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Tuesday, February 3rd 2015, 1:05pm

Regime Change by USA

Der durch die USA propagierte und geförderte 'Regime-change' hat mit dem Sturz des afghanischen Präsidenten Mohammed Najibullah im April 1992 eingesetzt. Das Ergebnis war aber keine Demokratie in Afghanistan, sondern ein Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Mujaheddin-Parteien, der zur Zerstörung Kabuls und später zur Machtübernahme durch die Taliban führte, die schließlich, am 27.10.1996 Najibullah in Kabul ermordeten. Es folgten weitere 'Regime-changes' nach gleichem Muster. Aufgrund der von Prof. Albert A. Stahel aufgezählten Beispiele kann der Schluss gezogen werden, dass die US-Politik des 'Regime-change' nirgends zur Demokratie geführt hat. Im Gegenteil – beinahe in allen diesen Staaten herrschen heute Bürgerkriege und Chaos. Die USA hätten sinnvoller das dafür verwendete Geld zur Lösung ihrer eigenen Probleme eingesetzt und damit ihre beinahe nicht mehr funktionierende Infrastruktur, ihr schlechtes Bildungs- und Gesundheitswesen und ihr darniederliegendes Rentenwesen saniert.

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