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cornelius

unregistriert

1

Dienstag, 16. Dezember 2014, 04:54

Weihnachtsgeschichte

es gab eine Zeit,
da ließ ich mich freiwillig für den Nachtdienst an Weihnachten einteilen.
Weit entfernt von der Familie, den Freunden in einer Klinik, mit besonders schwer verletzten Kindern . Bei vielen war nicht abzusehen, ob sie im Frühling die Zugvögel singen hörten.
Es war die Nacht vor dem Heiligen Abend, ein wenig traurig über die bevorstehenden Feiertage, die ich diesmal ganz alleine verbringen durfte, da alle Freunde zu ihren Eltern gereist waren, versorgte ich meine kleinen Patienten.
Darunter zwei Kinder die schwer verletzt, kaum in der Lage waren Worte zu artikulieren. Sie warteten jeden Morgen auf mich, da ich ihnen während der Versorgung, alle Kinderlieder die mir einfielen, vorsang.
Der Tag begann grau und diesig. über Hamburg lag Schmuddelwetter,
kein weißer, reiner Schnee, keine Morgensonne.
Einfach, dunkel und grau, so war es auch in mir.
Stumm tat ich, was getan werden mußte, an Singen war nicht zu denken.

Nach einer Weile kam es leise aus dem Bett in dem B. lag..".Ihr Kinderlein kommet"....ich blieb am Bett stehen und fühlte wie meine Wangen feucht wurden.
Sie, die eine Lebenserwartung von nur noch wenigen Tagen hatte, beschenkte mich....
Wie sehr haben mich diese Worte getroffen...
Weihnachten hat viele Gesichter,
dies war eines davon.
Diese wenigen Worten waren wertvoller als alle Geschenke danach......

Maria Lucietta MM
(seniorbook)


Gestern, 17:20 Uhr

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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2

Dienstag, 16. Dezember 2014, 05:05

Sterbende Kinder machen mich immer sentimental.

Das soll der Liebe Gott so gewollt haben???

3

Dienstag, 16. Dezember 2014, 19:23

Wenn Kinder sterben, ist immer schlimm. Wie viele Kinder durch Kriege sterben, ist unfassbar.


Aber nicht nur, wenn Kinder sterben. Ich bin heute Nachmittag in die Kinderarztpraxis von Junior rein, um einen Termin zu vereinbaren. Ich wunderte mich schon, warum das Wartezimmer so leer war. Die Helferin teilte mir dann mit, dass der Arzt Montagnacht verstorben sei. Wir haben ihn letztens noch gesehen - ein Mann der seinen Job als Berufung ausübte und den wir auch als Menschen sehr schätzten. Somit ist diese Todesnachricht ein Schock für unsere ganze Familie. Wir können es bisher nicht akzeptieren und hadern mit der Gerechtigkeit des Schicksals. Es gibt Verluste, die besonders schwer wiegen.

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