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Henning

unregistriert

1

Samstag, 22. Februar 2014, 12:34

Neues aus Palästina

Für die Palästinenser ist Wasser ein teures Lebensmittel . Viele Dörfer in den von
Israel kontrollierten Gebieten sind – anders als die jüdischen Siedlungen – nicht an
das Netz angeschlossen und müssen Wasser in Containern kaufen. Das ist teuer.
Von dem ohnehin kargen Einkommen der palästinensischen Bauern und Hirten geht
oft bis zu 40% für Wasser drauf. In den verarmten Regionen im Süden von Hebron
muss eine palästinensische Familie deshalb umgerechnet sieben bis zehn Euro/m3
zahlen. Der Wasserpreis für israelische Privathaushalte beträgt knapp 0,90 Euro/m3.
Die Möglichkeit für Palästinenser, eigene Brunnen zu bohren, ist in diesen Gebieten
sehr eingeschränkt. Israel, das laut den Osloer Verträgen die Wasserrechte im West-
jordanland verwaltet, hat nur wenige Anträge genehmigt.
Am 19.02.2014 wurde eine Am 19.02.2014 wurde eine bei Ramallah angelegte
Pflanzung von Olivenbäumen mit über 700 Setzlingen von jüdischen Siedlern untergepflügt.

Die Siedler nahmen auch eine große Anzahl der Setzlinge mit. Das ist der zweite Überfall dieser Art in
weniger als 20 Tagen. Bei dem ersten wurde eine Pflanzung mit 450 Bäumchen ver-
nichtet. Die Pflanzungen waren in einem Programm zur Neulandgewinnung des pa-
lästinensischen Landwirtschaftsministeriums angelegt und finanziert worden.
Israels Regierung spricht über Frieden, tut jedoch alles, um das Leben der einfa-
chen palästinensischen Bäuerinnen und Bauern im Jordantal zur Hölle zu machen.
So siedelt sie immer mehr jüdisch-israelische Siedler in dem von Israel besetzten
Westjordanland an, in jenem kleinen Restgebiet des historischen Palästinas, das ein
künftiges Palästina sein müsste und könnte. Gleichzeitig reißen die israelischen
Militärbehörden immer mehr zivile palästinensische Infrastruktur ab und vertreiben
damit palästinensische Männer, Frauen und Kinder aus ihren Häusern und von ihrem
Land. Angesichts der Schikanen gibt sich sogar das Rote Kreuz geschlagen und hat
Anfang Februar 2014 im Jordantal die Verteilung von Zelten an Familien, deren Häu-
ser zerstört wurden, beendet. - Die Zahlen sprechen hier eine klare Sprache: In 2013
wurden mehr palästinensische Frauen, Männer und Kinder aus ihren Häusern vertrie-
ben als in jedem der fünf vorangegangenen Jahre
. Seit Beginn der Friedensverhand-
lungen wurden 43 Prozent mehr Häuser abgerissen und 74 Prozent mehr Menschen
aus ihren Häusern vertrieben als in der vergleichbaren Periode ein Jahr davor. -
Medico: "Es ist Zeit umzudenken: Menschen-, Bürger- und Völkerrecht für alle! Jetzt."

Hannswurst

unregistriert

2

Donnerstag, 27. Februar 2014, 13:16

Und das soll alles rechtens sein ... In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich?

berlin

Kaiser aller Tiere - gottähnlich

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3

Freitag, 28. Februar 2014, 05:49

Die Frage ist natürlich nach dem Wahrheitsgehalt.



Gehört die Berliner Zeitung nicht dem KStA??? Wirkt dort auch Michael Knechtling? Bereitet er wieder einen Relaunch vor???

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