nicht mit Pediga verbrüdert. Lucke hat bei Jauch sehr deutlich erklärt, die Politik und Presse solle mal zuhören und mitreden.

Ich wusste vor einer Woche noch nicht mal, was Pediga ist.

Der Anstieg? Hitler hat mit 7 angefangen, Wochen später waren es 100.000, ein Jahr später 30 Mio. 1936 stand sogar das Ausland KOMPLETT hinter Hitler.

Geschickte Organisation, gewaltige Worte und TATEN (die fehlen noch), so was zieht immer. Wir sind Wutbürger (geworden)!!!

Wer steckt hinter der Organisation? Der vorbestrafte Bachmann? Haha. Hitler war auch vorbestraft, vergessen?



Ich bin erst mal weder dafür, noch dagegen. Ich will mir erst mal ein Bild (wie Lucke) machen.

Die Wiedervereinigung fing auch so an. Mal sehen, wann Merkel abdanken muss.

9

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 15:33

Torsten Oelsner betreibt eine Website.

Dort aufgegabelt und ebefalls recht lesenswert: https://castorfiberalbicus.wordpress.com…ale-kernfusion/

Der Mann hat Recht: nicht PEGIDA oder wie die alle heißen ist/sind das Problem - wo ist eine wirklich freie (!) Presse???
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

10

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 17:27

wo ist eine wirklich freie (!) Presse???
hier!!!

11

Freitag, 19. Dezember 2014, 12:35

PEGIDA Interviews in voller Länge. Unbedingt Kotztüte bereit halten.


Und von wegen Islamisierung in Dresden. Anteil Muslimischer Bürger = 0.2% :rolleyes:

12

Freitag, 19. Dezember 2014, 15:29

PEGIDA Interviews in voller Länge.
Bei mir erscheint da Folgendes: "Leider konnte die von Ihnen angeforderte Seite nicht gefunden werden.
Sie haben eventuell einen veralteten Link verwendet oder die URL-Adresse
nicht korrekt eingegeben. Verwenden Sie die "Zurück"-Funktion Ihres
Browsers, um auf die Ursprungsseite zurück zu gelangen
." :nose:

Und am Rande: vor ca. 2 Wochen führte ein Bericht über Makler in "Panorama" zu erheblichem Ärger in der Branche. Gezeigt wurde das Interview mit einem Hamburger Makler, der - sehr zurückhaltend ausgedrückt - einen sehr unglücklichen Auftritt vor der Kamera hinlegte. Ob er nun einen kompletten Blackout hatte oder wirklich so dämlich ist, weiß ich nicht. Das endlos lange Schweigen des Mannes, in seriöser Berichterstattung wohl herausgeschnitten, wurde hier zum Aufhänger, um den Tenor "So sind die Makler!" ans Volk zu bringen. Ein Kollege schrieb daraufhin die Redaktion (auf deren Facebook-Seite, wo auch das Video verlinkt ist) mit Bitte um Aufklärung an, wieso denn nicht auch die Interviews, die Panorama anlässlich einer Fachtagung mit 15 (fünzehn!) Maklern zum gleichen Thema geführt hatte, gesendet worden seien. Es erfolgte darauf keine Antwort. Jedoch postete Panarama dann ein Video aus dem Jahr 1963 (!!). Ein alter Panorama-Beitrag. Überschrift: so unbeliebt waren Makler schon damals. Dass das Wohnraumvermittlungsgesetz von 1971 den aktuell kritisierten "Missstand" nicht nur fest verankert hat, sondern dies auch der BGH im Mai 2012 bestätigte, passte wohl nicht ins Konzept. Seriöse Berichterstattung?

Wir sind hier mitten im Thema "Vertrauensverlust der Medien", Struppi. Pegida o. ä. sind da m. E. gar nicht mal das eigentliche Problem, sondern vielmehr Auslöser der im Beitrag von T. Oelsner so genannten "Kernfusion": wer den Verdruss um Panorama als Betroffener miterlebt hat und weiß, das (mindestens) 15 weitere Kollegen interviewt wurden, diese aber keine Bühne erhielten, so sehe ich die (mögliche) Darstellung fehlgeleiteter Demonstrationsteilnehmer als u. U. sehr selektiv gewählt: die "Kernfusion" mag hier durchaus ihre Bestätigung finden... :(


Anteil Muslimischer Bürger = 0.2%
Mag sein. Was aber als absolute Zahl nichts über den tatsächlichen Einfluss aussagt, den diese (zumeist sicher friedlichen) Menschen über Medien, "Politik", Verbände und "Interessenvertreter" ausüben.

Unsere Deokratie ist zu einer Diktatur der Minderheiten degeneriert. Wie sonst sollte zu erklären sein, dass 0,2 % Muslime in der Bevölkerung einen so exorbitanten Anteil an der Berichterstattung der Medien generieren könnten? Was übrigens auch für andere Themen gilt. Ich denke da z. B. an die weltbewegende "Frauenquote"... :sofa:
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

13

Freitag, 19. Dezember 2014, 15:34

Ein alter Schulkamerad (den ich als strammen "Linken" und mit vielen Muslimen befreundet kenne), hat diesen Beitrag lobend erwähnt und hervor gehoben:
http://www.rolandtichy.de/tichys-einblic…men-der-medien/

Und wieder einmal die Medien... :huh:
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

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14

Sonntag, 21. Dezember 2014, 17:50

Eine NDR-Sendung hatte auf der Pegida-Kundgebung in Dresden einen vermeintlichen Demonstranten zu seinen fremdenfeindlichen Ansichten interviewt. Jetzt entpuppt sich der Mann als RTL-Reporter undercover. Die Sender sind verstimmt, der Reporter wurde gefeuert. (ksta)




(

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15

Sonntag, 21. Dezember 2014, 18:10

@ Struppi # 11



das Interview wurde gelöscht. Auch Manipulation. Wer sagt denn, dass ich nicht kotzen wollte. "Wir DISTANZIEREN UNS DAVON" hätte vollkommen genügt.

cornelius

unregistriert

16

Montag, 22. Dezember 2014, 23:20

Montag, 22. Dezember 2014

Sämtliche PEGIDA-Anhänger in Wahrheit RTL-Reporter

Dresden, Köln (dpo) - Jetzt ist es raus: Hinter den Aufmärschen der vermeintlichen "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" stecken in Wahrheit mehrere tausend Reporter des Privatsenders RTL, die nach Angaben des Privatsenders an einer großen Enthüllungsstory gearbeitet haben. Das hat der Norddeutsche Rundfunk (NDR) herausgefunden.

Tatsächliche PEGIDA-Zentrale in Köln
"Wir waren stolz, dass es uns als erstem Sender gelungen ist, mehrere PEGIDA-Demonstranten zu interviewen", so ein Mitarbeiter des NDR-Magazins "Panorama". "Aber nach und nach stellte sich heraus, dass es sich bei den Demonstranten ausnahmslos um RTL-Reporter handelte, die eigenen Angaben zufolge undercover recherchierten."
Bei mindestens drei der vom NDR interviewten PEGIDA-Anhänger - darunter der vermeintliche Organisator Lutz Bachmann, eine alte Dame sowie ein 17-jähriger Kfz-Mechaniker-Azubi - soll es sich um den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff in wechselnder Verkleidung handeln.
Immerhin erklärt das auch das breite Meinungsspektrum der Demonstranten, das von der Abschaffung der GEZ-Gebühr (!) bis zum Kampf gegen eine vermeintliche Islamisierung des Abendlandes reicht.
RTL begründete die Aktion damit, man habe herausfinden wollen, wie sich RTL-Reporter verhalten, wenn sie in großer Zahl und ohne voneinander zu wissen durch die Straßen einer ostdeutschen Großstadt ziehen. Die Ergebnisse sollen am 4. Januar um 20:15 Uhr auf RTL in der großen Enthüllungsreportage "Wie rassistisch ist Deutschlands größter Privatsender?" präsentiert werden.


(gefunden bei Postillon)

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17

Dienstag, 23. Dezember 2014, 16:00

Zitat Tex (Blögchen)

"Die Leute sind es leid, immer nur Absichtserklärungen und Hilflosigkeit von Seiten der Politik zu hören.
Deshalb ist man noch kein Feind der Demokratie oder des Islams.
Vernünftige Zuwanderungsregelungen, wie sie andere Länder bereits haben, nehmen Pegida, wie auch anderen Gruppen, die Luft aus den Segeln."


Der Tex wird mir plötzlich sympathisch.

berlin

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18

Freitag, 26. Dezember 2014, 09:26


seniorbook

unregistriert

19

Montag, 5. Januar 2015, 18:08

solche und solche

Hat früher eigentlich schon mal jemand am Kölner Dom für die geschändeten KINDER durch katholische Priester demonstriert ? ?

Da hört man nur Schweigen und das LICHT am DOM bleibt auch eingeschaltet !

berlin

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20

Montag, 5. Januar 2015, 23:12

Zitat von Turm


Liest man sich das 19-Punkte-Programm


Da haben wir es wieder, weshalb ich PEDIGA gegenüber aufgeschlossen bin: Der Link auf das 19-Punkte-Programm der PEDIGA wurde von der Presse oder dem Staat gelöscht. Niemand darf erfahren, was PEDIGA eigentlich will. Das sind NS-Methoden!!!

Aus Protest marschiere ich im Geiste bei den PEDIGA-Aufmärschen mit.

Verwendete Tags

Asylbewerber, rechts

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