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berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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81

Freitag, 6. Februar 2015, 20:53

Zitat:

»Was, um Himmels willen machen wir Deutschen dort mitten in der Krise?«

Das frage ich mich auch. Gut, Angie sitzt im Arsch von Obama und furzt, wenn der Lust hat. Da war Schröder aus anderem Holz geschnitzt. Sagt einfach nein zu Bush's Kriegsgelüsten.

Ich habe das Gefühl, dass Obama provoziert und Putin zwingen will, zuerst den Roten Knopf zu drücken. Und dann??? Dann ist die Erde zerstört und unbewohnbar, und zur Erde gehören auch die USA und das neutrale China.

Ich bin ein Putin-Versteher. Obama und Murkel treiben ein verdammtes riskantes Spiel. Gewinnen können sie es nicht. Am Ende siegt Allah!



Mir geht ein Szenario nicht aus dem Sinn, das ich in einem Buch gelesen habe. Ein Roman, aber absolut realistisch. Stalin feiert im August 45 ausgelassen bei einer Hochzeitsgesellschaft. Da kommt ein Adjutant und flüstert Stalin etwas ins Ohr. Stalin steht sofort auf und verlässt mit versteinertem Gesicht die Gesellschaft. Die Amis haben Hiroshima bombardiert, haben also die Atombombe, und er nicht. Und ihm ist klar, dass Amerika i r g e n d w a n n die Atombombe gegen Russland einsetzen wird.

Das atomare Gleichgewicht war ein Segen.

Merkel ist - wie Hitler - größenwahnsinnig. An Russland haben sich schon Napoleon und Hitler die Zähne ausgebissen.

Nun verhandeln also Merkel und Hollande mit Putin. Kein Handschlag, kein Küsschen, kein neutraler Blick. Ich hoffe, dass Merkel heute Abend ihr Essen (Pizzadienst) irgendwo im Freien an einem Klapptisch einnehmen muss.

Je suis Putin.

cornelius

unregistriert

82

Freitag, 6. Februar 2015, 21:11

Die baltischen Staaten haben Sorge wegen Putins Rache. Mit Recht. Aber die Ursache liegt bei Obama und Merkel.

Die USA sind eine Pest. (Gorbatschow)

83

Freitag, 6. Februar 2015, 21:44

Ich warte drauf, dass die Chinesen die USA einfach aufkaufen. Dann ist auch die NATO in chinesischer Hand.

Und unterschätzt Saudi-Arabien nicht. Die Saudis arbeiten z.Z. am Monopol. Und wenn sie es haben, tauschen wir Öl gegen Islam.



Funktionieren eigentlich Raketen und Panzer mit Holzvergasern oder Raps, Mais? Windenergie, Solar? Merkel muss noch viel nachdenken. Gut, sie hat ja sonst nix zu tun.

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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84

Samstag, 7. Februar 2015, 02:36

Plan zur Beilegung der Ukraine-Krise ist in Arbeit


Moskau. Die Gespräche über eine Lösung der Ukraine-Krise kommen voran. Nach einem fünfstündigen Gespräch haben sich Putin, Merkel und Hollande im Kreml auf die Ausarbeitung eines Dokuments geeinigt, wie ein Friedensplan umgesetzt werden könne.
(KStA)

85

Samstag, 7. Februar 2015, 02:40

Angie rettet den Weltfrieden.

cornelius

unregistriert

86

Samstag, 7. Februar 2015, 02:44

Ich bin - trotzdem - Putin.

87

Montag, 9. Februar 2015, 00:15

Ukraine

Ich habe eben Jauchgesehen.

Viel Neues habe ich nicht gelernt. Am Mittwoch treffen sich Merkel. Hollande, Putin und Poroschenko und beraten irgendwas. Nichts Genaues weiß man nicht.




Aber ich habe zwei Fragen.

Russland leidet unter dem niedrigen Ölpreis. Der wird aber von Saudi-Arabien bestimmt. Und über Saudi-Arabien bestimmen die Amis oder Allah.

Putin fürchtet die Einkreisung durch Raketen-Abwehrstationen. Seit Mattias Rust wissen wir aber doch, dass Raketen-Abwehrstationen mit Segelflugzeugen, Kinderdrachen und Brieftauben unwirksam gemacht werden können.

Am 9.11.2001 hat Al Kaida die USA geschockt. Flugzeuge entführen kann aber auch der IS. Oder hat Bush doch die Anschläge selbst inszeniert?



Ich möchte endlich die volle Wahrheit erfahren.

seniorbook- User

unregistriert

88

Montag, 9. Februar 2015, 10:08

Wenn es tatsächlich der Nato gelingen sollte, Waffen in die Ukraine zu liefern, ist ein grosser Krieg nicht mehr zu vermeiden.
Dann werden wieder Deutsche Soldaten auf Ukrainer und Russen schiessen und dabei fallen.
Und wofür? Für Deutschland, die Demokratie, die Freiheit oder die Amis?
Was wird dann in den Todesanzeigen stehen, womit will man dann diesen "Heldentod" wieder mal begründen?

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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89

Montag, 9. Februar 2015, 10:12

Wenn es zum Krieg kommen sollte, brauchen wir uns über den Islamismus keine Sorgen mehr zu machen.

cornelius

unregistriert

90

Montag, 9. Februar 2015, 10:16

Leute, kauft Kämme
es kommen lausige Zeiten.




Wer hat eigentlich CDU gewählt?

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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91

Mittwoch, 11. Februar 2015, 04:11

Jetzt haben wir schon wieder Februar, die Tage werden länger. Noch 37 Tage, dann ist wieder Frühling.

Heute ist der entscheidende (?) Tag. Wird er den Durchbruch in Kiew bringen? Was fordert Putin?

Wer hat eigentlich Merkel beauftragt, für Europa zu sprechen? Ist sie wie Jess Custer bei den Stadtmenschen selbsternannte Top-Regierung? Gibt es ein Ranking?



Auf jeden Fall geht es mit Putin nur auf Augenhöhe! Also mit Handschlag und gemeinsamem Essen.



Und Drei gegen Eins? Wer erteilt das Wort?

92

Donnerstag, 12. Februar 2015, 04:22

Einer gegen Drei. Putin lässt die Drei warten. Verständliche Rache für den Katzentisch beim letzten Mal. Zudem sollen die Russen kein win/win-Szenario kennen.



Ob Muddi weiß, dass Russland dem Westen atomar ebenbürtigist???

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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93

Donnerstag, 12. Februar 2015, 05:12

„Wenn die Oberen vom Frieden reden, weiß das gemeine Volk, dass es Krieg gibt. Wenn die Oberen den Krieg verfluchen, sind die Gestellungsbefehle schon geschrieben.“ (Berti Bertold Brecht)

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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94

Donnerstag, 12. Februar 2015, 05:42

ach ja, das hatte ich ja schon wieder vergessen: Europa (Merkel) ist Friedensnobelpreisträger.

tv-orange

11. Februar 2015 10:49

Vom Friedensnobelpreis Europa zum Machtvakuum und Spielball der USA


Gero Jenners Einschätzung der Lage Europas. Was hat Washington mit Europa vor?


Was bisher nur in Afrika, Südamerika oder Teilen Asiens geschah, droht jetzt über Europa hereinzubrechen – ein Stellvertreterkrieg an seinen Grenzen. Wie konnte es dazu kommen? Henry Kissinger kritisierte, dass die EU keine Telefonnummer besitze, an die man sich um Auskünfte wenden könne. Der wirkliche Mangel ist von anderer Art und lässt sich heute nicht länger leugnen. Der Nimbus Europas ist verblasst. Seine idealistische Selbstdarstellung, wonach es ein Vorbild für die übrige Welt sein könnte, hat sich als Illusion entpuppt. Wirtschaftlich ist Europa im Niedergang, politisch zerstritten. Zwischen Russland und den Vereinigten Staaten ist ein Machtvakuum aufgebrochen, in das die beiden Superstaaten, ungeniert eindringen können.
Welch paradoxe Situation! Während sich die öffentliche Meinung Europas über so unerhebliche Probleme wie Pegida versus Multikulti bekriegt, werden seine führenden Politiker Merkel und Hollande von Russen und Amerikanern mitleidslos an die Wand gedrängt. Mit seinem feinen Gespür für die Macht hat Russlands Präsident Putin als einer der ersten erkannt, dass der europäische Traum sich unmerklich in eine Fata Morgana verwandelt. Nirgendwo auf der Welt spricht man von einem Traum, wenn fünfzig Prozent der Jugendlichen arbeitslos sind, wie das gegenwärtig im mediterranen Süden der Fall ist. Nirgendwo in der Welt hält eine Bevölkerung still, wenn man sie so kujoniert oder vor aller Welt wie dumme Schulbuben behandelt, wie das derzeit mit den Griechen geschieht.
Verschwörungstheorien helfen nicht weiter, will man das Verhalten von Amerikanern und Russen erklären. Überall wo ein Machtvakuum entsteht, bricht eine offene Flanke auf, die durch fremde Interessen zum Vormarsch genutzt werden kann, so war es bisher in den uns fernliegenden Teilen der Welt (und wir haben uns nicht sonderlich darum bekümmert), so ist es jetzt unmittelbar vor unserer Haustür. Die Akteure in diesem Machtspiel verhalten sich dabei aus eigener Sicht durchaus rational. Um ihren Status als immer noch stärkste Macht des Globus auch künftig zu behaupten, drängen die USA gegen Russland und China vor, die einzigen Staaten, die ihre Vormachtstellung bedrohen. Die Unabhängigkeit der Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion bot ihnen die Chance, Russlands einzige ganzjährig verfügbare Flot tenbasis und damit den strategisch überaus wichtigen Zugang der Russen zum Mittelmeer abzutrennen. Mit Sicherheit hätte eine unabhängige oder gar in die Nato integrierte Ukraine den Russen auf amerikanischen Druck ihren Stützpunkt auf der Krim genommen. Eine ganz ins westliche Lager übergelaufene Ukraine würde außerdem als traditionell bedeutende Landwirtschaftsbasis und als Industrieversorger für Russland entfallen. Wie schon Brzezinski in seinem berühmt-berüchtigten Buch The ‚Grand Chessboard’ vorhergesagt hatte, wäre damit den Ambitionen Russlands, jemals wieder zu einem Imperium aufzusteigen, ein für alle Mal ein Ende gesetzt.
Darum geht es den US-Amerikanern: Es soll auf jede Weise verhindert werden, dass irgendeine Macht der Welt ihre Vormachtstellung ernsthaft gefährdet. Vor den Toren Chinas, das sie als langfristig größte Bedrohung ansehen, werden sie deshalb nach eigenem Bekunden sechzig Prozent ihrer gesamten militärischen Potenz stationieren. Gegenwärtig allerdings sehen sie den günstigsten Moment gekommen, um erst einmal Russland niederzukämpfen. In der Propaganda geschieht das bereits seit Jahren, schon seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Russland wird als drittrangige Wirtschaftsmacht hingestellt – was es auch ist – als technologisch rückständig – was nur im zivilen Bereich zutrifft – und als militärisch unbedeutend – was keineswegs wahr ist. Die führenden Kreise Amerikas scheinen sich sicher zu sein, das s man Putins Russland genauso in die Knie zwingen werde wie das gegen Ende der achtziger Jahre unter Reagan mit der Sowjetunion möglich war.
Die tätige Hilfe Europas und der Ukraine ist dabei erwünscht – die der letzteren wurde bereits gewonnen. Niemand kann übersehen, dass die Umarmungen Poroschenkos mit Joe Biden und John Kerry weit herzlicher waren als der knappe Händedruck mit Hollande und Merkel. Im Pentagon macht man sich nichts daraus, dass die Regierung in Kiew sich auf zwielichtige, zum Teil rechtsradikale Kreise stützt, es genügt, dass sie es fertigbrachte, zumindest in Teilen der eigenen Bevölkerung den Hass gegen Russland und die ‚Terroristen’ zu schüren. Dieser Hass wird von Seiten der Amerikaner genährt und nach Kräften instrumentalisiert. So sehr es im Sinne Europas wäre, dass die ukrainische Regierung mit dem russischsprachigen und zum Teil russophilen Teil ihrer Bevölkerung in Donbass und Luhansk den Dialog aufnimmt, so wenig sind die Amerikaner an einem Stillhalten interessiert. Sie weisen das als Appeasement zurück.
Leider nötigt das zu einer bestürzenden Einsicht. Die USA haben nichts gegen das Chaos, sofern ihre eigene Stellung als unbestrittene Weltmacht dadurch gestärkt wird. Das Chaos in Afghanistan, im Irak, in Syrien oder in Libyen schadet ihnen ebenso wenig wie das beginnende Chaos am östlichen Rand Europas. Der alte Kontinent ist schon jetzt bedroht. Hatte die EU noch vor eineinhalb Jahrzehnten reichlich großmäulig verkündet, dass sie ökonomisch zur Nummer eins aufrücken wolle, wurde sie durch die 2007 von den Amerikanern ausgehende Wirtschaftskrise ins Mark getroffen und wird nun durch die Sanktionen gegen Russland weiter zur Ader gelassen. Der Niedergang wird sich verschärfen, weil die Vermittlungsbemühungen des deutsch-französischen Tandems weder im Sinne der Amerikaner noch im Sinne Russlands sind. Da sich s chon jetzt absehen lässt, dass die ukrainische Armee ohne Aufrüstung mit modernen amerikanischen Waffen den von Russland massiv unterstützten Rebellen nicht gewachsen ist, werden die Amerikaner ihre Einmischung schrittweise verstärken – ohne Rücksicht auf Europa, das einen Krieg an seinen Grenzen mit allen Kräften verhindern will, auch wenn das ein erneutes Abdriften der Ukraine in den russischen Machtbereich nach sich zöge. In diesem Punkt hält sich Washington an den großen Schachspieler Brzezinski. Um jeden Preis wollen sie die Ukraine zu einem Mitglied der NATO machen.
Leider bin ich überzeugt, dass ihnen der Preis, auch den Alten Kontinent – so wie schon den Mittleren Osten – allmählich in das Chaos abgleiten zu lassen, durchaus nicht zu hoch erscheint. Ein wirtschafts- und machtpolitischer Konkurrent weniger, das hat bisher noch keine Großmacht wirklich bekümmert. Man denke nur an das imperiale Rom und seine von steten Kämpfen fortdauernd verwüsteten Randprovinzen.
In Washington werden solche Machtkalküle in aller Nüchternheit durchgespielt, in Europa begreiflicherweise nur mit heller Empörung. Aber Empörung hilft nicht weiter, es kommt darauf an, die Beweggründe für das Vorgehen der USA zu begreifen. Sie glauben, dass eine Welt auf Dauer instabil sei, ja nicht einmal überlebensfähig, in der mehr als eine Supermacht die Hand am Drücker der Massenvernichtungswaffen hat. Eine dauerhaft multipolare Welt halten sie für unrealistisch, deswegen stecken sie allein so viel Geld in ihre Rüstung wie alle übrigen Nationen zusammen. Es ist schon ganz richtig, wenn Russen und Chinesen gegen die Amerikaner wieder und wieder den Vorwurf erheben, die Weltherrschaft anzustreben. Genau das haben die Amerikaner vor. Sie nehmen alles in Kauf, selbst das Chaos, um zu verhindern, dass irgendeine konk urrierende Macht ihnen – und, wie sie meinen, einer endgültig stabilen unter einer einzigen Macht geeinten Welt – ernsthaft zur Gefahr werden könnte. Die Lüge von Russen und Chinesen, die dies auf heftigste kritisieren, besteht leider darin, dass sie selbst (allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz) genauso handeln würden, wenn sie es könnten. Putin hat kein Hehl daraus gemacht, dass er den Zusammenbruch der Sowjetunion für eine sehr große Katastrophe für die ganze Welt erachte. Die Chinesen ihrerseits sind im Begriff, das Zeitalter Asiens einzuläuten. Um sich die entsprechende Macht- und Wirtschaftsbasis zu verschaffen, gehen sie bedenkenlos gegen ihre schwächeren Nachbarn vor.
Angesichts des von den siegreichen Republikanern ausgehenden Drucks wird der amerikanische Präsident seinen Widerstand gegen Waffenlieferungen an die Ukraine wohl demnächst aufgeben müssen. Sobald es dazu gekommen ist, wird der Kleinkrieg vor der Haustür der Europäischen Union in einen heißen Krieg umschlagen, in dem Russland aufgrund seiner geographischen Nähe zweifellos über die besseren Karten verfügt. Auf russische Erfolge wird Europa dann allerdings mit panischer Angst reagieren – genau das ist es, worauf die Amerikaner spekulieren. Denn auch die Vorsichtigen, die Abwägenden, die Zögernden, die jetzt noch heftig Protestierenden werden dann nolens volens unter den US-amerikanischen Rüstungsschirm getrieben, den einzigen Schutz vor der eiskalten Umarmung des russischen Bären. Angela Mer kel und Deutschland, noch vor kurzem als die treibenden Kräfte in Europa gefeiert oder beargwöhnt, werden von da an nur noch Getriebene zwischen den Fronten sein. Spätestens in diesem Moment – aber er ist schon ganz nahe gerückt – wird sich die Konfrontation in einem unbedeutenden Grenzland zu einer ernsten Bedrohung für den Weltfrieden ausweiten, weil nun wirklich Westen und Osten – die NATO und Russland – gegeneinander prallen.


Nächste Folge: Wie konnte es dazu kommen? Warum ist das europäische Projekt so kläglich gescheitert, dass zwei Weltmächte es jetzt zum Spielball für ihre Interessen machen?


Von Gero Jenner

berlin

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95

Donnerstag, 12. Februar 2015, 19:12

Wie? Das ist alles?

Keine Verbesserungen beim Embargo?

Man hat versprochen, sein bisheriges Versprechen zu halten?

Immerhin, Putin hat teilgenommen. Und der jetzige Zustand ist besser als ein Atomkrieg.

Warum nehmen die Separatisten eigentlich nicht teil? Was die tun bzw. nicht tun sollen, darüber verhandelt man doch.

Von wegen "auf Augenhöhe". Merkel muss zu Putin aufschauen, so und so.

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96

Montag, 16. Februar 2015, 04:56

G 7


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97

Montag, 16. Februar 2015, 09:55

Friedensgesäusel - der Krieg um die Ukraine ist nicht beendet

Die Spitze des Speeres ist deutsch – NATO schafft neue Ost-Eingreiftruppe schreibt U. Gellermann

“Brüssel, Nato-Hauptquartier. Drinnen stehen Journalisten und Kamerateams Spalier, draußen fahren schwarze Limousinen vor. Es ist kurz vor neun. Ursula von der Leyen kommt pünktlich zum sogenannten Doorstep” Geradezu atemlos schreibt sich der Bundeswehr-Autor auf der Site der deutschen Armee die Seele aus dem Leib. Nach dem gezierten “Doorstep” das Statement der Ministerin: “Die Sicherheitslage macht uns Sorgen. Die Nato ist ein Garant für Sicherheit, sie muss flexibel sein, sie muss reaktionsschnell sein und deshalb führen wir die sogenannte Speerspitze ein.” Und die Spitze der Spitze, das sind die Deutschen. Applaus, Applaus!

An der “Ostflanke der NATO” soll die Speerspitze auf Wache stehen und man weiß natürlich wer nach der NATO-Doktrin im Osten lauert: Der Russe. So werden denn an die 7.000 Soldaten, mehr als die Hälfte sollen Deutsche sein, schon binnen 48 Stunden in den Kampf geworfen werden können: Das nennt man eine schnelle Eingreiftruppe und das ist keineswegs ein Element der Landesverteidigung. Das aber sollte die Bundeswehr dem Grundgesetz nach eigentlich leisten. Grundgesetz? Welches Grundgesetz? Unbeantwortet hallt die Frage durch die Flure des Verteidigungsministeriums. Und in den Offizierskasinos wird die neue Formation bereits als “Schnelle Angriffstruppe” ausgesprochen.

Schon vor Beginn des brüchigen Waffenstillstands in der Ukraine stocherte die Kiewer Speerspitze, der Regierungschef Arseni Jazenjuk, in der offenen östlichen Flanke herum: “Unser Ziel ist, die Kontrolle über Donezk und Lugansk zurückzuerlangen.” Macht ja nix, dass in Minsk eine Autonomie für die Ost-Ukraine vereinbart wurde. Und der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin schiebt noch nach, dass die im Rahmen des Abkommens beschlossene Amnestie nicht für die Anführer der Separatisten im Donbass gelten soll. Weil Jazenjuk nun mal Spitze bleiben will setzt er noch eins drauf: “Meine Regierung wird nie mit Terroristen, Mördern und Verbrechern verhandeln.” Zwar pflegen die deutschen Medien gern den Aberglauben, dass die Separatisten alle auf Befehle aus Moskau hören. Aber die Kommandeure in der Ost-Ukraine sind gegenüber Russland durchaus unabhängig. Und wer nicht mit ihnen reden will, wer sie als Terroristen bezeichne t, der will nichts anderes als den Krieg verlängern.

Dieses Kriegsverlängerungs-Signal aus Kiew schwingt auch in der Poroschenko-Entscheidung mit, den georgischen Ex-Staatschef Michail Saakaschwili zu seinem Sonderberater für Reformen zu ernennen. Saakaschwili, das ist der gefährliche Schlauberger, der im August 2008 dachte, er könne mit einer Militäroffensive gegen die abtrünnige und de facto selbständige Republik Südossetien mal eben die Grenz-Verhältnisse ändern. Diese grenzwertige Aktion hatte zur Folge, dass Russland, in Südossetien als Friedenstruppe eingesetzt, in den Krieg eingriff und die georgischen Truppen bis ins Landesinnere zurückdrängte. Doch Saakaschwili ist unbelehrbar: “Das Wichtigste ist jetzt, der Ukraine mit Waffen zu helfen”, verkündet er aus seinem Kiewer Exil. Denn in seinem Heimatland wird er mit Haftbefehl gesucht: Die georgische Staatsanwaltschaft wirft ihm Amts- und Machtmissbrauch vor.

Die “Heilige Lanze”, auch nichts anderes als ein Speer, ist das älteste Stück der Reichskleinodien der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Mit ihr soll einst ein römische Offizier geprüft haben, ob Jesus denn wirklich tot sei. Die NATO ist offenkundig verrückt genug, um mit ihrer neuen “Speerspitze” diesen Test bei den Russen zu wiederholen. Und während Frau Merkel und François Hollande vom Frieden säuseln, meldet sich aus dem Hauptquartier der US-Truppen in Europa General Ben Hodges: Ab März werde die Armee der Ukraine vom US-Militär ausgebildet. Ein Bataillon amerikanischer Soldaten solle dann für drei Bataillone der Ukrainer zuständig sein. Der Krieg um die Ukraine ist nicht beendet.

U.Gellermann http://www.rationalgalerie.de/home/die-s…st-deutsch.html (TV-orange)

98

Montag, 16. Februar 2015, 10:07

Gut, schwarzer Humor. Aber mir gefällt das gar nicht. Die Ukraine ist ein Pulverfass, da spielt man nicht mit Feuer.

berlin

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100

Dienstag, 17. Februar 2015, 21:16


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bodenschätze, krieg, macht, ukraine

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