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berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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1

Samstag, 18. April 2015, 06:09

Jürgen Klopp und 400 tote Flüchtlinge


cornelius

unregistriert

3

Samstag, 18. April 2015, 06:23

Alle nicken "Schrecklich! Schrecklich!", aber ändern wird sich nichts.

seniorbook

unregistriert

4

Sonntag, 19. April 2015, 23:37

Es lohnt sich nicht über Politik, Finanzen, Kriegsberichterstattung, Massenvergewaltigungen, die USA oder die NATO,TTIP, CETA und TiSA zu schreiben. Die meisten Menschen wollen sich nicht mit solchen Themen belasten, erst wenn es sie selbst betrifft, werden sie Interesse zeigen aber dann ist es ZU SPÄT.....

5

Montag, 20. April 2015, 23:13

Schlepper

Es kristallisiert sich heraus: Die Schlepper sind an allem schuld. Sie müssen wir bekämpfen.

Falsch! Zu DDR-Zeiten hießen die Schlepper Fluchthelfer, auch sie nahmen Geld.

Sogar aus Nazi-Deutschland, aus Theresienstadt und sogar aus Auschwitz konnten Juden entkommen. Auch zum Teil gegen Geld. NS-Größen mussten bestochen werden, Schiffe mussten angeheuert werden. Die Flüchtlinge wurden von den Schleusern nach Palästina gebracht. Dort sagte die Besatzungsmacht Großbritannien "Die wollen wir nicht." und lieferte sie den Nazis aus.

Auch heute will keiner die Flüchtlinge. "Die kosten Geld." Türkei, Jordanien und Libanon haben Pech, sie sind so nah dran. Wir haben Glück und machen die Grenzen dicht. Wer nicht ertrinkt und europäisches Festland erreicht, wird abgeschoben. Wohin? Keiner will sie. Wenn sie Glück haben, können sie es noch mal übers Mittelmeer versuchen. Für die Toten halten wir Gedenkminuten ab. Merkel ist jedes Mal tief erschüttert.

Man könnte natürlich die Lebensbedigungen in den Herkunftsländern verbessern. Ob das unserer Industrie gefällt?

Man könnte auch Flüchtlinge mit Bundeswehrmaschinen sicher ausfliegen, aber dann haben wir sie am Hals.

Auf jeden Fall haben wir viel Beratungsbedarf. Das dauert und dauert.

Wie zu Nazi-Zeiten. Die Weltöffentlichkeit sieht mitleidsvoll zu. Noch nicht mal ein Spendenkonto gibt es.

Tagesspiegel

unregistriert

6

Dienstag, 21. April 2015, 00:20

Die Kaltschnäuzigkeit des Innenministers verschlägt einem den Atem: Tausende Flüchtlinge ertrinken Jahr für Jahr jämmerlich im Mittelmeer, direkt vor unserer europäischen Haustür; alleine in den vergangenen Tagen waren es Hunderte. Doch Thomas de Maizière lehnt ein EU-Seenotrettungsprogramm als „Beihilfe für Schlepper“ ab. Was für eine erschreckende politische Armut zeigt sich da! Heute gibt es eine „Dringlichkeitssitzung“ der europäischen Innen- und Außenminister - als wenn das Massensterben im Urlaubsrevier etwas Neues wäre. Vor drei Jahren hat die EU den Friedensnobelpreis erhalten und als Selbstverständlichkeit angenommen, trotz anhaltender unterlassener Hilfeleistung - das Komitee sollte ihr die Auszeichnung mit Schimpf und Schande entziehen.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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7

Dienstag, 21. April 2015, 00:25

das Komitee sollte ihr die Auszeichnung mit Schimpf und Schande entziehen.
Genau das!!!

cornelius

unregistriert

8

Dienstag, 21. April 2015, 09:29

nur heiße Luft

Die Schlepperboote versenken und mehr abschieben. Das hilft den Flüchtlingen garantiert.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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9

Mittwoch, 22. April 2015, 00:20

# 5 da ist alles gesagt.



Zitat agrippinensis

"Die Kanzlerin -vielleicht auch der Herr Bundespräsident, ohnehin stetig im Betroffenheitsmodus- versichert: "Wir werden alles tun, um zu verhindern, dass weitere Opfer im Mittelmeer auf quälendste Art und Weise umkommen".

Jetzt wird das Mittelmeer schon offiziell als Massengrab bezeichnet. Wie bezeichnet man die für die Katastrophe Verantwortlichen, die Regierungschefs, nicht die Schlepper? Die Schleuser würden gern große Schiffe einsetzen, wenn sie welche hätten. Merkel hat die Marine und die Luftwaffe, aber Gedenkminuten sind billiger. Ich kann gar nicht so viel kotzen, wie ich möchte.

Seniorbook- Userin

unregistriert

10

Mittwoch, 22. April 2015, 16:53

Tiefster Keller, äh Abgrund

Seit Tagen nicht mehr hier gewesen und jetzt lese ich als Erstes DAS:

'Was gehen uns diese "Menschen" an?'
(Dieses Zitat innerhalb einer ohnehin schon verächtlichen Notiz, in der der Vorschlag einer italienischen Politikerin vom Ersteller wohlwollend kommentiert wird, die vorschlug, die Schiffe am besten zu versenken, bezieht sich auf die Bootsflüchtlinge!)

Die obigen Anführungszeichen sind widerwärtig.

Das hat mit dem sich selbst so oft attestierten Wertkonservatismus wohl kaum zu tun;
mir fallen da tatsächlich nur die Nazis ein, die anderen Menschen schlicht das Menschsein absprachen.
Aber das wird ja weit von sich gewiesen.

E K E L H A F T!!!!!

agrippimensis

unregistriert

11

Donnerstag, 23. April 2015, 00:33

Die EU ist Träger des Friedensnobelpreises. Einer EU, die dem Sterben zuschaut, sollte der Preis wieder weggenommen werden. Eine Union, die das Meer als ihren Verbündeten begreift und einsetzt, ist eine mörderische Union.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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12

Donnerstag, 23. April 2015, 00:47

Natürlich gibt es in den Gemeinden bei der Unterbringung von Flüchtlingen Schwierigkeiten. In Mühlhausen (irgendwo im Osten) wurde der Bundeswehrstandort geschlossen, versprochen wurde als Ausgleich ein neuer Industriepark. Nun sind es 800 Flüchtlinge. (TV-Nachrichten)

13

Donnerstag, 23. April 2015, 05:19

Niemand soll mir erzählen, dass man Banken retten kann, weil sie für das "System" nun mal wichtig sind ... aber bei der Menschenrettung leider die Hände gebunden sind, hallo!

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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14

Donnerstag, 23. April 2015, 08:55

Satire

EU sucht weiter nach perfekter Zahl an Ertrunkenen, um Flüchtlinge abzuschrecken, ohne Bürger zu verärgern

Das Dilemma: Lässt man zu viele in Seenot geratene Flüchtlinge tatenlos ertrinken, schadet das dem Image der EU, die dann sogar gezwungen sein könnte, ihren prestigeträchtigen Friedensnobelpreis zurückzugeben. Lässt man jedoch zu wenige ertrinken, könnte das noch mehr verzweifelte Menschen dazu motivieren, die lebensgefährliche Überfahrt zu riskieren.
"Und genau da sind wir gerade bei der Feinjustierung", erklärt Innenminister Thomas de Maizière (CDU), der erst gestern zusammen mit Frank-Walter Steinmeier (SPD) an einem Krisentreffen der EU-Außenminister teilnahm.



Muss außerdem den Fremdenfeindlichkeits-Koeffizienten der Deutschen seit PEGIDA mit in seine Berechnung einbeziehen: de Maizière
"Im Jahr 2014 etwa sind nur wenige tausend Afrikaner im Mittelmeer ertrunken. Da blieb zwar die europäische Bevölkerung ruhig, aber leider hatten weitere Flüchtlinge auch nicht genug Angst vor der Überquerung", so de Maizière. Daher habe er sich auch unermüdlich dafür eingesetzt, dass die EU die italienische Marineoperation
Mare Nostrum (de Maizière: "Mare Nostrum war als Nothilfe gedacht und hat sich als Brücke nach Europa erwiesen") zugunsten der deutlich weniger umfangreichen FRONTEX-Operation Triton einstellte.
Der deutsche Innenminister, der sich
jetzt flexiblerweise sogar eine Neuauflage von Mare Nostrum vorstellen könnte, weiter: "Das war jetzt natürlich auch Pech mit den beiden Booten so kurz hintereinander. Wären die Flüchtlinge besser aufs Jahr verteilt ertrunken, hätte Triton vielleicht ausgereicht. Aber über 1000 in nur einer Woche…" Nun müsse man eben mit dem neuen 10-Punkte-Plan ein wenig nachjustieren. "Punkt 2 stammt übrigens von mir."
Thomas de Maizière: "Das ist wie beim Einstellen eines Radiosenders. Zuviel in die eine Richtung: Rauschen. Zuviel in die andere: Pfeifen. Aber irgendwann trifft man's genau richtig und kann die Europahymne genießen."
Die Europäische Union sowie ihre Außen- und Innenminister geben sich optimistisch, bald die richtige Zahl an Ertrunkenen gefunden zu haben. Die Bevölkerung der EU wird das daran nicht merken, dass die Flüchtlingsdramen dann wieder aus den Schlagzeilen verschwunden sind. (Postillon)

15

Donnerstag, 23. April 2015, 08:58

Traurig aber wahr.

berlin

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16

Donnerstag, 23. April 2015, 10:03

Eilmeldung - Bundesregierung setzt Prioritäten

Weil Merkel & Co bei der Flüchtlingskatastrophe nichts Gescheites einfällt, hat sie viel Zeit, ...

Netter Versuch, wenn auch völlig wirkungslos

von Klaus Kelle



Heute ist übrigens wieder “Boys & Girls Day”, falls Sie noch nicht an diese überaus wichtige Veranstaltung gedacht haben, mit der staatlicherseits versucht wird, Mädchen zu vermitteln, wie schön doch typische Männerjobs sind, und neuerdings Jungs, wie toll es doch ist, Kindergärtner (ja, ja, Erzieher), Friseur oder Krankenbruder zu werden, auch wenn das – leider, leider – schlecht bezahlt wird. Mehr als zehn Millionen Euro hat sich die Bundesregierung bisher diese gut gemeinte Volkserziehung kosten lassen. Erfolge oder wenigstens die Aussicht auf Erfolge gibt es nicht, wie die offiziellen Statistiken gnadenlos belegen. Die Mädchen finden den “Girl’s Day” toll, sie schauen, wie spannend es in einer Kfz-Werkstatt zugeht, klettern in einen Feuerwehr-Löschzug und dürfen den Blaulicht-Knopf drücken oder bewundern den Chefsessel in der Versicherungs-Hauptverwaltung. Dann beenden sie ihre Schullaufbahn und werden, was Mädchen fast immer werden wollten: Lehrerin, Erzieherin, Pflegerin und Verkäuferin. Und die Jungs finden es auch toll, denn sie haben einen Tag lang keinen regulären Unterricht. Anschließend werden sie dann, was Jungs eben immer so werden.

Bernd Lucke

unregistriert

17

Donnerstag, 23. April 2015, 15:29

Programm der AfD

Zum Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer

Wir betrauern den Tod von Hunderten unschuldiger Menschen im Mittelmeer. Jegliche humanitäre Hilfe muss geleistet werden.

Aber wie soll mit dem großen Zustrom von Flüchtlingen und Migranten aus Afrika und den arabischen Ländern dauerhaft umgegangen werden? Natürlich leisten wir humanitäre Hilfe in Notsituationen und selbstverständlich tun wir alles, um Menschenleben zu retten. Doch das beantwortet nicht, wie wir unsere Einwanderung regeln. Europa kann nicht jeden aufnehmen, der nach Europa möchte. Deshalb gibt es Grenzen und Einwanderungsgesetze. Die Fahrt übers Mittelmeer ist eine illegale Form der Einwanderung und sie endet erschreckend oft tödlich. Schon deshalb sollte Einwanderung ausschließlich legal möglich sein. Migranten müssen wissen, dass illegale Einwanderung chancenlos ist, sodass es keinen Grund gibt, sich den Gefahren des Mittelmeers auszusetzen.

Ich unterstütze den Vorschlag aus Italien, in afrikanischen Ländern sichere Asyl-Anlaufstellen einzurichten. Hier kann entschieden werden, wer berechtigten Anspruch auf Asyl hat oder wer aus anderen Gründen nach Europa einwandern darf.

18

Donnerstag, 23. April 2015, 15:48

Schämen Sie sich, Herr Lucke!

Also auch Sie, Herr Lucke.

Dann reisen Sie mal in den IS und verhandeln mit denen!

Sind Sie sicher, dass Sie Flüchtlinge nicht mit Urlaubern verwechseln?

Auch Juden hatten im Dritten Reich nach den damaligen Gesetzen ganz offiziell kein Recht auf Leben.

Natürlich versuchen Flüchtlinge, illegal nach Europa zu gelangen. Bieten Sie ihnen doch eine legale Möglichkeit, sicherer Flug für 100 €.

Wollen Sie hinter Ländern wie Jordanien, Libanon und Türkei zurückstehen?

Für mich ist die AfD nicht mehr wählbar.

berlin

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19

Donnerstag, 23. April 2015, 16:06

Herr Lucke rät Flüchtlingen, eine Bank zu gründen, wenn sie gerettet werden wollen (frei nach Postillon)

cornelius

unregistriert

20

Donnerstag, 23. April 2015, 17:14

Und schon hat Herr Lucke ein neues Problem.

Wie soll Deutschland mit Millionen neuer Banken zurechtkommen?


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