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Bernd Lucke

unregistriert

41

Mittwoch, 18. März 2015, 00:59

Grexit statt Graccident!

Ich bin für einen geordneten Ausstieg aus der Eurozone. Jetzt aber droht ein "Graccident", kein geordneter Ausstieg also, sondern ein chaotischer – und das kann Probleme geben.

Wenn der griechische Staat zahlungsunfähig wird, sind auch die Staatsanleihen wertlos, die noch bei den griechischen Banken liegen. Und ohne Pfand können diese sich nicht bei der EZB refinanzieren. Damit folgt automatisch der Zusammenbruch - es sei denn, es gäbe eine Parallelwährung.

Man kann einen Austritt so vorbereiten, dass die Folgen für Wirtschaft und Bevölkerung möglichst gering bleiben. Dazu muss die Regierung die Guthaben der Griechen in Euro garantieren und parallel dazu damit beginnen, Gehälter nur noch in Drachmen auszuzahlen. Schließlich ist es nicht möglich, alle Geldautomaten über Nacht umzurüsten. Womöglich muss der Schritt eine Zeitlang durch Kapitalverkehrskontrollen ergänzt werden. Nichts anders war es nach der Einführung des Euro.

Dass es den Deutschen mit der D-Mark dann so wie den Schweizern gehen könnte, die derzeit unter der schlagartigen Aufwertung des Franken leiden, sehe ich anders. Die Schweizer hätten es einfacher, wenn es den Euro nicht gäbe. Deren Problem war, dass der Euro so weich ist.

Die, die am Euro festhalten, sind struktur-konservativ. Wir sind viel fortschrittlicher! Schließlich wagt es die AfD, am althergebrachten Bild zu rütteln.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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42

Mittwoch, 18. März 2015, 01:21

Etwas spät merkt Bernd Lucke, dass ein Ausstieg Griechenlands aus dem Euro nichts bringt.

Die leichtfertig gewährten Darlehn sind futsch. Mit Drachmen (Umrechnungskurs 1 : 5 werden die Schulden sogar noch größer.




Um wenigstens einen Teil unseres Geldes wiederzusehen, muss Tripras die Wirtschaft ankurbeln und die Binnennachfrage anschieben; und dabei muss Europa Griechenland helfen (Marshal/Merkel-Plan).

In einem hat Tsipras recht. An das Vermögen der Reichen zu kommen, wird schwierig, denn diese Vermögen sind längst im Ausland. Soll Tsipras Krieg gegen die Schweiz, England und Luxemburg führen? Da müssen sich die europäischen Partner etwas einfallen lassen. Und natürlich muss die BRD die Reparationen bezahlen.

43

Freitag, 20. März 2015, 04:49

Griechenland will in den nächsten Tagen Reformvorschläge vorlegen. (KStA)
[Link funktioniert nicht]


Na endlich. Was früher war, interessiert nicht mehr. Tsipras ist erst seit 6 Wochen im Amt. Es geht nur um das Heute und Morgen.

Weiteres Geld muss beim Volk (Wirtschaft) ankommen. Gelder aus Brüssel dürfen nicht für Zinsen und Tilgung verwendet werden. Einfach Geld drucken ist auch keine Lösung. Das Volk muss produzieren und diese Produkte konsumieren.

44

Freitag, 20. März 2015, 17:00

Dazu muss das Volk auch arbeiten. Man hat zu Gunsten des Sparhammers den Binnenmarkt platt gewalzt - die Leute die entlassen wurden und keinen Job finden sind froh, wenn sie ihre Wohnung halten können. Man hat Griechenland eindeutig ruiniert.

45

Freitag, 20. März 2015, 18:38

Die ganze Diskussion um Griechenland dreht sich im Kreis.

Die der Misere zugrunde liegenden Fehler liegen lange zurück, haben mit dem Euro zunächst einmal nichts zu tun (mit dem Euro sind die Folgen jedoch auch dem Letzten unübersehbar vor Augen geführt worden) und reichen zurück bis (mindestens) ins Jahr 1981.

Dieser kurze Ausschnitt https://www.youtube.com/watch?v=3dA_IcCiPWM zeigt das Anbahnen des Unheils auf: mit dem Eintritt in die EG verband "Griechenland" (i. e. die griechische Regierung) bereits damals den Zugriff auf die Fleischtöpfe der Fremdunterstützung.

Kein Vorwurf an die Griechen! Sie habe nur das getan, was wir wohl auch gemacht hätten. Erleben wir nicht auch in unserem Alltag, das alle möglichen Vorhaben zunächst einmalk nach möglichen Fördermaßnahmen durchleuchtet werden?

Nach über 30 Jahren Gewöhnung an den Tropf kann man wohl von niemandem erwarten, dass er jemals olympiareife Leistugen zu erbringen vermag. Jegliche dauerhafte (!) Subventionierung führt in letzter Konsequenz zur Abhängigkeit von fremden Futtertrögen. Die notwendige Wettbewerbsfähigkeit kommt unter die Räder.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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46

Freitag, 20. März 2015, 23:51

Man hat zu Gunsten des Sparhammers den Binnenmarkt platt gewalzt - die Leute die entlassen wurden und keinen Job finden sind froh, wenn sie ihre Wohnung halten können. Man hat Griechenland eindeutig ruiniert.

Man? Nicht Tsipras! Denn der war noch nicht im Amt. Es waren die Vorgängerregierungen und die anderen Regierungschefs (u.a. Merkel), die die Sparmaßnahmen gefordert und beim Kaputtsparen zugesehen haben.

Kein Patient wird wieder gesund, wenn man ihm die Luft abdreht. Ich werde ohne Zigaretten nicht gesund.


Ob der Tsipras es schafft, weiß ich auch nicht. Aber es ist unsere einzige Chance.

Bernd Lucke

unregistriert

47

Freitag, 10. April 2015, 09:15

Zu Tsipras’ Hinwendung nach Moskau

Tspiras' Hinwendung nach Moskau ist offenbar eine Verzweiflungstat. Er weiß, dass Griechenland die Erwartungen der Eurozone nicht erfüllen kann. Seine Drohung, zum Verbündeten Putins zu werden, könnte dazu führen, dass die Eurozone erneut nachgibt und Griechenland noch mehr Zeit und Geld gewährt. Damit wäre zwar die Staatspleite vorerst abgewendet, aber die wirtschaftliche Misere Griechenlands würde fortdauern. Genau das könnte sogar im Interesse der Bundeskanzlerin sein, die fürchten muss, dass ein Griechenland, was aus dem Euro ausscheidet, wirtschaftlich schnell gesundet und damit andere Krisenstaaten der Eurozone über einen Austritt nachdenken lässt. Würde hingegen die Eurozone Griechenland wider Erwarten neue Hilfen verweigern, hat Tsipras Liebäugeln mit Moskau noch einen anderen Adressaten: Obama. Eine mögliche Hinwendung des Nato-Mitglieds Griechenland nach Russland könnte die Amerikaner zu einer Finanzhilfe an Griechenland veranlassen.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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48

Freitag, 10. April 2015, 09:34

Verzweifelt agieren alle Seiten. Putin am wenigstens.

Tsipras ist nicht schuld an der Situation, denn er ist erst seit dem 25.1. im Amt.

Leicht wird es nicht, für keinen. Aber es gibt m.E. nur eine Chance, dass Tsipras eine Chance bekommt.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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49

Montag, 13. April 2015, 08:15

Reparationszahlungen

beschämend

Die Griechen sind in der EU und Nato unsere Freunde.

Dass Nazi-Deutschland ungeheuerliche Verbrechen begangen hat, ist unbestritten.

Unter Freunden feilscht man nicht.

Auf diese juristischen Winkelzüge können Merkel und Schäuble stolz sein, ich bin es nicht.

50

Montag, 13. April 2015, 13:34

Da gibt es nichts zu schämen, berlin!

Der - bis dato einmalige - Verzicht auf Reparationsleistungen, wenn auch aufgrund rein pragmatischer Überlegungen und Drucks der US-Regierung hinsichtlich des sich anbahnenden Ost-West-Konflikts war es, der das Karussell alter Ressentiments zum Halten brachte. Nicht umsonst verzeichneten wir nach 1945 eine so lange Friedensphase in Europa wie zuvor schon lange nicht mehr.

Ein Blick in die Geschichte (nicht nur, aber besonders der deutschen) zeigt auf, wie schnell und einfach es geneigte Kreise hatten, aus den Reparationsforderungen (bzw. den daraus entstandenen Folgen) Vergeltungsbeschwörungen unters Volk zu bringen; man denke da nur an den Versailler Vertrag, der in der Rückschau sehr wohl als Keimzelle des späteren Unheils unter dem Irren aus Braunau betrachtet werden kann.

Ja, das alte Deutschland hat - unbestritten - viel Leid und Unrecht über viele Länder und Menschen gebracht. Aber was hat das heutige Deutschland noch mit dem III. Reich gemeinsam? Würde nicht jeder Fliegenfurz mit enervierender Penetzranz auf eine mögliche "NS-Vergangenheit" durchleuchtet werden, kämen solch fruchtlose Debatten gar nicht mehr erst auf.

Und ganz am Rande: der 2. Weltkrieg ging vor 70 Jahren zu Ende. Ganz gleich, was bislang getan oder unterlassen wurde: es hinterlässt einen recht faden Beigeschmack, dass eine angeblich so "berechtigte" Forderung der griechischen Regierung erst im Angesicht der bevorstehenden Staatspleite mit solcher Energie und einer recht eigenwilligen (und überraschend mit dem kurzfristigen Geldbedarf korrespondierenden) Kalkulation betrieben wird.
Falls Sie hier die Flöhe husten hören:
es könnten Ihre eigenen sein! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turm 61« (13. April 2015, 14:43)


berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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51

Montag, 13. April 2015, 22:54

Anmerkung 1
Wir (die BRD) haben das Erbe des Deutschen Reiches angetreten, die DDR nicht. Viele Gesetze und Beamte (Pensionen!) wurden übernommen. Ein Erbe kann man auch ausschlagen.


Anmerkung 2:
Wir (die BRD) hätten die Forderungen Griechenlands längst anerkannt und beglichen, wenn nicht befürchtet würde, dass dann alle andere Staaten auch mit Reparationen kämen.


Anmerkung 3:
Reparationen (Versaille) sind scheiße, aber üblich. Früher wurde gebrandschatzt, geplündert und vergewaltigt. Die Sowjetunion hat in der Zone Reparationen eingetrieben (bei Doppelgleisen immer eins), England hat sich bei Schiffen bedient. Frankreich, das am wenigsten zum Sieg der Alliierten beigetragen hat, hat sogar zweimal das Rheinland/Ruhrgebiet (Leo Schlageter) gefordert.


Anmerkung 4:
Griechenland gehört zu Europa. Ein Austritt/ Ausschluss muss unter allen Umständen vermieden werden. Egal, ob man das Reparationen oder anders nennt, zahlen werden wir (in der Hauptsache BRD) alles. Man kann nur anstreben, dass neues Geld möglichst sinnvoll (zur Ankurbelung der Wirtschaft/der Volkswirtschaft), nicht zur Erhaltung der griechischen Banken eingesetzt wird.

berlin

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52

Dienstag, 14. April 2015, 00:23

Wir (die BRD) haben das Erbe des Deutschen Reiches angetreten, die DDR nicht.

Nachtrag: Zum Beispiel das Recht des Freistaats Bayern an Hitlers "Mein Kampf".

Die Hakenkreuze wurde nach 1945 mühsam von Hand aus den Dienstwerken herausgeschnibbelt. Der Inhalt behielt Gültigkeit.

Zum Beispiel in der ADA (allgemeine Dienstanweisung) I, dass ein deutscher Beamter bei der Eheschließung seine rein arische Abstammung nachweisen müsse.

berlin

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54

Dienstag, 12. Mai 2015, 18:29

Wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet, dann ist auch der Gedanke von Europa am Ende. Punkt.



Draghi gibt Grexit-Vorbereitungen nicht zu
by Bernd Lucke


Die EZB maßt sich immer mehr Kompetenzen an. Sie finanziert Staaten und sie betreibt Wirtschaftspolitik, was ihr verboten ist. Alles dies tut sie außerhalb der Kontrolle des Parlaments. Immerhin hat das Parlament ein Fragerecht an die EZB. Das haben wir AfD-Abgeordneten kürzlich genutzt und Herrn Draghi gefragt, was mit den Staaten der Eurozone und Griechenland geschehen würde, wenn Griechenland aus dem Euro ausscheiden würde. Nach sechs Wochen bekamen wir vier Zeilen Antwort: Herr Draghi möchte dazu keine Aussage machen, denn das Ausscheiden aus dem Euro sei laut den europäischen Verträgen nicht vorgesehen. Gleichzeitig berichtete die Presse das Gegenteil, nämlich dass die EZB durchaus Überlegungen zum Euroaustritt Griechenlands und zum Einführen einer Parallelwährung anstellen würde.

Wie auch immer: Wenn Griechenland kein Geld mehr hat, muss es sich sein eigenes Geld schaffen und aus dem Euro ausscheiden, egal, was in den europäischen Verträgen steht.

Und während Draghi noch den Eindruck erwecken will, dass Griechenland im Euro bleibt, schafft Tsipras Fakten: Er stellt gefeuerte Reinigungsfachkräfte wieder ein und löst damit ein Wahlversprechen ein.


Ich fände es gut, wenn die Eurozone Fachkräfte einstellen würde, die die Eurozone bereinigen.




Griechenland heute und Deutschland im Mai 1945 sind in derselben Lage: Die Vorgänger haben alles vermasselt. Schuld sind die Eskimos, einer muss es ja sein.

Jetzt gilt die Frage: Morgenthauplan oder Marshallplan?

Die Wirtschaft muss investieren, die Bevölkerung konsumieren. Die Banken (alle europäischen) gehen leer aus.

Die Versorgung der Bevölkerung und des Handels mit Geld über die Stadtsparkasse. Geht nicht? Ging doch bei der Wiedervereinigung auch. Tausende Telekom-Mitarbeiter wurden mit Leistungszulagen in den Osten geschickt, um das Land nach Weststandard umzubauen.

Die Griechen legen sich freiwillig eine Besatzungsmacht zu, die das Land umkrempelt.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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56

Sonntag, 14. Juni 2015, 23:39

Jauch

Griechenland

Bei Jauch ging es wieder hoch her. Ich erspare es mir und Anderen, meine Position hier darzulegen. Aber einige Anmerkungen.

1. Alle Diskutanten waren sich einig, dass die Kredite futsch sind, den Besitzer gewechselt haben. Das Geld ist nun bei denen, die auf steigende oder fallende Wechselkurse und Zinsen gewettet haben, also Börsianer (Banken).
2. Wieso ist es überhaupt erlaubt, auf das Wohlergehen eines Volkes zu wetten und an dem Schicksal eines Volkes zu verdienen?
3. Wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet, dann scheidet es auch aus Europa aus.
4. Tsipras ist demokratisch gewählt, aber ein Linker, also bei Merkel und Co so angesehen wie Gysi.
5. Wenn Griechenland aus Europa ausscheidet, dann nähert es sich vielleicht Russland oder China an. Dann würde Putin über Tsipras auch bei den G7 mitreden.
6. Und ebenfalls über Tsipras wären Russland und China Mitglied der NATO.
7. Das Geld ist futsch, aber Merkel und Co sollten aufhören, weiter Geld von der Rheinbrücke zu werfen.
8. Also nur noch Geld, das bei der Bevölkerung ankommt, die Wirtschaft und den Konsum ankurbelt.
9. Die Troika wird in die Wüste geschickt. Das sind die Banken, die die Euro- und Wirtschaftskrise verschuldet haben
10. Mehr als 50 Prozent der Deutschen sind nicht dafür, dass wir Polen bei einem militärischen Überfall helfen sollten.
11. Schuld an der Misere (6 Monate) ist nicht Tsipras, sondern die Vorgängerregierungen und alle europäischen Staatschefs, die seelenruhig zugesehen haben, wie die Krise entstand. Sie sollten alle in die Weckschnapp bei Bingen deportiert werden.

Ich brauche eine Pause.

57

Sonntag, 14. Juni 2015, 23:48

Keine staatlichen Hilfe an europäische Banken, die sich verspekuliert haben.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, das muss ein Ende haben.

Wer pleite ist, ist pleite. Punkt.

Auch Adenauer wurde nicht für die Fehler der Vorgängerregierung verantwortlich gemacht.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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58

Montag, 15. Juni 2015, 09:38

Man kann ein Land auch totsparen.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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59

Montag, 15. Juni 2015, 13:48

Die Troika fickt sich ins Knie

Ich freue mich.

Der DAX hat heute erheblich nachgegeben. Mir egal, ich spekuliere nicht.

An der Börse wechselt Geld nur den Besitzer. An den DAX-Verlusten werden gewiefte Börsianer wieder viel verdienen.

Auch die Troika besteht aus Banken. Wenn Griechenland aus dem Euro oder Europa ausscheidet oder ausgeschieden wird, müssen die griechischen Banken Insolvenz anmelden. Den Verlust trägt die Troika.

Die Troika mag keine Verluste, also wird sie letzten Endes Griechenland halten, koste es, was es wolle. Das kostet zwar auch mein Geld, aber mein Geld kostet es immer! Und ändern kann ich es sowieso nicht.

Was soll ich mich also aufregen???

Mein Rechtsanwalt hat mir mitgeteilt, dass durch eine Widerrufserklärung die Sache zum Haustürgeschäft wird. Ich werde also meine 6110 Euro wiedersehen.

Jetzt muss ich nur noch die Frage klären, was ich heute esse.

60

Dienstag, 16. Juni 2015, 14:38

"Angela Merkel fürchtet, dass der Grexit zum Makel ihrer Kanzlerschaft wird. " (Spiegel)

Ich wusste es: "Europa ist ihr scheißegal. Hauptsache, ihr eigenes Profil bleibt ungetrübt.

"Wer pokert, braucht gute Nerven. Vor allem aber sollte er wissen, wann sein Blatt ausgereizt ist." (Michael Sauga im Spiegel)

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